Digital Detox – Wie Sie Abstand zu Ihrem Handy gewinnen können

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Das Handy vibriert. Sofort schauen wir, was für eine Nachricht wir bekommen haben. Ist es eine E-Mail, eine WhatsApp Nachricht oder eine Benachrichtigung von einer der vielen Apps, die wir auf dem Handy haben? Der Blick aufs Handy ist heutzutage schon eine Sucht. Doch es gibt mittlerweile viele Apps und Strategien, um dem entgegenzuwirken. Hier stellen wir Ihnen einige davon vor:


Selbstkontrolle

Um seinen Handykonsum selbst kontrollieren zu können, gibt es zahlreiche Apps. Aber es gibt auch viele, im Handy bereits integrierte, Funktionen. Der Nutzer kann sehen, wie lange er das Smartphone pro Tag verwendet hat, beziehungsweise wie lang der Bildschirm eingeschaltet war. Auch können Sie eine maximale Nutzungsdauer von verschiedenen Apps festlegen oder den „Entspannungsmodus“ einstellen, bei dem die Farben auf dem Dispaly durch Graustufen ersetzt werden.


1. Für Android-Geräte:

Bei Android finden Sie dieses Feature unter den Einstellungen bei „Digital Wellbeing“, wobei sie erst seit dem „Android 9 Pie“ direkt integriert ist. Sie können sich bei älteren Smartphones aber auch die App im Play Store herunterladen.


2. Für Apple-Geräte:

Bei Apple gibt es die Funktion namens „Bildschirmzeit“, die seit dem „iOS 12“ im Handy integriert ist. Dabei wird Ihnen die Zeit angezeigt, die Sie am aktuellen Tag und während der vergangenen Tage am Handy verbracht haben – auch nach Apps und Websites sortiert. Mit der Funktion „Auszeit“ können Sie sich auch einen Zeitplan für eine bildschirmfreie Zeit festlegen oder mit „App-Limits“ ein tägliches Zeitlimit für bestimmte Apps festlegen.


3. App-Detox:

Auch „App-Detox“ ist ein gutes Mittel zur Selbstkontrolle. Diese zeigt an, wie lange Sie Ihre Apps verwenden und wie oft sie gestartet werden. Mithilfe von diesen Daten können Sie somit eine Höchstgrenze der Nutzung am Tag festlegen oder auch an verschiedenen Wochentagen selbstgewählte Zeiträume festlegen, an welchen bestimmte Apps nicht geöffnet werden darf – also gesperrt sind. Um sich selbst zu pushen, können Sie auch einstellen, dass Sie beispielsweise 100 Schritte laufen müssen, um die gewählte App für eine bestimmte Zeit nutzen zu können.

Zur App: App-Detox für Android

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Spielerisch weniger Zeit vorm Bildschirm verbringen


1. Forest:

Die App „Forest“ pflanzt virtuelle Bäume, wenn Sie es schaffen Ihr Smartphone für eine bestimmte Zeit nicht anzurühren. Solange Sie die App nutzen, wächst die Pflanze – verkümmert aber, wenn Sie diese verlassen. Auch können Sie in der App Münzen sammeln und dafür neue Pflanzen freischalten oder diese an die gemeinnützige Organisation „Trees for Future“ spenden, die dann echte Bäume pflanzt – dafür müssen Sie sich aber die Premium-Version kaufen.

Zur App: Forest für Android

Zur App: Forest für Apple


2. Offtime:

Die App „Offtime“ aus Berlin sorgt für mehr Konzentration im Alltag. Sie können durch viele verschiedene Einstellungen die Nutzung des Handys reduzieren. „Offtime“ kann von Benachrichtigungen, bis hin zu Anrufen alles blockieren. Natürlich können Sie dies aber individuell einstellen.

Zur App: Offtime für Android

Zur App: Offtime für Apple


3. Space:

In der App „Space“ wird ihr Suchtverhalten genau unter die Lupe genommen. Als erstes müssen Sie angeben, warum Sie das Handy in die Hand nehmen – also ob zum Arbeiten, zur Unterhaltung, oder als Zeitvertreib. Auch müssen Sie Ihre meistgenutzten Apps angeben und was Sie erreichen möchten. So erstellt die App ein Profil von Ihrem Nutzungsverhalten und Sie setzten sich somit aktiv mit den Gründen auseinander, warum Sie das Handy benutzen. Sie können sich daraufhin Zeitlimits festlegen oder einstellen, wie oft das Gerät entsperrt werden darf. Das Beste daran: Wenn Sie Ihre Ziele erreichen, baut sich eine kleine Galaxie aus virtuellen Monden und Planeten auf!

