Woran Sie eine gute Handykamera erkennen

Smartphones sind nicht mehr aus dem alltäglichen Leben wegzudenken. Dabei ist für viele das wichtigste Tool die Handykamera. Diese sind mittlerweile so gut geworden, dass sie eine Spiegelreflexkamera ersetzen könnten. Der Vorteil daran ist, dass man jederzeit Fotos machen kann, und man keine extra Kamera mit sich herumtragen muss. Doch was macht denn eine „gute“ Handykamera aus? Hier erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf achten müssen.


1. Bilder oder Videos?

Bevor Sie sich überhaupt ein Handy mit möglichst guter Kamera kaufen, ist die wichtigste Frage, was Sie damit machen wollen. Wollen Sie eher fotografieren oder lieber Videos aufnehmen? Eine Kamera, die schöne Bilder macht, muss nämlich nicht unbedingt auch überzeugende Videos machen. Bei guten Handy-Videokameras ist vor allem wichtig, wie hoch die Bilderwiederholrate ist, da sie über die Qualität der Videos entscheidet. Mindestens 20 Bilder pro Sekunde sollte die Kamera schaffen. Für professionellere Videos sollten Sie mit einer hochauflösenden 4K oder Full HD Handykamera arbeiten.


2. Pixelzahl

Viele meinen, dass eine hohe Pixelzahl zu einer besseren Bildqualität beiträgt. Was nicht unbedingt stimmen muss. Das kommt daher, dass sich in Smartphones ein digitaler Bildsensor befindet, der in einzelne Bildpunkte aufgeteilt ist. Megapixel ist die Bezeichnung für die Zahl dieser Bildpunkte. Da der Bildsensor in Handys sowieso schon klein und feiner aufgeteilt ist, bleibt weniger Licht für jedes Pixel übrig. Also braucht die Kamera mit hoher Pixelzahl auch mehr Licht oder das typische Bildrauschen kann schneller entstehen. Eine Lösung bei höherer Pixelzahl wäre ein größeres Objektiv, was bei Handykameras aber schwer umzusetzen ist. Somit ist die Bildqualität bei mehr Megapixel nicht unbedingt besser.


3. Gute Bildqualität

Für eine gute Bildqualität muss nicht nur die Auflösung gut sein. Es spielen mehrere Aspekte eine Rolle, wie beispielsweise die natürliche Wiedergabe von Farben und ein automatischer Weißabgleich. Auch sind die Belichtungskorrektur, die ISO-Empfindlichkeit und der Autofokus wichtige Faktoren.
Durch den Bildstabilisator können Sie zwar das Verwackeln der Fotos vermeiden, doch wird dabei die Verschlusszeit der Linse verkürzt. Dies kann aber dazu führen, dass sich das Bildrauschen schneller zeigt.
Um somit eine gute Bildqualität zu erreichen, empfiehlt sich ein leistungsstarker Bildsensor, der die gesammelten Informationen verarbeiten kann.


4. Einfache Handhabung

Neben guten Bildern ist natürlich auch eine unkomplizierte Handhabung wichtig, da Handykameras meist spontan genutzt werden. Wenn die Kamera zum Beispiel zu lange zum Öffnen braucht, ist es nicht nur ärgerlich, einen bestimmten Moment verpasst zu haben, sondern man wird sie höchstwahrscheinlich auch nicht mehr so oft nutzen.


5. HDR-Funktion

HDR ist eine Abkürzung für „High Dynamic Range“. Vor allem die neueren Smartphone-Modelle haben diese Funktion schon eingebaut. Doch wozu braucht man sie überhaupt? Wenn die Belichtungskorrektur an ihre Grenzen kommt, werden mithilfe der HDR-Funktion zu helle oder dunkle Bereiche im Bild automatisch angepasst. Dies funktioniert, indem die Smartphone-Kamera mehrere Fotos aufnimmt, diese übereinanderlegt – also kombiniert – sodass ein richtig belichtetes Bild dabei entsteht.


