Das war Kevin Walton bei Abslut Radio

kevin-walton

Kevin Walton im Übersee-Video-Interview

Kevin Walton ist kein Kriegsheld, er heißt nur zufällig genauso wie der gleichnamige britische Offizier aus dem 2. Weltkrieg.

Kevin Walton ist Australier und macht Musik – ohne große Schnörkel, mit Gitarre, Piano und einer beeindruckenden, kratzigen Stimme.

Er selbst beschreibt seine Musik als „soulful, emotional rock“ also gefühlvollen, emotionalen Rock.

Wer reinhört, wird an den Adjektiven „balladesk“, „soft“ und vielleicht auch ein wenig „kitschig“ nicht vorbeikommen.

In Australien hat er sich durch die Club- und Barszene gespielt und wurde mit einem Plattenvertrag und vielen Airplays belohnt, in den USA wurde er sogar bei David Letterman gespielt.

Am 7. November veröffentlicht er sein 5. Album und erhofft sich dadurch den großen Durchbruch.

Am Donnerstag den 1. November war er  zu Gast bei Absolut Radio, im Video-Interview ans andere Ende der Welt!

Wir haben ihm einige Fragen gestellt:

Über seine Musik, Kriegshelden und Erfolg:

Über Deutschland, Australien, Digeridoos und Voruteile:

Über sein Album „Momentum“, besondere Momente und die Beatles:

Links

Martins Top 5: Die besten Gitarren-Soli aller Zeiten

e gitarre

Epiphone 3-3 von Maja Dumat auf flickr – CC BY

Am Anfang steht das Solo…

Wenn man in jungen Jahren anfängt Gitarre zu spielen dann will man vor allem Folgendes beherrschen: Die schnellsten Soli spielen, die lautesten Röhren-Verstärker rocken und die spektakulärsten Gitarren-Modelle penetrieren.

Die Pentatoniken sind schnell gelernt und das Tapping beeindruckt auch mit wenig Können bereits die Hörer.

Nicht wenige verlieren sich dann aber in den schnellsten und höchsten Soli bevor sie das Rhythmusgefühl gefunden haben und beenden ihre Karriere in Schönheit, ohne auch nur einen einzigen Song anständig mit einer Band spielen zu können.

Seit ca. 20 Jahren bin ich Gitarrist, aber die schnellen Soli und die beliebten Metal-Äxte haben mich ehrlich gesagt nie besonders interessiert.

Für mich waren die beeindruckendsten Gitarren-Soli immer diejenigen, die man hörte und danach vermisste, weil man sie mitsingen, mitpfeiffen konnte und sie für immer an der jeweiligen Stelle des Songs im Kopf behalten hat.

Deshalb sind meine TOP5 der besten Gitarren-Soli auch nicht die kompliziertesten Heavy-Metal Speedos, sondern die Melodie-Giganten.

 

Die 5 besten Gitarren-Soli aller Zeiten:

 

Platz 5: Led Zeppelin – Stairway To Heaven

Manchmal braucht ein Gitarrensolo Zeit um sich zu entwickeln und Platz, den ihm der Song freiräumen muss.

Leider ist in der heutigen Pop-Rock-Generation kaum mehr Zeit für Soli die den standartisierten Zwischenteil nach dem zweiten Refrain  weichen müssen. Umso schöner sind die Lieder, die noch Zeit hatten:

 

Platz 4: Pink Floyd – Comfortably Numb

Noch mehr Zeit als Platz 5 durfte David Gilmour in „Comfortably Numb“ für sich beanspruchen. Ein legendäres Solo, von vielen Magazinen auch als das beste aller Zeiten gewählt.

Von mir gibts einen anständigen vierten Platz:

 

Platz 3: Metallica – Nothing Else Matters

Mein erstes Solo, für das ich mich nicht schämen musste 🙂 Eine wunderbare Rockballade mit einem Gitarren-Solo das mit heute noch Gänsehaut bereitet.

Und das in der um Welten besseren Original-Version, nicht dem Unplugged-Plagiat:

 

Platz 2: Guns ‚N‘ Roses – Sweet Child O‘ Mine

Mein persönlicher Gitarren-Held der Jugend war eindeutig Slash von Guns ‚N‘ Roses.