Zur App: Space für Android

Zur App: Space für Apple


4. Flipd:

„Flipd“ ist eine App mit der Sie einen sogenannten „Auszeit-Timer“ fürs Handy einstellen können. Dabei gibt es zwei verschiedene Arten: Die Light- und die Full-Version. In der Light-Version können Sie jederzeit andere Apps öffnen, aber nur für eine bestimmte Zeit. Wenn Sie diese Zeit überschreiten, wird dies als Fehlversuch gewertet. In der Full-Version wird das ganze Smartphone für einen selbstgewählten Zeitraum gesperrt, wobei wichtige Apps oder Features aber auch davon ausgenommen werden können, wie zum Beispiel Notfallanrufe.

Zur App: Flipd für Android

Zur App: Flipd für Apple


Es gibt aber noch viele weitere Möglichkeit, um sich davon abzuhalten auf das Smartphone zu schauen. Zum Beispiel, indem man durch Klicken auf den Flugzeugmodus einfach offline geht oder das Gerät gleich ganz ausschaltet. Sie können auch weniger abhängig vom Handy sein, indem Sie dieses nicht als Wecker oder digitalen Einkaufszettel benutzen. Um ohne praktische Apps spielerisch weniger Zeit am Handy zu verbringen, könnten Sie auch das nächste Mal bei einem gemeinsamen Abend mit Ihren Freunden alle Smartphones übereinander stapeln und derjenige, der sein Handy als erstes aus dem Turm zieht, darf dann die nächste Runde für den Tisch bezahlen.

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Woran Sie eine gute Handykamera erkennen

Smartphones sind nicht mehr aus dem alltäglichen Leben wegzudenken. Dabei ist für viele das wichtigste Tool die Handykamera. Diese sind mittlerweile so gut geworden, dass sie eine Spiegelreflexkamera ersetzen könnten. Der Vorteil daran ist, dass man jederzeit Fotos machen kann, und man keine extra Kamera mit sich herumtragen muss. Doch was macht denn eine „gute“ Handykamera aus? Hier erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf achten müssen.


1. Bilder oder Videos?

Bevor Sie sich überhaupt ein Handy mit möglichst guter Kamera kaufen, ist die wichtigste Frage, was Sie damit machen wollen. Wollen Sie eher fotografieren oder lieber Videos aufnehmen? Eine Kamera, die schöne Bilder macht, muss nämlich nicht unbedingt auch überzeugende Videos machen. Bei guten Handy-Videokameras ist vor allem wichtig, wie hoch die Bilderwiederholrate ist, da sie über die Qualität der Videos entscheidet. Mindestens 20 Bilder pro Sekunde sollte die Kamera schaffen. Für professionellere Videos sollten Sie mit einer hochauflösenden 4K oder Full HD Handykamera arbeiten.


2. Pixelzahl

Viele meinen, dass eine hohe Pixelzahl zu einer besseren Bildqualität beiträgt. Was nicht unbedingt stimmen muss. Das kommt daher, dass sich in Smartphones ein digitaler Bildsensor befindet, der in einzelne Bildpunkte aufgeteilt ist. Megapixel ist die Bezeichnung für die Zahl dieser Bildpunkte. Da der Bildsensor in Handys sowieso schon klein und feiner aufgeteilt ist, bleibt weniger Licht für jedes Pixel übrig. Also braucht die Kamera mit hoher Pixelzahl auch mehr Licht oder das typische Bildrauschen kann schneller entstehen. Eine Lösung bei höherer Pixelzahl wäre ein größeres Objektiv, was bei Handykameras aber schwer umzusetzen ist. Somit ist die Bildqualität bei mehr Megapixel nicht unbedingt besser.


3. Gute Bildqualität

Für eine gute Bildqualität muss nicht nur die Auflösung gut sein. Es spielen mehrere Aspekte eine Rolle, wie beispielsweise die natürliche Wiedergabe von Farben und ein automatischer Weißabgleich. Auch sind die Belichtungskorrektur, die ISO-Empfindlichkeit und der Autofokus wichtige Faktoren.
Durch den Bildstabilisator können Sie zwar das Verwackeln der Fotos vermeiden, doch wird dabei die Verschlusszeit der Linse verkürzt. Dies kann aber dazu führen, dass sich das Bildrauschen schneller zeigt.
Um somit eine gute Bildqualität zu erreichen, empfiehlt sich ein leistungsstarker Bildsensor, der die gesammelten Informationen verarbeiten kann.


4. Einfache Handhabung

Neben guten Bildern ist natürlich auch eine unkomplizierte Handhabung wichtig, da Handykameras meist spontan genutzt werden. Wenn die Kamera zum Beispiel zu lange zum Öffnen braucht, ist es nicht nur ärgerlich, einen bestimmten Moment verpasst zu haben, sondern man wird sie höchstwahrscheinlich auch nicht mehr so oft nutzen.


