Deutschland von oben: Die 5 schönsten Drohnen-Videos

Sie sind klein, nicht gerade billig und randvoll mit Technik. Noch sind Drohnen vielerorts ein Streitthema, da sie für den Luftverkehr gefährlich werden können. Trotzdem ermöglichen sie etwas Großartiges: Wunderschöne Fotos und Videos aus der Vogelperspektive.

Auch bei uns in der Bundesrepublik gibt es einige ambitionierte Filmer, die die Gegend mit ihren Drohnen festhalten. Unsere Top 5 Drohnen-Videos „made in Germany“ stellen wir Ihnen hier vor. Viel Spaß beim zurücklehnen und Landschaften genießen.

 

Drohne über dem Schwarzwald

Wohl einer der interessantesten und abwechslungsreichsten Naturräume in Deutschland ist der Schwarzwald. Hier wechseln sich Nadelwäldern überzogene Berge mit landwirtschaftlich genutzten Tälern ab.

Der Schwarzwald liefert sowohl von großer Höhe, als auch näher am Boden ein wirklich tolles Naturschauspiel. Aber auch die einzelnen Bauwerke, wie Schlösser oder ganze Dörfer sehen von oben einmalig aus.

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Drohne über dem Hamburger Hafen

Einmal die Speicherstadt von oben sehen, dieses Video macht es möglich. Hier kann man die Denkmalgeschützten Gebäude des Hamburger Viertels ungestört betrachten. Aber auch der obligatorische Ausflug zur neu eröffneten Elbphilharmonie fehlt nicht.

Ebenfalls interessant ist der Drohnenflug über den „moderneren“ Teil des Hafenviertels. Hier kann man sehr gut sehen, wie sehr sich die Stadt im Laufe der Zeit architektonisch verändert hat.

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Drohne über der fränkischen Schweiz

Eine der wohl schönsten Gegenden Deutschlands: Die fränkische Schweiz. Mitten in ihr liegt mit 539 Metern Höhe der sogenannte Staffelberg. Malerisch in der Landschaft gelegen und vor allem im Sonnenuntergang ein Augenschmaus.

Leider ist es dort sehr windig, weswegen der Drohnenflug über die Gegend teilweise etwas holprig ausfällt. Das machen die Bilder der grandiosen Landschaft, die hier entstanden sind, aber wieder gänzlich wett.

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Drohne über Berlin

Deutschlands größte Metropole und ein urbaner Jungle, das ist Berlin. Hier gibt es so viel zu sehen, dass man nicht weiß wo man als erstes hinsehen soll. Neben den „Klassikern“ der Berliner Touristenziele, kann man auch einige schöne Impressionen anderer Gegenden Berlins sehen.

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Drohne über der Nordsee

Zum Abschluss wagen wir uns noch an das legendäre Wattenmeer der Nordsee. Bei Sonnenuntergang wird hier alles in ein mystisches Rot getaucht und verleiht dem Ganzen ein einmaliges Aussehen, das direkt aus einem Buch der fantastischen Literatur stammen könnte.

Auch die Gegenden um Hooksiel und Wilhelmshaven ist zu sehen und lassen uns mit dem Wunsch zurück dort einmal Urlaub zu machen…

https://www.youtube.com/watch?v=xCOGIrWnDR4

Sagenhaftes Deutschland – Die Melusinensage von Schloss Staufenberg

Der Schwarzwald im Westen Baden-Württembergs ist magisch.

Viele alte Häuser, kleine Pfade und Burgruinen ziehen sich durch die grünen Wälder, Hügel und Felder.

Von einem gar mystischen Gefühl wird man überfallen, wenn man von oben auf die mit Nebel bedeckten  Täler hinabschaut.

 

 

Auch einige Sagen und Legenden drehen sich um den Schwarzwald, die alten Adelsfamilien des 11. Jahrhunderts und deren Burgen. Auch im Weindorf Durbach bei Offenburg steht eine Burg, die vermutlich von den Staufern erbaut wurde. Diese steht nördlich des kleinen Örtchens  und schmückt die Felsnase eines 383 Meter hohen Weinbergs.

 

Niedergeschrieben wurde die Sage über den Ritter Diemringer von Staufenberg und der schönen Melusine vermutlich von Egendorf von Staufenberg, der von 1285 bis 1320 lebte und das zusammenfasste, was ihm als kleiner Junge im Schloss Staufenberg mündlich und schriftlich weitergegeben wurde.

So entstand die Sage über einen Jüngling namens Sebald und der schönen Melusine:

melusinenesage

Der Sohn des Amtmanns von Staufenberg, Sebald,  liebte Vögel. Er ging fast täglich in den Wald und sah nach ihnen, fing sie und verkaufte sie sogar im Dorfe.

Eines Tages im Walde hörte er einen unbekannten Gesang, der eher an ein menschliches Wesen erinnerte, als an einen Vogel.

Der Jüngling blickte sich um und entdeckte nach einiger Zeit endlich ein unvergleichlich schönes Weibe im Busch, welches flehend zu ihm hochblickte.

Sie sagte zu ihm, sie habe ihn erwartet und er solle sie mit Küssen erlösen. Sie heißt Melusine und sie habe einen Schatz, der seiner sein könne, wenn er sie drei Morgende hintereinander küsse – auf beide Wangen und den Mund.

Als die schöne Melusine aus dem Busch trat, sah der Jüngling ihre vollendete Gestalt. Sie hatte keine Finger und statt zweier Beine einen Fischschwanz.

Sebald, überwältigt von ihren blauen Augen und ihrem langen, blonden Haaren, gab ihr die ersten 3 Küsse. Die Melusine freute sich und kroch zurück in den Busch, wo sie wieder begann zu singen: „Komm erlöse deine Braut und hüte dich davor zu erschrecken, auch am dritten Tage! Nimm dich in acht, Sebald!“

Nach kurzer Zeit verschwand die Melusine und Sebald ging zurück ins Schloss, wo er von seinem seltsamen Erlebnis nichts erzählte.

Gleich am nächsten Morgen eilte Sebald zur besagten Stelle zurück und hörte bereits in der Ferne die Melusine singen. Diesmal hatte sie Flügel und einen Drachenschweif, doch trotzdem hatte er keien Furcht ihr das zweite Mal die Küsse zu geben. Sie bedankte sich wie am Tage davor und verschwand.

Auch am dritten Morgen ging Sebald zur schönen Melusine, nur hatte sie statt ihres Kopfes einen Krötenschädel und ein Drachenschwanz räkelte sich um ihren Körper. Den Jüngling packte die Angst und er bat Melusine um die Entblößung ihres Gesichtes. Sie antwortet mit einem lauten „NEIN“ und näherte sich ihm, um die letzten Küsse zu bekommen.

Zwei Jahre vergingen und Sebald näherte sich kein einziges Mal dem Wald oder der Stelle, an der er Melusine getroffen hatte.

Auch er musste bald heiraten, die Tochter eines Amtvogts. Am Tage der Hochzeit saßen alle beim Festmahle im Schloss von Staufenberg. Plötzlich spaltete sich die Decke, ein Drachenschwanz durchbrach den Raum und ließ einen kleinen Tropfen Gift unbemerkt in Sebalds Mahle fallen. Ehe man den Schweif an der Decke erblickte, fiel Sebald tot zu Boden.

Das war die Rache der schönen Melusine, deren Hoffnung auf Erlösung von Sebald zerstört wurde.

Quellen: www.udoklinger.de

www.museum-durbach.de