Keine Melodie die sich nicht unweigerlich in die Gehörgänge frisst, fast ganz ohne Effekte gespielt auf seiner Gibson Les Paul Gitarre und einem Marshall Röhren-Amp.

Dieser Mann hat zu einem Verkaufs-Boom der „Paulas“ geführt, seine eigenen Signature-Modelle herausgebracht und einen Sound geprägt, der bis heute einmalig ist.

Die Hymne der späten 80er war für Slash eine nicht ernst gemeinte Gitarrenübung, die wie eine Zirkusmelodie klingen sollte. Gut, dass die anderen Bandmitglieder das anders sahen:

 

Platz 1: Jimmy Hendrix – Star Spangled Banner

Mehr als nur ein Solo, ein Statement, eine bittere Anklage des maroden Staats-Systems der Vereinigten Staaten von Amerika, in einer Zeit als Musik noch alles bedeutete.

In Woodstock 1969 hatte „Star Spangled Banner“ seine Premiere, die Nationalhymne der USA als weinende Gitarren-Melodie die mit Effekten und Spieltechniken versehen den Vietnamkrieg symbolisierte und zutiefst kritisierte.

Gerade noch 25.000 der 500.000 Festival-Besucher sahen den verspäteten Auftritt, der in die Geschichtsbücher eingehen sollte.

Mein unumstrittener Platz 1:

 

 

Welches Solo hab ich vergessen? Schreibt eure Tipps in die disqus-Funktion am Seitenende…

Das waren Sleepwalker’s Station bei Absolut Unplugged

Sleepwalkers-Station-@Absolut-Unplugged

Indie-Folk einer reisefreudigen Nomaden-Band

Sleepwalker’s Station ist mehr als nur eine Band, sie ist ein Kollektiv!

Auf seinen Reisen, Studien und Konzerten durch ganz Europa hat Singer-Songwriter Daniel Del Valle einige Musiker kennengelernt und viele mit in seine Band aufgenommen.

Deshalb hat seine Band auch keine feste Heimat. Obwohl man sich meistens in Berlin oder München trifft, sind die Bandmitglieder in Barcelona, Finnland und Bologna verstreut und tragen aber alle auf die eine oder andere Weise zu einem interessanten Sound bei.

Deshalb findet man nicht nur die klassischen Instrumente wie Gitarre, Bass, Percussion und Klavier bei den Schlafwandlern, sondern wird von Mandoline, Cello, Akkordeon, Oboe, Geige und vielen anderen Instrumenten überrascht.

Musikalisch klingt die Band etwas wie eine Mischung aus Neil Young und Bob Dylan einer Stimme die vielleicht noch am ehesten an Death Cab for Cutie erinnert.

Im Interview bei Absolut Unplugged spricht Daniel über seine Reisen, die vergangene Island-Tour, das Leben in zwei verschiedenen Welten, seine Bekanntschaft mit Sigur Ros und europaweiten Bandproben:

 

 

Musikalisch kann er auch alleine überzeugen:

 

 

 

 

Das waren Finalstair bei Absolut Unplugged

Finalstair-@-Absolut-UnpluggedFrisch gepresst!

3 Berliner, eine Leidenschaft und ihr neue Platte: Sleeping Pilot heißt das Debut-Album der drei studierten Musiker.

Wichtig ist ihnen die Geradelinigkeit, zu viele Schnörkel und Effekte zerstören ihre Musk mehr, als sie sie bereichern.

Das Ergebnis überzeugt!

Straighter Sound, starke Harmonien und eine Stimme die verdammt gut nach Gavin Rossdale von Bush klingt!

Unser Eindruck: Finalstair ist eine richtig starke Band die problemlos die Charts erobern kann, man darf gespannt sein.
Im Interview sprechen sie über ihre Geschichte, den entscheidenden Schritt der zum Bandnamen führte, die berliner Musik-Szene, über 100 Auftritte in 18 Monaten und ihren lieblings Fußballverein, der so ganz und gar nicht nach Berlin passt 🙂

Musikalisch haben sie bei Absolut Unplugged ihren ersten Acoustic-Auftritt gefeiert:

Links