Lebensmittel: mit diesen 5 Projekten retten Sie mit

Rund ein Drittel aller Lebensmittel in Deutschland wird leider verschwendet. Das wird entweder vor dem Verkauf schon aussortiert, weil es nicht gut genug aussieht, oder landet unnötig im Müll. Grund genug, Ihnen fünf Projekte vorzustellen, die gegen diese Verschwendung arbeiten.

Die etwas Anderen

Optisch nicht perfektes Obst oder Gemüse hat normalerweise keine Chance, in das Sortiment von Supermärkten aufgenommen zu werden. Schade eigentlich, denn schmecken tun die Produkte gleich gut. Einige Ketten bieten deswegen diese Lebensmittel an, vorgestellt wird hier „Die etwas Anderen“ von Kaufland. Zunächst wird das Projekt in Filialen im Süden und Südwesten Deutschlands getestet. Wenn das Angebot gut ankommt, wird es deutschlandweit ausgeweitet. Das Sortiment wird übrigens durch Obst- und Gemüsesorten aus der jeweiligen Region ergänzt.

SIRPLUS

Einen ganzen Markt, der Lebensmittel vor dem Wegschmeißen rettet, bietet SIRPLUS. Das Startup aus Berlin hat sich als Ziel gesetzt, Lebensmittelretten zum Mainstream zu machen und Verschwendung so massiv zu reduzieren. Mittlerweile gibt es zwei Läden in der Hauptstadt, und ein Online-Shop findet sich auch auf der Webseite. Darüber hinaus wird auch „Retterausrüstung“ als Erweiterung des Sortiments angeboten. Das sind zwar keine Produkte, die gerettet werden mussten, allerdings aus Sicht des Startups „wertvoll und nützlich, nachhaltig und ökologisch“ sind.

Rübenretter

Ganz eng mit kleinen Obst- und Gemüsebauern arbeitet das Team von Rübenretter zusammen. Das ist eine kleine, junge Gruppe von Leuten die größtenteils schon Erfahrungen im Obst- und Gemüsehandel sammeln konnten. Als sie erfuhren, wie viele Lebensmittel aussortiert werden, haben sie sich kurzerhand zusammengeschlossen und die Rübenretter gegründet. Sie bieten online unterschiedlich zusammengestellte Boxen an, die man sich wöchentlich nach Hause liefern lassen kann. Das funktioniert mit einem Abo-Modell und lässt sich je nach Bedarf flexibel gestalten. Einen ähnlichen Dienst bietet auch „etepetete“ an.

Too Good to Go

Gastronomische Betriebe haben regelmäßig überschüssiges Essen, Überproduktionen lassen sich oft nicht vermeiden. Too Good to Go arbeitet mit diesen Betrieben zusammen und bietet das Essen, das nicht mehr wegkommt in sogenannten Wundertüten an. Die App zeigt auf einer Karte, wo sich der nächste Betrieb befindet. So kann man sich dann beim Bäcker, der Mensa, dem Restaurant oder dem Supermarkt die Tüten direkt kaufen. Das natürlich dann zu einem reduzierten Preis.

foodsharing.de

Einen privateren Ansatz verfolgt die Webseite foodsharing.de. Das ist eine Initiative, die sich gegen Lebensmittelverschwendung engagiert und zum Mitmachen anregt. Eigene überschüssige Lebensmittel kann man bei der Community anbieten oder eben die Essenskörbe von anderen abholen. Das ganze funktioniert dann über „Fair-Teiler“, also Orte, an denen das Essen abgestellt oder abgeholt wird. Das sind entweder private oder kommunale Räume, die gut zugänglich sind. Die Initiative arbeitet auch mit verschiedenen Betrieben zusammen, die sich dann an der Essensverteilung beteiligen.

Die 5 besten kostenlosen Apps um einfach Geld zu sparen

Sparen will jeder, klar!

Aber oft fällt es uns gar nicht so leicht, dauerhaft Geld wegzusparen, weil es vielleicht an anderer Stelle wieder fehlt.

 

Wir stellen Ihnen deshalb die 5 besten Apps vor, die Ihnen helfen auch mit kleinen Beträgen richtig Geld zu sparen:

 

 

Savedroid: Aufrunden, bei Trump-Tweets sparen oder mit Fitness Geld wegsparen

Quelle: www.savedroid.de

Wir bezahlen mit Karte, die App rundet den Betrag auf den nächsten Euro auf und durch diese kleinen Beträge sammelt sich Geld auf einem separaten Konto. Das Prinzip funktioniert in den Vereinigten Staaten schon länger mit der App „Acorns“. In Deutschland gibt es noch nicht ganz so lange die Anwendung „Savedroid“.

Neben dem Aufrund-Prinzip gibt es aber hier noch viele andere Optionen.
Zum Beispiel: Ein bestimmter Prozentsatz des Gehalts wandert auf ein Sparkonto, oder immer wenn Sie ins Fitness-Studio gehen, werden 5€ gespart. Oder ganz verrückt: Jeder Tweet von Donald Trump bringt Ihnen Geld.

