Warum wir ausgerechnet immer im Urlaub krank werden

Endlich Urlaub, endlich entspannen und den Alltagsstress vergessen! Aber kaum sitzen wir im Flieger in Richtung Sonne, fängt der Hals an zu kratzen, der Kopf dröhnt und die Glieder werden schwer.

Dass wir häufig im Urlaub krank werden, ist aber kein Zufall. Psychologen und Mediziner haben sogar schon einen Fachbegriff für das Phänomen gefunden: Freizeit-Krankheit (engl. leisure sickness).

Und es gibt auch eine nachvollziehbare Erklärung.

 

Von der Freizeit-Krankheit betroffen sind meist Berufstätige, die in einem eher stressigen Job mit hoher Belastung arbeiten. Stress stellt zwei verschiedene Dinge mit unserem Immunsystem an. Zum einen werden wir anfälliger für bakterielle und virale Infekte. Zum anderen hemmt aber das Stresshormon Adrenalin die direkte Immunreaktion auf eben diese Infekte.

Biologisch kann das so erklärt werden: Um in Stressphasen die nötige Leistung erbringen zu können, fährt unser Körper andere Funktionen herunter, so auch das Immunsystem. Lässt der Stress nach, fährt das Immunsystem wieder hoch und fängt an, die Erreger zu bekämpfen. Die Folge: wir werden krank, sobald wir zur Ruhe kommen.

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Da also Stress der eigentliche Auslöser der Freizeit-Krankheit ist, raten Psychologen: Beugen Sie vor! Gönnen Sie sich regelmäßig Ruhe und Entspannung und zwar nicht nur im Urlaub sondern auch während Sie zur Arbeit gehen. Individuell helfen können regelmäßiger Sport, Massagen oder Meditation.

In jedem Fall sollten Sie vermeiden, Ihre Arbeit letztendlich mit in den Urlaub zu nehmen.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass Stresshormone erst nach knapp zwei Wochen vollständig abgebaut werden. Entsprechend lang sollte auch Ihr Urlaub sein.

Meeting im Bällebad, unbegrenzt Urlaub: Das sind die coolsten Arbeitgeber der Welt

Kostenloser Kaffee, bezahlte Mittagspause, 30 Urlaubstage – was für den durchschnittlichen deutschen Arbeitnehmer fast schon Luxus ist, würde so manch anderer Firmenchef nur müde belächeln. Denn, um seine Angestellten zu motivieren, ist weit mehr möglich.

Wir haben die fünf mit Abstand coolsten Arbeitgeber der Welt für Sie zusammengefasst.

Platz 5: Freizeitparadies Büro

Verstaubte Schreibtische waren gestern: der Mobilfunkanbieter DTAC vertritt die Philosophie, dass ein Mitarbeiter, dem es an Nichts fehlt, viel leistungsfähiger ist.

Deswegen gibt es im Firmensitz in Bangkok unter anderem eine Tartanbahn quer durch die Abteilungen, einen Bandraum, ein Restaurant, einen Aerobicraum und und und.

Platz 4: Gleiches Geld für Alle

Ein gut bezahlter Mitarbeiter ist ein zufriedener Mitarbeiter.

Bei der Kreditkartenfirma Gravity Payments in Seattle verdient deshalb jeder der 120 Angestellten mindestens 70.000 Dollar im Jahr. Vom Hausmeister bis zum Abteilungsleiter.

Um das zu ermöglichen, verzichtet der Geschäftsführer persönlich auf ganze 90 Prozent seines Gehalts. Respekt!

Platz 3: Meeting im Bällebad

Die Seele baumeln lassen … zwischen 80.000 Plastikkugeln.  In den Räumen der Designagentur Pearlfisher in New York gibt es tatsächlich ein riesiges Bällebad.

Gestresste Mitarbeiter können dort jederzeit abtauchen, aber auch Meetings finden im Bällebad statt. „Spielen fördert die Kreativität“, sagt das Management. Und Kreativität ist nunmal das A und O einer Designagentur.

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Platz 2: Unbegrenzt Urlaub

Urlaub nehmen egal wann, wie lang und wie oft. Geht nicht? Und ob!

Der Konzernchef der Virgin Group, zu der unter anderem die Virgin Records gehören, lässt seine Mitarbeiter so oft und so lang frei nehmen, wie sie wollen – vorausgesetzt die Arbeit ist getan.

Platz 1: Bezahltes Ausschlafen

Absolut Relax. Könnte auch der Slogan von Aetna, einem der größten Krankenversicherer der USA sein.

Dem Konzernchef ist die Gesundheit seiner Mitarbeiter so wichtig, dass er regelmäßige Yoga– und Meditationskurse verordnet UND: er bezahlt sie für gesunden Schlaf. Wer 20 Nächte an Stück mindestens 7 Stunden schläft, kann bis zu 500 Dollar Prämie kassieren.

Klingt im wahrsten Sinne nach Traumjob 😉

Ausschlafen

Sleep von Kate Brady auf flickr (CC BY-SA 2.0)