Sommerzeit ist Grillzeit – Die besten Tipps zum Grillerfolg

Wer einige wichtige Tipps beim Grillen beachtet kann am Grill zum Meisterkoch aufblühen und seine Gäste mit leckerem Essen verwöhnen. Diese fünf Grilltipps lassen ihren Sommergrillabend mit Sicherheit zum Erfolg werden.

1. Wahl des richtigen Grills
Die Wahl des richtigen Grills entscheidet nicht nur über die Art der Zubereitung sondern auch über den Geschmack der Erzeugnisse. Nur der Holzkohlegrill sorgt für das typisch rauchige Grillaroma, dauert dafür aber etwas länger und ist mit mehr Aufwand verbunden. Elektro- oder Gasgrill lassen sich dagegen wunderbar reinigen und transportieren, müssen nicht lange vorgeheizt werden, büßen aber dafür im Grillgeschmack und somit bei der Beliebtheit ein.

2. Grillrost mit Kartoffel einreiben
Um das nervige Anbrennen des Fleisches auf dem Grill zu vermeiden, reiben Sie den Rost doch vorher mit einer Kartoffel ein. Damit wird der Grillrost imprägniert und ähnlich wie beim Öl in der Pfanne lässt sich das Fleisch dann leichter wenden. Warum die rohe Kartoffel besser ist als Öl werden Sie in unserem nächsten Tipp lesen.

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3. gesundes Grillen
Um schädlichen Rauch und Asche auf dem Grillgut zu vermeiden, löschen Sie das Fleisch nicht mit Bier ab und stellen sie den Grill an einen möglichst windstillen Platz auf. Verzichten Sie dabei auch möglichst auch auf die Verwendung von Alufolie, da diese nach neuesten Untersuchungen Giftstoffe an die Lebensmittel abgibt, wenn sie erhitzt wird. Ein wenig Aluminium ist dabei kein Problem, das kann unser Körper verarbeiten. Zu viel davon wirkt jedoch vor allem auf unsere Nervenzellen schädigend. Die Lebensmittel also nur kurz mit Alufolie abdecken, falls es unbedingt nötig ist, und am besten nichts Salziges oder Säurehaltiges, denn das greift das Alu noch leichter an.

4. Kohle nicht gleichmäßig verteilen
Hier kommt das Stichwort „indirektes Grillen“ zum Einsatz. Bildet man mit der Kohle lediglich am äußeren Rand des Grills einen runden Haufen, kann man das Fleisch dort schön anbraten und es später in der nicht so heißen Mitte des Grills garen lassen. Auf diese Weise bleibt das Fleisch zarter und trocknet nicht so leicht aus. Wenn ihr außerdem eine Grillzange anstatt eine Gabel benutzt, wird das Fleisch nicht angestochen, es kann nicht so leicht austrocknen und es gibt wieder weniger Fett das auf die Glut tropfen kann und für Rauch sorgt.

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Grillglut von dan_fuh auf flickr (CC BY-SA 2.0)

5. Grill nicht zu voll packen
Man ist immer gerne dazu verleitet, den Grill möglichst voll zu laden, weil man nicht noch so lange auf das Essen warten will. Allerdings erzielt man in der Regel bessere Ergebnisse, wenn der Grill nur zu 70 Prozent belegt ist. Außerdem sollte der Grill generell nicht zu heiß sein. Den Grillrost etwas höher ansetzen und das Fleisch lieber etwas länger auf dem Grill lassen – et Voilà, das Ergebnis wird Ihren Gaumen verzaubern.