5. HDR-Funktion

HDR ist eine Abkürzung für „High Dynamic Range“. Vor allem die neueren Smartphone-Modelle haben diese Funktion schon eingebaut. Doch wozu braucht man sie überhaupt? Wenn die Belichtungskorrektur an ihre Grenzen kommt, werden mithilfe der HDR-Funktion zu helle oder dunkle Bereiche im Bild automatisch angepasst. Dies funktioniert, indem die Smartphone-Kamera mehrere Fotos aufnimmt, diese übereinanderlegt – also kombiniert – sodass ein richtig belichtetes Bild dabei entsteht.


6. Linsen

Die neusten Handykameras haben zusätzliche Linsen, die zum Beispiel Weitwinkelaufnahmen möglich machen, einen Bokeh-Effekt erzeugen – also den Hintergrund bei einem Portraitfoto unscharf machen – oder den Zoom unterstützen. Je mehr Linsen eine Handykamera somit besitzt, desto mehr Features sind möglich, damit Sie Ihre Bilder verbessern können.


Kleine Checkliste zum Schluss:

  • Pixelzahl (mindestens 12 Megapixel –> 1280 x 720 px für HD-Auflösung)
  • HDR-Funktion
  • Anzahl der Linsen
  • Anzahl der Features (zum Beispiel Bokeh-Effekt, usw.)
  • bei Videos: mindestens 20 Bilder pro Sekunde
  • ausreichend Speicherplatz (mindestens 32 GB)


Handy- Knigge – 5 Benimmregeln für’s Smartphone

In Deutschland nutzen knapp 50 Millionen Menschen ein Smartphone! Sie haben unser Leben grundlegend verändert, erleichtern unseren Alltag, helfen gegen Langeweile und sind sehr nützlich für die schnelle Kommunikation.
Dabei ist es aber auch wichtig bestimmte Benimmregeln im Umgang mit dem Smartphone zu beachten. Wenn Sie diese 5 Tipps beachten haben sie den Handy- Knigge-Test bestanden 😉


Phubbing

Mit diesem Begriff werden diejenigen beschrieben, die pausenlos an ihrem Handy kleben und ihre Mitmenschen gar nicht mehr beachten. „Phubbing“ setzt sich aus den beiden englischen Wörtern phone und snubbing zusammen und bedeutet frei übersetzt jemanden mit dem Handy „vor den Kopf stoßen.“ In Meetings, bei Veranstaltungen, aber auch im privaten Bereich nutzen immer mehr Menschen ständig ihr Handy. Im Gespräch mit jemandem oder während eines wichtigen Termins kann das pausenlose Twittern und Texten aber sehr unhöflich beim Gegenüber ankommen. Schalten Sie das Smartphone daher lieber auf stumm oder ganz aus und richten Sie ihre Konzentration lieber auf den echten Mitmenschen vor Ihnen.

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Der richtige Klingelton

Wichtig für einen guten Umgang mit dem Mobiltelefon ist auch die Auswahl eines angemessenen Klingeltons. Es gibt zahlreiche Melodien und Varianten von Handy-Tönen- jedoch sind einige von ihnen auch störend für das Umfeld. Nutzen Sie eine einfache und angenehme Melodie. Auch Ihnen persönlich geht der Klingelton dann nicht so schnell auf die Nerven.

 

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Namen nennen

Auch wenn heutzutage wohl viel mehr getippt statt telefoniert wird, ist es dennoch in vielen Fällen praktischer. Egal ob man mit Fremden spricht oder auch mit Freunden, sollte man bei einem Anruf seinen Namen beim Abheben nennen. Ein einfaches „Hallo“ oder „Ja“ kann auch zu Missverständnissen führen, wenn der Anrufer nicht weiß wer am Hörer ist.


Handy weg vom Tisch

Sie sind mit Freunden oder der Familie im Café oder genießen ein schönes Essen im Restaurant? Dann lassen Sie das Handy doch lieber in der Hand- oder Hosentasche. Viel schöner ist es doch sich persönlich zu unterhalten, statt ständig auf den kleinen Bildschirm zu starren.


Privatsphäre

Fotos mit dem Smartphone zu machen und in den sozialen Netzwerken zu teilen, ist mittlerweile bei vielen Gang und Gäbe. Es ist natürlich toll seine Erlebnisse mit nicht Anwesenden zu teilen. Allerdings sollte man andere vorher um Erlaubnis bitten wenn man sie auf einem Bild verlinken, markieren und veröffentlichen möchte. Respektieren Sie also die Privatsphäre anderer!

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Mit Material von staufenbiel.ch und karrierebibel.de