Camping – Fails: Das sollten Sie beim Zelturlaub vermeiden

Ob Dauercamping mit dem Wohnwagen oder ganz klassisch mit dem Zelt in der freien Natur: Campingtourismus ist unter den Deutschen sehr beliebt. 

Es gibt schon richtige Profis unter den Campern, aber aller Anfang ist schwer und immer wieder passieren diese “Fauxpas”, die Sie vielleicht bei Ihrem nächsten Zelturlaub vermeiden können. 

Jeder hat seine eigene Devise solch einen Urlaub zu planen oder durchzuführen, aber folgend werden wir ein paar Hacks vorstellen, die Ihnen bei der nächsten Reise vielleicht den Urlaub einfacher und entspannter machen bzw. versüßen: 

“Jetzt erst Mal ein Ankunfts-Bierchen und dann bauen wir auf”

Wer kennt das nicht? Sie freuen sich nach der Anfahrt endlich angekommen zu sein und wollen mit Freunden oder Partner darauf anstoßen. Gemütlich ein kühles Bier in der Natur genießen….

Facebook

Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Facebook.
Mehr erfahren

Beitrag laden

Um ehrlich zu sein klingt das verlockend, ist aber in den meisten Fällen keine gute Idee: Es bleibt selten bei einem Bier und haben Sie schon mal am Abend/ in der Dämmerung und dann noch angeschwipst ein Zelt aufgebaut? Das kann wirklich zum Chaos werden. Hinter den ganzen Stangen und Zelt-Planen steckt ein ausgeklügeltes System: das kann mit ein, zwei Bier oder alkoholischen Getränken intus schon sehr schnell mühsam und zeitaufwendig werden.

Sorry, aber da heißt es wohl: erst die Arbeit, dann das Vergnügen! 🙂 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Der perfekte Spot um das Zelt aufzubauen

Ein toller Campingplatz ist gefunden, jetzt muss noch der richtige Spot rausgesucht werden. Aber Achtung: Kuhlen und Senkungen können zu einem größeren Problem werden – vor allem wenn das Wetter nicht mehr mitspielt. 

Es beginnt wie aus Kannen zu gießen und schnell wird der Platz um Ihr Zelt zu einem See. Das Zelt inklusive des gesamten Habs und Guts sind nass und der Urlaub ist dann wohl im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen. 

Prinzipiell macht es allerdings schon Sinn, sich einen Platz der windgeschützt ist zu suchen und im Idealfall im Schatten liegt. Jeder Camper kennt es: Wenn die Sonne aufgeht und gnadenlos auf Ihr Zelt scheint, ist an angenehmes Ausschlafen nicht mehr zu denken! 

Eine Stirnlampen braucht kein Mensch für ein bisschen Zelten

Sobald die Sonne untergeht, kann es auf so einem Zeltplatz mitten in der Natur ganz schön finster werden. Die Zeltleinen und Wege werden quasi unsichtbar. 

Wer also nachts mal auf Toilette muss kann da schon mal im Dunklen tappen und die gemeinen Stolperfallen übersehen. Nicht alle Campingplätze sind beleuchtet oder haben Weglichter. Da ist so eine Stirnlampe in diesem Fall einfach super. Sie bringt ausreichend Licht und Sie haben die Hände frei. 

Mit eins der besten Camping Gadgets, die unserer Meinung nach bei jedem Campen dabei sein sollte. 

Dabei muss die Lampe auch nicht immer am Kopf platziert werden 😉 Auch eine tolle Idee an den Schuhen: 

Instagram

Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Instagram.
Mehr erfahren

Beitrag laden

Abspülen und Müll wegbringen machen wir morgen

… lieber nicht! Meistens sind am Geschirr und an dem Besteck noch Essensreste. Ebenso im Müll befinden sich meist Reste in beispielsweise Joghurtbechern, Verpackungen oder Biomüll der sich so über den Tag eben ansammelt. 

Vor allem Tiere – ob nun kleine oder große, finden das super! Über Nacht werden dadurch wilde Tiere angelockt und zerreissen im schlimmsten Fall den Müllsack und verteilen alles auf dem Platz oder im Wald. Das ist weder für die Umwelt gut noch für das Tier selbst. 

Facebook

Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Facebook.
Mehr erfahren

Beitrag laden

Auch kleinere Tiere wie Ameisen oder andere Krabbeltiere können durch Müll und Abwasch angelockt werden. Und so eine Ameise im Zelt oder am Ende noch im Schlafsack ist eher nicht sehr angenehm. 

Bei Regen das Zelt abbauen

“Oh es regnet…komm lass uns lieber schnell zusammenpacken!” Eine Reaktion, die jeder kennt und wohl auch schon oft genug umgesetzt hat. Jedoch sollte das eher vermieden werden.

Der Grund ist ganz einfach: Wenn das Zelt feucht oder nass in die kleine Hülle verpackt wird, ist die Gefahr, dass das Zelt anfängt mit schimmeln sehr hoch. 

Wenn Sie also danach schnell die Möglichkeit haben das Zelt wieder aufzubauen und trocknen zu lassen – etwa weil Sie nach Hause fahren oder auf einen anderen Zeltplatz, dann kann es auch ohne Schimmel funktionieren. Allerdings sind die meisten Zelte recht preisintensiv und es darauf ankommen zu lassen, würde ich lieber nicht. 

Am besten das Zelt immer trocken verpacken, falls es keine andere Möglichkeit gibt – nochmals zu Hause oder woanders aufbauen und trocknen lassen, bevor es zurück in den Keller kommt.  

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Vor allem am Anfang schleichen sich doch immer wieder diese “Anfängerfehler” ein. Kein Weltuntergang, aber wenn Sie diese Sachen beim nächsten Urlaub vermeiden, werden Sie sicher einen entspannteren Ausflug haben. Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: 

Wer denkt, dass überall mit Geldkarte oder Kreditkarte gezahlt werden kann, sollte sich da mal nicht täuschen. Haben Sie lieber immer, neben der Geldkarte genügend Bargeld dabei.