Die schnellsten Hits der Welt

John Denver, der 1997 beim Absturz des von ihm selbst geflogenen Leichtflugzeugs ums Leben kam, landete am 11. Oktober 1974 mit „Annie’s Song“ einen Nr.1-Hit in den UK Single Charts.

Wie der Titel vermuten lässt, schrieb der Country- und Folksänger das Lied für seine Frau Ann Marie Martell und das innerhalb von nur 10 Minuten in einem Skilift!

 

https://www.youtube.com/watch?v=xs_CNnCqYvU&feature=player_embedded

Auch Amy MacDonald gehört zu den schnellen Schreibern.

In ihren Songs wie „This is the Life“ singt sie von alltäglichen Themen, die jedem Menschen passieren könnten und sagt selbst, dass ihre Kompositionen keinen tieferen Sinn hätten.

Wenn die Schottin sich inspiriert fühle, schreibe sie ihre Ideen kurzerhand auf. Das geht dermaßen schnell, dass sie sich später überhaupt nicht mehr an die Gefühle in diesen Momenten erinnern kann.

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Neil Young komponierte 1970 den Song „Ohio“ als Antwort auf das Kent-State-Massker, bei dem 4 Studenten während einer Demonstration gegen den Vietnam-Krieg auf dem Campus der Kent State University von Soldaten der Nationalgarde getötet wurden.

Als der Musiker die Bilder von den Studenten in den Nachrichten sah, brachte er das Lied innerhalb eines Tages zu Papier. Mitgefühl und Trauer scheinen eine produktive Inspirationsquelle zu sein.

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Eine knappe Viertelstunde benötigte Keith Richards, Gitarrist der britischen Rockband The Rolling Stones, um den Song „Satisfaction“ zu kreieren. Die Idee kam ihm nachts in einem Hotelzimmer in Florida.

https://www.youtube.com/watch?v=Wwe9M1VnjCM&feature=player_embedded

Mit „Just Dance“ wurde Stefani Germanotta, alias Lady Gaga, zum Weltstar. Der Riesenerfolg war für die damals 22-jährige Popsängerin eine große Überraschung, denn sie schrieb das Lied in ihrer Langeweile binnen 10 Minuten – Leben verändernde Minuten!

https://vimeo.com/17890139

„War on drugs“ – Radiosender unterstützten Nixons Kampf gegen Drogen

Richard Nixon

Richard Nixon von Rupert Colley auf flickr – CC BY

Was kommt einem in den Sinn, wenn man an die 60er oder 70er denkt? Richtig! Rock’n’Roll, Hippies, Freie Liebe und Drogen natürlich!

Die Hippies konsumierten die verschiedensten Arten von Drogen, insbesondere LSD und Marihuana, als Protest gegen die damals vorherrschende in ihren Augen spießige Gesellschaft und hörten auch Songs, die ihre Weltansichten und Vorlieben zum Ausdruck brachten.

Welche gesundheitsschädlichen Folgen mit den Drogen einhergehen, waren den Konsumenten damals entweder nicht sehr geläufig oder ihnen schlichtweg egal.

Richard Nixon – von 1969 bis 1974 Präsident der Vereinigten Staaten – nahm es sich zur Aufgabe seine Landsleute vor den immer populärer werdenden Betäubungsmittel zu schützen. Seit jeher wird er nicht nur mit dem Vietnamkrieg sondern auch mit seinem „War on drugs“ in Verbindung gebracht.

Doch was ist eigentlich der „War on drugs“?

Bei „War on drugs“ handelt es um eine Anzahl von Maßnahmen, die in der Drogenpolitik unter der Regierung Nixons im Kampf gegen Herstellung, Handel und Konsum illegaler Drogen getroffen wurden.

Dazu zählen die Spezialisierung der Polizei, Aufklärungskampagnen, wirtschaftlicher und militärischer Druck auf drogenproduzierende Länder sowie Vorgehensweisen gegen Geldwäsche. 1973 wurde sogar eine extra Drogenbekämpfungsbehörde (DEA) gegründet.

Welche seiner Maßnahmen uns als Radioredaktion besonders interessiert, ist die Aufforderung, welche er an die Senderchefs in seiner Rede von 1970 auf der US-Radiokonferenz stellte, alle auf Drogen anspielende Lieder aus ihren Programmen zu entfernen.

Hier eine kleine Auswahl der „verbannten“ Songs:

„Yellow Submarine“ von den Beatles wurde 1971 von Offiziellen auf einer Liste mit Drogen thematisierenden Liedern in Illinois veröffentlicht und daraufhin aus dem Repertoire der Radiosender gelöscht.

https://www.youtube.com/watch?v=3cDG630-YGI&feature=player_embedded

John Denver’s „Rocky Mountain High“ wurde 1972 von Radiostationen landesweit auf ihren Programmen entfernt, da sie befürchteten das Wort „High“ im Titel beziehe sich auf Drogen.

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Der Song „Stoned“ von den Rolling Stones wurde 1964 verbannt – der Titel war einfach zu offensichtlich.

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