Ikea – Woher kommen die Produktnamen?

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ikea von Michell Zappa auf flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Ikea ist bekannt für seine Bezeichnungen und Namen der Produkte. Aber woher stammen all diese Namen?

 

Anfangen hat alles mit der Vergesslichkeit von Ikea-Gründer Ingvar Kamprad. Nachdem dieser nur schlecht mit Zahlen umgehen kann, haben die Produkte von Ikea skandinavische Namen bekommen. Seit den 70er-Jahren werden die Namen nach einem ganz bestimmten System vergeben.

 

Für die Namensgebung neuer Produkte sind zwei schwedische Ikea-Mitarbeiterinnen zuständig. Sie nutzen u.a. Autofahrten um neue Orts- oder Flussnamen zu entdecken, die sie als Produktbezeichnung verwenden können.

 

Ortsnamen für Produkte

Polstermöbel, Couchtische, Türknöpfe, Bücherregale: Schwedische Ortsnamen
Betten, Kleiderschränke, Dielenmöbel: Norwegische Ortsnamen
Esstische und -stühle: Finnische Ortsnamen
Teppiche: Dänische Ortsnamen

 

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Living room von Kazuho Okui auf flickr.com – (CC BY 2.0)

Das beliebte Sofa Klippan (siehe Bild) von Ikea ist nach dem gleichnamigen, schwedischen Ort benannt worden.

 

Genügend Stoff für neue Bezeichnungen

Weitere Hilfsmittel bei der Namensfindung sind Landkarten, Kalender, Wörterbücher und Nachschlagewerke. Sogar in Geburtsanzeigen sind die beiden Schwedinnen schon fündig geworden. Anschließend werden ihre Namensvorschläge von Juristen geprüft, um sicherzugehen, dass kein geschütztes Warenzeichen verletzt wird.

 

Namen aus den verschiedensten Themengebieten

Schachteln, Wanddekoration, uvm.: Umgangssprachliche Ausdrücke, auch schwedische Ortsnamen
Badezimmerartikel: Skandinavische Seen, Flüsse und Meeresbuchten
Gartenmöbel: Schwedische Inseln
Bücherregalserien: Berufe
Stühle und Schreibtische: Männernamen
Stoffeund  Gardinen: Frauennamen
Bettwäsche, Decken, Kissen: Blumen, Pflanzen, Edelsteine
Kinderartikel: Säugetiere, Vögel, Adjektive
Gardinenzubehör: Mathematische und geometrische Begriffe
Beleuchtung: Begriffe aus der Musik, Chemie, Meteorologie; Gewichte, Zeitangaben, Boote, Seemannssprache
Küchen: Grammatikalische Begriffe, gelegentlich auch andere Namen
Küchenutensilien: Gewürze, Fische, Pilze, Früchte oder Beeren, Funktionsbeschreibungen

 

Einige Bezeichnungen haben sich auch in Deutschland schon so eingebürgert, dass man die Möbelstücke bei ihrem Namen nennt. Deshalb hört man bei Umzügen oftmals „Die Billys sind noch nicht verpackt“ statt „Die Bücherregale sind noch nicht verpackt“.

 

Kuriose Namen

Einige Bezeichnungen klingen für deutsche Ohren reichlich kurios. Was im Schwedischen komplett harmlos ist, kann im Deutschen einen merkwürdigen Klang bekommen.

Beispielsweise handelt es sich bei dem schwedischen Wort „Äppelkaka“ eigentlich um ganz gewöhnlichen Apfelkuchen.

 

10 Dinge die Sie noch nicht über Mick Jagger wussten

Mick Jagger

Mick Jagger von nico7martin auf flickr – CC BY

Mick Jagger ist eine Legende.

Seine Musik mit den Rolling Stones füllt Stadien, sein Stil hat Generationen geprägt, sein Einfluss auf die Rock und Pop-Geschichte ist enorm.

Mick hat sich mit unzähligen Drogengeschichten, Affären und Romanzen zwar einen fragwürdigen Ruf bei der Presse gemacht, ist aber immer noch für viele ein Idol.

Und das mit über 70 Jahren! Über die Boulevard-Presse und diverse Erzählungen und Biographien wissen wir schon einiges über den Frontmann der Stones.

