7 kuriose Fakten rund um den Urlaub

Endlich Sommer! Endlich Urlaub! Vom entspannten Meerurlaub, über Kultur, bis hin zu Wandern ist vieles geboten. Überraschend ist, dass die Mehrheit der Deutschen im eigenen Land am liebsten Urlaub macht – dicht gefolgt von Spanien, Italien und Griechenland. Doch haben Sie schon einmal davon gehört, dass der Urlaub den IQ schmälern kann? Das ist eine von sieben kuriosen Fakten rund um das Thema Urlaub.


1. Urlaub macht dumm

Hatten Sie nach dem Urlaub schon einmal das Gefühl, dass Sie den Gesprächen bei der Arbeit nicht mehr ganz folgen können, oder dass Sie nichts auf die Reihe kriegen? Das kann daran liegen, dass Ihr IQ vermutlich gesunken ist. Nach dem Gedächtnisforscher Siegfried Lehrl, können wir bis zu 20 IQ-Punkte während unseres Sommerurlaubs verlieren. Das gilt vor allem für Strandurlauber, die sich nicht aktiv betätigen. Die Leute, die wandern gehen, lesen oder andere kulturelle Aktivitäten machen, bleiben hingegen meist auf demselben IQ-Stand. Aber keine Sorge für alle, die sich gerne ausruhen: Es dauert nur ungefähr vier bis sechs Wochen, bis Sie Ihr normales IQ-Niveau wieder erreicht haben.


2. Erholung hält nur zwei Wochen

Wer einen Urlaub bucht, der ist wegen der Vorfreude schon Monate im Voraus bedeutend glücklicher. Doch verschwinden der Erholungseffekt und die Glücksgefühle innerhalb von zwei Wochen nach Rückkehr leider schon wieder, wie Jeroen Nawijn von der Erasmus Universität in Rotterdam untersucht wurde.


3. Die Vorfreude beeinflusst die Erinnerung

Wenn die Freude auf einen bevorstehenden Urlaub sehr groß ist, ist die Wahrscheinlichkeit höher, sich nachher auch positiv daran zu erinnern. Je positiver Sie sich nämlich auf den Urlaub einstimmen, desto aktiver und begeisterter werden Sie sich wahrscheinlich um die Planung kümmern. Viel Stress in der Vorbereitungsphase hingegen kann eher zu negativen Erinnerungen an den Urlaub führen.


4. Im Urlaub steigt die Spendierlaune

Im Urlaub sind viele Leute spendabler als in ihrem Alltag. Das liegt einerseits daran, dass die meisten nach dem Spruch „Wenn schon, denn schon“ handeln und sich somit „mal was gönnen“ wollen. Andererseits kennen sich Touristen nicht so gut mit fremden Währungen aus und neigen dazu, Wechselkurse und Preise aus den Augen zu verlieren.


5. Urlaube verlängern das Leben

Brooks Gump und Karen Matthews von der staatlichen Universität von New York in Oswego erkannten anhand einer Studie, dass sich bei Leuten, die häufig in den Urlaub fuhren, das Risiko einer tödlichen Herzkrankheit reduzierte. Bei der Framingham-Herz-Studie wurden die Probanten auf Risiken für Herzkrankheiten untersucht und mit Angaben verglichen, wie oft diese in den Urlaub fuhren. Dabei stellte sich heraus, dass sich zumindest bei Männern, die jedes Jahr verreisten, das Risiko einer Herzkrankheit verringerte.


6. Entspannung braucht Zeit

Je mehr Urlaub wir haben, desto entspannter sind wir. Am Anfang eines Urlaubs sind wir noch vom Alltagsstress belastet und brauchen Zeit bis wir abschalten können. Doch je länger wir zum Erholen haben, desto besser können wir uns auch entspannen und unsere Laune steigt. Bis Sie sich aber wirklich erholt haben, könnten bis zu 14 Tage vergehen.


7. Krank im Urlaub

Endlich im Sommerurlaub, doch gleich in den ersten Tagen plagen Sie Müdigkeit, Kopfschmerzen und andere Kleinigkeiten? Der Psychologe Professor Adrian Vingerhoets von der Universität Tilburg in den Niederlanden beschrieb dieses Phänomen als sogenannte „Leisure Sickness“ (Freizeitkrankheit). Demnach fährt das Immunsystem in Stressphasen herunter, damit man sich auf die „wichtigeren“ Dinge konzentrieren kann. Erst während einer längeren Entspannungsphase, fängt das Immunsystem wieder an, sich um Bakterien und Viren zu kümmern, weswegen wir erkranken.