Typfrage: So lange können Sie ohne Schutz in der Sonne bleiben

Der Sommer ist toll. Es ist warm, man kann endlich wieder alles draußen machen und die Sonne scheint. Allerdings wird die Sonne schnell zum Spielverderber. Denn bei vielen verursacht sie schon nach wenigen Minuten einen starken Sonnenbrand.

Dieser lässt sich durch Sonnencreme und co. gut hinauszögern. Was aber auch entscheidend dabei ist, wie schnell man einen Sonnenbrand bekommt, ist der eigene Hauttyp. Die Faustregel besagt, je dunkler die eigne Haut von sich aus ist, um so länger kann man in der Sonne bleiben, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

Es gibt sogar ungefähre Zeitangaben wie lang welcher Hauttyp in der Sonne bleiben kann und nur durch Eigenschutz verhindert einen Sonnenbrand zu bekommen. Die einzelnen Hauttypen, deren Eigenschaften und Eigenschutzzeiten wollen wir Ihnen hier vorstellen:


!!WICHTIG!! Die hier vorgestellten Zeitangaben stellen keine garantierten Zeiten dar und können individuell stark schwanken! Deswegen empfehlen wir vor jedem längeren Aufenthalt in der Sonne, unabhängig vom Hauttyp, Sonnenschutzmittel zu verwenden!


Hauttyp 1: sehr hell und blass

  • empfindliche und helle Haut
  • meist helle blonde oder rote Haare
  • meist helle Augenfarbe (grün, grau oder blau)
  • meist viele Sommersprossen
  • Haut wird bei Sonneneinstrahlung kaum braun, sondern eher rötlich

Eigenschutzzeit: ca. 5 – 10 Minuten

Hauttyp 2: hell

  • empfindliche und helle bis minimal getönte Haut
  • meist hellbraune, blonde oder graue Haare
  • meist blaue, grüne oder graue Augen
  • meist einige Sommersprossen
  • Haut wird bei Sonneneinstrahlung langsam leicht bräunlich

Eigenschutzzeit: ca. 10 – 20 Minuten

Hauttyp 3: hellbraun

  • eher unempfindliche und leicht getönte Haut
  • meist hellbraune bis mittelbraune oder dunkelblonde Haare
  • meist blaue, grüne, graue oder braune Augen
  • meist sehr wenige bis keine Sommersprossen
  • Haut wird bei Sonneneinstrahlung stetig brauner und bleibt lange so

Eigenschutzzeit: ca. 20 – 30 Minuten

Hauttyp 4: olivfarben

  • unempfindliche und von Natur aus olivfarbene oder bräunliche Haut
  • meist dunkelbraune bis schwarze Haare
  • meist braune oder braun-schwarze Augen
  • keine Sommersprossen
  • Haut wird bei Sonneneinstrahlung sehr schnell sehr braun und bleibt sehr lange so

Eigenschutzzeit: ca. 40 – 50 Minuten

Hauttyp 5: braun

  • unempfindliche und von Natur aus dunkle Haut, oft mit einem Stich grau
  • schwarze Haare
  • schwarze Augen
  • keine Sommersprossen
  • Haut wird bei Sonneneinstrahlung sehr schnell dunkelbraun und bleibt sehr lange so

Eigenschutzzeit: ca. 60 Min.

Hauttyp 6: dunkelbraun

  • unempfindliche und von Natur aus dunkelbraune bis schwarze Haut
  • schwarze Haare
  • dunkle Augen
  • keine Sommersprossen
  • Haut wird bei Sonneneinstrahlung kaum dunkler

Eigenschutzzeit: ca. 90 Min.

So bleiben Sie im Urlaub gesund

Deutschland startet in die Urlaubszeit und damit in die schönste Zeit des Jahres. Aber egal ob Sie sich auf zehn Tage Schwarzwald oder drei Wochen Malediven freuen: jede Reise wird zum Albtraum, wenn Sie krank werden.

Was deshalb immer in die Reiseapotheke gehört und worauf Sie im Urlaub achten sollten: wir haben die wichtigsten Tipps für Sie.

1 – Reiseapotheke

Besonders, wenn Sie eine Reise außerhalb Europas gebucht haben, sollten Sie die wichtigsten Medikamente, wie Kopfschmerztabletten oder Mittel gegen Durchfall, noch zuhause besorgen. Tatsächlich werden im Ausland auch Medikamenten-Fälschungen verkauft.

Wenn Sie mit Kindern reisen, empfielt das Centrum für Reisemedizin, CRM, die Reiseapotheke entsprechend zu erweitern. Eine hilfreiche Checkliste finden sie hier.

2 – Impfungen

Mindestens 6 Wochen vor Reiseantritt sollten Sie sich bei Ihrem Hausarzt über Impfempfehlungen für Ihr Reiseland informieren. So bleibt noch genügend Zeit, den nötigen Schutz aufzubauen. Die Kosten für die Impfungen übernehmen übrigens viele geseztliche Krankenkassen ganz oder zumindest teilweise.

Ausführliche Infos finden Sie hier.

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Buffet von águahotels auf flickr (CC BY 2.0)

3 – Essen & Trinken

Im Rahmen von Pauschalreisen bereiten viele Hotels ihre Speisen zwar auf hygienisch hohem Standard zu, bleiben Sie aber trotzdem skeptisch: Bei warmen Temperaturen vermehren sich Keime und Krankheitserreger schneller, zum Beispiel in rohen Speisen am Hotelbuffet.

Von Salat, vorgeschältem Obst oder Meeresfrüchten kann es schnell zu einer Lebensmittelvergiftung kommen.  Halten Sie sich daher an gekochte Speisen. Fleisch und Fisch sollten durchgegart sein.

4 – Sonnenbrand & Sonnenstich

Geben Sie ihrem Körper Zeit, sich an die neue Klimazone zu gewöhnen. Meiden Sie ausgedehnte Sonnenbäder in den ersten Tagen und benutzen Sie ausreichend Sonnencreme, damit Ihre Haut nach und nach eigenen Sonnenschutz aufbauen kann.

Schützen Sie sich außerdem vor einem Sonnenstich: tragen Sie Kopfbedeckung, meiden Sie die Mittagshitze und trinken Sie genügend, am besten zwei bis drei Liter pro Tag.

5 – Sommerschnupfen

Schon im Urlaubsflieger lauert sie: die Klimaanlage. Virenschleuder und oftmals viel zu kalt eingestellt. Damit Sie sich davon nicht erkälten, sollten Sie verschwitze Kleidung immer wechseln, sobald Sie nach drinnen in klimatisierte Räume gehen. Nachts sollten Sie die Klimaanlage auf ihrem Hotelzimmer auf ein Minimum reduzieren oder ganz ausschalten.