6. Linsen

Die neusten Handykameras haben zusätzliche Linsen, die zum Beispiel Weitwinkelaufnahmen möglich machen, einen Bokeh-Effekt erzeugen – also den Hintergrund bei einem Portraitfoto unscharf machen – oder den Zoom unterstützen. Je mehr Linsen eine Handykamera somit besitzt, desto mehr Features sind möglich, damit Sie Ihre Bilder verbessern können.


Kleine Checkliste zum Schluss:

  • Pixelzahl (mindestens 12 Megapixel –> 1280 x 720 px für HD-Auflösung)
  • HDR-Funktion
  • Anzahl der Linsen
  • Anzahl der Features (zum Beispiel Bokeh-Effekt, usw.)
  • bei Videos: mindestens 20 Bilder pro Sekunde
  • ausreichend Speicherplatz (mindestens 32 GB)


Deutschland von oben: Die 5 schönsten Drohnen-Videos

Sie sind klein, nicht gerade billig und randvoll mit Technik. Noch sind Drohnen vielerorts ein Streitthema, da sie für den Luftverkehr gefährlich werden können. Trotzdem ermöglichen sie etwas Großartiges: Wunderschöne Fotos und Videos aus der Vogelperspektive.

Auch bei uns in der Bundesrepublik gibt es einige ambitionierte Filmer, die die Gegend mit ihren Drohnen festhalten. Unsere Top 5 Drohnen-Videos „made in Germany“ stellen wir Ihnen hier vor. Viel Spaß beim zurücklehnen und Landschaften genießen.

 

Drohne über dem Schwarzwald

Wohl einer der interessantesten und abwechslungsreichsten Naturräume in Deutschland ist der Schwarzwald. Hier wechseln sich Nadelwäldern überzogene Berge mit landwirtschaftlich genutzten Tälern ab.

Der Schwarzwald liefert sowohl von großer Höhe, als auch näher am Boden ein wirklich tolles Naturschauspiel. Aber auch die einzelnen Bauwerke, wie Schlösser oder ganze Dörfer sehen von oben einmalig aus.

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Drohne über dem Hamburger Hafen

Einmal die Speicherstadt von oben sehen, dieses Video macht es möglich. Hier kann man die Denkmalgeschützten Gebäude des Hamburger Viertels ungestört betrachten. Aber auch der obligatorische Ausflug zur neu eröffneten Elbphilharmonie fehlt nicht.

Ebenfalls interessant ist der Drohnenflug über den „moderneren“ Teil des Hafenviertels. Hier kann man sehr gut sehen, wie sehr sich die Stadt im Laufe der Zeit architektonisch verändert hat.

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Drohne über der fränkischen Schweiz

Eine der wohl schönsten Gegenden Deutschlands: Die fränkische Schweiz. Mitten in ihr liegt mit 539 Metern Höhe der sogenannte Staffelberg. Malerisch in der Landschaft gelegen und vor allem im Sonnenuntergang ein Augenschmaus.

Leider ist es dort sehr windig, weswegen der Drohnenflug über die Gegend teilweise etwas holprig ausfällt. Das machen die Bilder der grandiosen Landschaft, die hier entstanden sind, aber wieder gänzlich wett.

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Drohne über Berlin

Deutschlands größte Metropole und ein urbaner Jungle, das ist Berlin. Hier gibt es so viel zu sehen, dass man nicht weiß wo man als erstes hinsehen soll. Neben den „Klassikern“ der Berliner Touristenziele, kann man auch einige schöne Impressionen anderer Gegenden Berlins sehen.

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Drohne über der Nordsee

Zum Abschluss wagen wir uns noch an das legendäre Wattenmeer der Nordsee. Bei Sonnenuntergang wird hier alles in ein mystisches Rot getaucht und verleiht dem Ganzen ein einmaliges Aussehen, das direkt aus einem Buch der fantastischen Literatur stammen könnte.

Auch die Gegenden um Hooksiel und Wilhelmshaven ist zu sehen und lassen uns mit dem Wunsch zurück dort einmal Urlaub zu machen…

https://www.youtube.com/watch?v=xCOGIrWnDR4