Wir haben aber 10 Fakten gefunden, die du höchstwahrscheinlich noch nicht von ihm kennst:

1. Kind des Gesangs

Seine Liebe zum Gesang wurde ihm schon in die Wiege gelegt. Er sang auch als Kind schon leidenschaftlich (auch im Kirchenchor) und hat in dem Buch „According To The Rolling Stones“ erzählt: „I was always a singer. I always sang as a child. I was one of those kids who just liked to sing. Some kids sing in choirs; others like to show off in front of the mirror. I was in the church choir and I also loved listening to singers on the radio“

2. Lehrerkind

Sowohl Micks Vater Basil Fanshawe, als auch sein Großvater David Ernest Jagger waren Lehrer. Als ältester Sohn wurde Mick dazu aufgezogen, den gleichen Berufsweg einzuschlagen.

3. Berufswahl

Mick Jagger hat nach seinem Abitur eine Ausbildung an der Londoner Wirtschaftsschule gemacht und den ernsthaften Plan gefasst entweder Journalist oder Politiker zu werden. Letzteres war seiner Meinung nach vergleichbar mit der Reputation eines Popstars. Die Ausbildung hat er wegen seiner musikalischen Karriere später abgebrochen.

4. Sein Bruder

Jagger hat einen 4-Jahre jüngeren Bruder namens Chris. Dieser ist ebenfalls Musiker und hat acht Alben veröffentlicht, bisher blieb er allerdings immer im Schatten des größeren Bruders. Neben Beiträgen zu diversen Songs der Stones (auf „Dirty Work“ und „Steel Wheels“) hat er unter anderem auch mit Eric Clapton und Bob Dylan zusammengearbeitet. Außerdem hatte er in den 80ern eine Gitarrenfirma und war Journalist. Er ist verheiratet und hat 5 Kinder.

5. Klassenkamerad Richards

Keith Richards und Mick Jagger kennen sich schon aus Grundschulzeiten als sie sogar Klassenkameraden waren. Die beiden begegneten sich im Jahr 1960 zufällig wieder, weil sie gemeinsam auf einen Zug warteten.

Weil Jagger diverse Platten mit sich führte, kamen die beiden schnell auf das Thema Musik zu sprechen und verabredeten sich zum Musizieren.

6. Management-Do-It-Yourself

Nachdem sich die Band 1971 von ihrem zweiten Manager getrennt hatte, übernahm Jagger selbst das Management, zusammen mit Rupert Löwenstein.

7. Fluch der Karibik

Keith Richards und Johnny Depp versuchten gemeinsam Mick zu überreden, eine Rolle bei Fluch der Karibik 4 zu spielen. Während Jagger ablehnte wurde Richards zu „Captain Teague“.

8. Hassliebe zu Richards

Das Verhältnis zwischen Jagger und Richards ist trotz, oder vielleicht auch wegen ihrer langen Bekanntschaft wohl als Hassliebe zu bezeichnen. Richards selbst hat erklärt, die Beziehung wäre schon seit Jahrzehnten angespannt und unerträglich: „I love the man dearly – I’m still his mate – but he makes it very difficult to be his friend.“

9. Harte Beschimpfung von Keith

Keith Richards hat Mick in seiner Autobiographie hart angegriffen und sich über die Größe von dessen Penis lustig gemacht: „Marianne Faithfull had no fun with his tiny todger.[…] I know he’s got an enormous pair of balls – but it doesn’t quite fill the gap.“

Außerdem hat sich der Gitarrist beschwert, dass Mick sein bestes Stück als „Your Majesty“, „Brenda“ oder „That Bitch Brenda“ bezeichnet. Ein Bärendienst für die Freundschaft…

10. In Gips verewigt

Wie das Beste Stück von Mick Jagger wirklich aussieht kann man – in Gips verewigt – auch wirklich betrachten. Supergroupie Cynthia Plaster Casters war mehrmals Gespielin von Jagger, Hendrix und vielen anderen. Ihre moralisch bedenklichen Erlebnisse hat sie in Gipsabdrücken der besten Stücke ihrer Liebhaber festgehalten. Als sie diese veröffentlichen wollte, war Jagger zur Stelle und traf sich mit ihr: Mick war offensichtlich ganz zufrieden und gab das „Kunststück“ frei.

60 Jahre Schallplatte

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