5 Tipps, die Ihre Arbeitswoche besser machen

schläfchen

40+293 Snooze von bark auf flickr (CC BY 2.0)

Die meisten Ihrer Kollegen haben Urlaub, alle Arbeit bleibt an Ihnen hängen und der Chef mault auch nur rum.

Wie Sie trotzdem motiviert bleiben und effektiv arbeiten? Mit diesen 5 Tipps:

Tipp #1 – Pünktlich aufstehen

„Nur noch fünf Minuten“, immer wieder die Snooze-Taste drücken und das Aufstehen so lang wie möglich hinaus zögern. Gewöhnen Sie sich das ab!

Zum Einen haben Schlafforschungen gezeigt, dass das immer wieder kurz Wegnicken schlecht für den Biorhythmus ist. Zum Anderen fehlt Ihnen die Snooze-Zeit am Ende, Sie geraten in Stress und kommen völlig abgehetzt und womöglich auch noch zu spät in der Arbeit an.

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Tipp #2 – Den Kopf freiräumen

Kreatives Chaos hin oder her: am Arbeitsplatz angekommen sollten Sie Ihren Tag als erstes gründlich durchstrukturieren.

Schreiben Sie sich eine detaillierte To-Do-Liste und schreiben Sie auch alles auf, was Sie nach Feierabend zu tun haben. Schwirren die halbe Einkaufsliste und der Yogakurs nicht mehr im Kopf herum, können Sie sich besser auf Ihre jeweils aktuelle Aufgabe konzentrieren.

Tipp #3 – Prioritäten setzen

Alles, was wichtig ist und hohe Konzentration erfordert, sollten Sie so früh wie möglich erledigen. Damit laufen Sie nicht Gefahr, sich mit Nebensächlichkeiten zu verzetteln, um abends festzustellen, dass Sie nichts geschafft haben. Außerdem bauen nahezu alle Menschen im Laufe des Tages mental ab.

Und ganz wichtig: Lassen Sie sich durch nichts und niemanden während Ihrer produktivsten Phase stören.

Tipp #4 – Pausen timen

Regelmäßige Denkpausen inklusive Aufstehen vom Schreibtisch sind natürlich wichtig. Auch gegen einen kurzen Small-Talk in der Kaffeeküche ist nichts einzuwenden.

Die Betonung liegt aber auf „kurz“. Setzen Sie sich selbst vor jeder Pause ein zeitliches Limit und halten Sie sich daran. Verquatschen Sie sich zu lange, fällt es danach schwerer, sich erneut zu konzentrieren.

Tipp #5 – Sich selber loben

Wenn Sie den Tag über zügig und ordentlich gearbeitet haben und trotzdem nicht alles geschafft haben in Ihrer Arbeitszeit, sollte das auch mal okay sein.

Anstatt das Büro mit dem Gedanken zu verlassen, wie viel Arbeit Sie am nächsten Tag erwartet, sollten Sie sich lieber selber für alles loben, was Sie bereits geschafft haben. Ein Blick auf die abgehakte To-Do-Liste hilft Ihnen dabei 😉

Aufgestanden – aber richtig! Diese Fehler macht morgens fast jeder

aufstehen

wake_up von auf flickr (CC BY-SA 2.0)

1 – Zu schnell Aufstehen

Nach 6 bis 8 Stunden im Ruhemodus braucht der Körper ein bisschen, um wieder hochzufahren. Augen auf und sofort aus dem Bett springen ist daher keine gute Idee.

Zum einen kann Ihnen schwindlig werden, zum anderen sind die Muskeln noch steif und können leicht verkrampfen.

Besser: geben Sie Ihrem Körper 5 bis 10 Minuten Zeit zum Wachwerden. Setzen Sie sich langsam auf, strecken Sie Arme und Beine und dehnen Sie vorsichtig Ihren Nacken bevor Sie aufstehen.

2 – Die Schlummertaste drücken

Schlafforscher verfluchen die Erfindung der Snooze- oder Schlummertaste. Immer wieder mit Unterbrechungen wegzudösen bringt den Körper schon morgens durcheinander und stört eine gesunde Schlafgwohnheit.

Mitunter so sehr, dass es Ihnen wiederum abends schwer fällt, einzuschlafen. Versuchen Sie, sich das „schlummern“ abzugewöhnen.

3 – Die Rolläden fest geschlossen halten

Wie gut man aus dem Bett kommt, kommt auch darauf an, wie hell oder dunkel es ist. Ist es morgens schon leicht dämmrig im Schlafzimmer, regt das die Seratonin-Produktion an.

Seratonin ist ein Wachhormon und bringt den Kreislauf, die Durchblutung und die Verdauung in Schwung. Schließen Sie Ihre Rolläden also am besten nie komplett vor dem schlafen gehen.

4 – Zu heiß duschen

Nach dem Aufstehen erstmal schön heiß duschen … lieber nicht. Das heiße Wasser lässt den Blutdruck sinken, entspannt die Muskeln und verstärkt die Müdigkeit. Besser nur lauwarm duschen und am Ende Arme und Beine kalt abbrausen. Das macht richtig wach.

5 – Sofort Sport machen

Raus aus dem Bett – rein in die Laufschuhe. Studien haben aber gezeigt: eine nicht aufgewärmte Muskulatur und ein müder Geist schmälern die Effektivität des Trainings und erhöhen das Verletzungsrisiko.

Auf den Frühsport verzichten müssen Sie deswegen nicht, nur sollten Sie sich Zeit nehmen, richtig wach zu werden und am besten auch eine Kleinigkeit frühstücken.

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6 – Den Wasserspeicher nicht auffüllen

Die Tasse Kaffee gehört für viele zum Aufstehen dazu – ein großes Glas Wasser jedoch selten. Der Körper hat morgens aber ein Flüssigkeitsdefizit, das ausgeglichen werden muss. Außerdem regt Flüssigkeit den Stoffwechsel und die Darmtätigkeit an, befeuchtet die Schleimhäute und beugt Kopfschmerzen vor.