Natürlich benötigt die App (die komplett kostenlos ist) dafür sensible Daten von Ihnen. Die Sicherheit wurde aber vom TÜV Saarland überprüft und als sicher eingestuft.

Savedroid im Google Playstore

Savedroid im iTunes Store

 

Waze: Ein Navi, das auch die günstigste Tankstelle findet

Quelle: www.waze.com/de/

Mit Waze kommen Sie pünktlich ans Ziel, das ist das wichtigste Versprechen dieser App, die sich als aktuelles Navigationssystem mit Staumeldungen, Gefahrenstellen und Routenänderungen versteht.

Als praktisches Gimmick haben die Macher aber auch eine Einstellung eingebaut, die die günstigsten Tankstellen auf der Route anzeigt. Sie sparen also Zeit und Geld mit einer (kostenlosen) App.

Waze im Google Playstore (Android)

Waze im App Store (iOs)

 

Sparpionier: Clever im Supermarkt einkaufen

Quelle: https://sparpionier.com/

Etwa 10% des Einkommens gibt jeder Deutsche für Lebensmittel aus. Mit der App „Sparpionier“ können Sie genau hier ihr Sparpotential verbessern:

Sparpionier zeigt an, wie gut das Angebot eines Produktes wirklich ist, und ob Sie es in umliegenden Supermärkten wohl möglich günstiger bekommen.

Praktisch ist hierbei die Merkliste, die sich Lieblingsprodukte merkt und die besten Angebote dazu herausfiltert.

Sparpionier im Google Playstore (Android)

Sparpionier im App Store (iOs)

 

 

Zu gut für die Tonne

Quelle: https://www.zugutfuerdietonne.de/Alleine in Deutschland landen jedes Jahr rund 10 Mio Tonnen an Lebensmitteln im Müll. Das ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel.

Mit der App „Zu gut für die Tonne“ können Sie sich den Weg zum Supermarkt oft sparen, und die Reste in Ihrem Kühlschrank sinnvoll verwerten. Mit cleveren Kochrezepten (unter anderem von namhaften Köchen) können Sie so aus ihren Resten das Beste machen und sparen sich das Geld für den Einkauf.

Die App stammt übrigens vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Kleiner Haken: Man kann relativ wenige Zutaten eingeben und muss bei den Rezepten öfter mal experimentieren.

 

Zu gut für die Tonne im Google Playstore (Android)

Zu gut für die Tonne im App Store (iOs)

 

0180-Telefonbuch

Quelle: https://www.0180.info/

Heutzutage müssen wir für die meisten Telefonate Gott sei Dank nicht mehr viel nachdenken: Fremdnetz? Festnetz? Europa-Auslands-Anruf? Fast alles wird mittlerweile durch Flatrates abgedeckt.

Besondere Servicenummern können die Telefonrechnung leider trotzdem sprengen, wie zum Beispiel 0180-Nummern. Bis zu 42 Cent zahlen wir pro Minute, etwa bei bestimmten Hotlines oder Unternehmen.

Die App 0180-Telefonbuch verrät ihnen, unter welcher „normalen“ Rufnummer Sie ihr Ziel ebenfalls erreichen können ohne draufzuzahlen.

 

0180-Telefonbuch im Google Playstore (Android)

0180-Telefonbuch im App Store (iOs)

 

Die Redaktion von Absolut relax wünscht Ihnen viel Spaß beim Sparen 🙂

 

 

 

Trotz Vitamine: Diese Lebensmittel sind alles andere als gesund!

Wo „Vitamine“ drauf steht, kann doch nichts Schlimmes drin sein oder? – Und ob. Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat jetzt über 200 Lebensmittel in Deutschland danach untersucht, ob sie wirklich so gesund sind, wie es die Verpackung vorgibt.

Das Ergebnis ist ernüchternd: bei über 90 Prozent der Produkte wird der Verbraucher scheinbar systematisch in die Irre geführt.

Laut Foodwatch würden viele Hersteller ihren Produkten künstliche Vitamine zusetzen, um ihnen ein gesünderes Image zu verpassen. Der Verbraucher würde so über die tatsächlichen Inhaltsstoffe hinweg getäuscht.

In Wahrheit seien 190 der 214 getesteten Lebensmittel zu süß, zu salzig oder zu fettig gewesen und damit, trotz zugesetzter Vitamine, alles andere als gesund.

Konkret betroffen seien laut Foodwatch unter anderem:

► Fruchtgummis von Nimm2 und Katjes
► Säfte von Hohes C und Amecke
► Milchgetränke von Müllermilch
► Joghurts von Fruchtzwerge
► Energy Drinks von Rockstar

Den kompletten Foodwatch Bericht zum nachlesen finden Sie hier.

Maßstab der Foodwatch Studie war ein von der Weltgesundheitsorganisation 2015 veröffentlichtes Nährwertprofilmodell. Anhand dieses Modells können Lebensmittel als ausgewogen oder unausgewogen bestimmt werden.  

Foodwatch fordert, dass in Zukunft ein Gesetz in Deutschland vorschreibt, dass nur noch wirklich ausgewogene Produkte mit Gesundheitsaussagen beworben werden dürfen. Dabei gehe es unter anderem um Anteile von Fett, Zucker und Salz.