Die Rolling Stones

Anfänge

Die Band wird Anfang der 60er gegründet. Die ursprünglichen Mitglieder sind Brian Jones, Mick Jagger, Keith Richards, Ian Stewart, Dick Taylor und Tony Chapman. Jagger und Richards sind die einzigen, welche bis heute ununterbrochen dabei sind.
Frühe Einflüsse sind Blues- und Jazzmusiker wie Little Richard, Chuck Berry, Fats Domino und Miles Davis. Auf der Odyssey nach ihrem eigenen Sound kristallisiert sich schließlich ein revolutionärer Mix aus Rhythm & Blues und Rock ’n‘ Roll heraus.
Für 20 Pfund Gage hat die Band am 12. Juli 1962 ihren ersten Live-Gig im Marquee Club in London. Nach der Frage wie die Band heißt sagt Bandgründer Brian Jones, während des Telefonats vor dem Auftritt mit dem Klubbesitzer, kurzerhand „Rollin‘ Stones“ – das erste was ihm beim Blick auf die vor ihm liegende Muddy Waters LP ins Auge fällt. Eine Ära kann beginnen…

Nationaler und internationaler Durchbruch

Die Stones unterzeichnen 1963 ihren ersten Vertrag mit Manager Andrew Oldham, welcher großen Anteil an dem Erfolg der Beatles kurz zuvor hat. Als Kontrast zu den Beatles, welche das Schwiegersohn-Image genießen, stellt er die Stones als Bad-Boy-Band in der Presse dar.
Ihre erste Single „Come On“ debütierte auf Platz 21 der UK Single Charts und kurz darauf folgte mit „Not Fade Away“ ein Sprung auf Platz 3. Letztere schwappte sogar über den großen Teich auf Platz 48 und legte somit einen Grundstein für ihren internationalen Erfolg.
1964 gehen die Stones erstmals auf Tournee; ausverkaufte Konzerte vor kreischenden Teenagern in Großbritannien folgt eine Reihe weniger, dennoch suffizient erfolgreicher Konzerte in den USA.
Spätestens mit ihrem Megahit „(I Can’t Get No) Satisfaction“ (1965) bricht weltweit ein fanatischer Stones-Kult aus. Fans werden von der musikalisch-rebellischen Respektlosigkeit und sexuellen Energie der Band optisch, akkustisch und gedanklich regelrecht in Hypnose versetzt.
Im folgenden Jahr setzen sie mit „Paint It Black“ noch einen drauf und jetzt ist allen klar: diese  Jungs sind nicht zu bremsen. Rockstars.

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More Money more Problems – Trennung und Wiedervereinigung

Der galaktischen Ruhm, das endlose Geld und die millionenfache Verehrung der Stones steigt allmählich manchen Bandmitgliedern zu Kopf. Brian Jones muss 1969 die Gruppe wegen seinem unkontrolliertem Drogenmissbrauch und seiner instabilen mentalen Lage die Gruppe verlassen. Er wird wenige Wochen darauf tot in seinem Swimmingpool gefunden.
Zudem werden die Stones-Konzerte immer ausschweifender und gewalttätiger. Ihr Verhalten führt 1971 schließlich zu ihrer Verbannung aus England und dem Verbot von Auftritten in vielen weiteren Ländern.
Sie trennen sich von ihrem derzeitigen Manager Allen Klein und gründen eigens das Label „Rolling Stones Records“.
In dieser Zeit wird viel mit neuen Musikrichtungen experimentiert und Mick Jagger wird klar er habe nun andere Vorstellungen wie seine Musik klingen soll, Meinungen gehen auseinande. Es folgt eine Trennung mit einigen Soloprojekten Jaggers und Richards.
Knapp ein Jahrzehnt später wird den Rolling Stones jedoch klar dass sie zusammen stärker sind, unschlagbar waren. Man kündigt ein neues Album an und versucht an alte Erfolge anzuknüpfen.

Das Tor zur Unsterblichkeit

Die Rolling Stones werden 1989 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen, sie erhalten 1995 einen Grammy für das beste Rock Album und es folgt eine sensationelle Welttour.
Als wortwörtliche Krönung wird Mick Jagger 2003 von der Queen zum Ritter geschlagen (wurde er nicht, in einer dunklen vergessenen Zeit, aus England verbannt?).

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…das sollte man noch mitnehmen

– Die Rolling Stones gehen als „The longest performing rock band of all time“ in die Geschichte ein
– Sie haben die zweiterfolgreichste Tour aller Zeiten (hinter U2): „A Bigger Bang Bang Tour“ (2005-07) mit einem Umsatz von über 600 Millionen Dollar
– Sie haben acht Nr.1 Hits und zehn aufeinander folgende Gold-Alben
– …und das wohl bekannteste, coolste Logo der Menschheitsgeschichte
 

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