John Lennons „Imagine“ als Thema vieler seiner Denkmäler

Nach Trennung der Beatles startete John Lennon – Sänger, Songwriter und Gitarrist – seine erfolgreiche Solokarriere mit den Alben „Imagine“ (1971) und „Double Fantasy“ (1981), welches allerdings posthum veröffentlicht wurde.

Ebenfalls musikalisch und schauspielerisch begabt scheint John Lennons Sohn Sean Taro Ono Lennon zu sein. Beide sind an einem 9. Oktober geboren worden.

Zu „Imagine“ wurde er durch das Gedicht „Cloud Piece“ seiner Ehefrau Yoko Ono inspiriert, das in ihrem Buch „Grapefruit“ 1964 veröffentlicht wurde.

In einem seiner letzten Interviews, das er mit dem Playboy Magazine führte, antwortete dieser auf die Frage, worum es in dem Song ginge: „It’s not a new message: With „Imagine“ we’re asking, can you imagine a world without countries or religions?“. Das Lied sollte fortan mit Frieden und wenig später – zu diesem Zeitpunkt dachte wohl niemand daran – mit seinem Tod in Verbindung gebracht werden.

Nach dem erschütternden Attentat von 1980 auf John Lennon vor dem Dakota Building in New York, stieg „Imagine“ posthum auf Platz 1 der UK-Singlecharts.

Denkmäler der verschiedenen Art

Der Ort, an dem seine sterblichen Überreste begraben sind, falls ein solcher überhaupt existiert, ist nicht bekannt. Dafür gibt es zahlreiche Orte weltweit, die sowohl in materieller wie in ideeller Hinsicht dem Musiker gedenken.

Viele Monumente behandeln seinen Song „Imagine“

Ein Teilgebiet des Central Parks gegenüber dem Dakota Building wurde 1985 nach dem von ihm komponierten Lied („Strawberry Fields“) für die Beatles benannt. Ein rundes Mosaik mit dem Schriftzug „Imagine“ erinnert seither an den Musiker.

Im Jahr 2002 wurde der Flughafen in Liverpool in „Liverpool John Lennon Airport“ mit der Liedzeile „Above us only sky“ als Motto umbenannt.

Das wohl imposanteste Denkmal stiftete Ehefrau Yoko Ono persönlich. In der Nähe der isländischen Hauptstadt Reykjavik wurde 2007 in Anwesenheit von Ringo Starr der „Imagine Peace Tower“ eingeweiht. Dieser besteht aus 15 mit geothermisch generiertem Strom betriebenen Scheinwerfern, die eine 4 Kilometer hohe Lichtsäule in den Himmel strahlen. Auf dem Sockel ist „Imagine Peace“ in 24 Sprachen zu lesen.

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