10 Lifehacks und Tipps für den Frühjahrsputz

10 Lifehacks und Tipps für den Frühjahrsputz

Endlich wird es draußen langsam wieder wärmer und wir genießen die ersten Sonnenstrahlen mit einem Kaffee in der Hand und der Zeitung auf dem Schoß. Und dann kommt er, dieser Moment an dem wir erschrecken, weil die bis eben geliebte Sonne in einem ziemlich unglücklichen Winkel auf die Fenster scheint. Hier also 10 Dinge, die dir den Frühjahrsputz ein bisschen leichter machen.

Nr. 1 Der Besen-Trick

Das große Putzen beginnt und wir kennen das – mit der einen Hand die Fußmatte anheben, in der anderen den Putzeimer mitschleppen und die dritte Hand, die gibt es leider nicht. Also versucht man zwischen Pfützen und Wollmäusen den Schrubber an die Wand zu lehnen. Der fällt aber grundsätzlich immer wieder um. Stülpe den Finger eines alten Gummihandschuhs über den Stiel und du ersparst dir viele Nervenzusammenbrüche.

Nr. 2 Teppiche aufhellen

Sie werden von uns nur mit Füßen getreten und sehen danach auch dementsprechend aus. Dein Teppich wird aber schnell wieder sauber und heller, wenn du ihn großzügig mit Salz einstreust. Das Ganze lässt du ca. eine Stunden einwirken und saugst es danach einfach ab. Fertig.

Nr. 3 Zeitung für Fenster

Die Zeitung, die vor dem großen Frühjahrsputz noch auf dem Schoß lag liest man vorher am besten gründlich durch, denn nach unserem Tipp Nr. 3 ist sie zu nichts mehr zu gebrauchen. Zum Nachpolieren der Fensterscheiben eignet die sich nämlich hervorragend und ist dabei auch noch umweltverträglicher und billiger aus Spezialreiniger.

Nr. 4 Verstopfte Brauseköpfe

Alles, was sich über Kopfhöhe befindet, verliert man schnell aus den Augen. In vielen Bädern guckt man sich den Duschkopf deshalb lieber nicht so genau an, denn Kalkablagerungen können schon echt ekelig aussehen. Ganz easy zu beseitigen sind die allerdings mit Essigwasser. Metallene Brauseköpfe kocht man darin ca. 15 Minuten. Kunststoff-Köpfe legt man besser nur in warmes Essigwasser und lässt es über Nacht ziehen.

 

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Nr. 5 Heizkörper reinigen

Eine ganz enge Kiste ist oft das Reinigen von Heizkörpern. Zieht man aber einfach einen Socken über den Besenstiel und befestigt ihn mit einem Gummiband, gilt die Ausrede „komm ich halt nicht dran“ leider nicht mehr. Wer aber dafür zu faul ist kann auch ein feuchtes Tuch hinter die Heizung hängen und von vorne mit einem Föhn kräftig pusten. Das Tuch dann nur noch in die Waschmaschine packen – fertig ohne Anstrengung.

Nr. 6 Strahlende Kacheln

In Zeiten von Umweltschutz und hohem Wasserverbrauch trägt dieser Trick nicht unbedingt eine reine Weste, ist dafür aber unglaublich effektiv. Wenn du die Kacheln oder die Badewanne reinigen willst, lass vorher die Dusche so heiß wie möglich eine Weile laufen. Der Wasserdampf löst Schmutz und der lässt sich dann leichter abwischen.

Nr. 7 Schmierflecken auf Tapeten

Es ist schnell passiert – Spritzflecken in der Küche, Weinflecken im Wohnzimmer oder Zahnpasta im Bad. Und weiße Wände sind nun mal empfindlich. Abhilfe schafft eine Paste aus Stärkemehl und kaltem Wasser. Die auf die Flecken auftragen, gründlich trocknen lassen und danach abbürsten. Der beste Fleckschreck.

 

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Nr. 8 Kaugummi und Wachs bekämpfen

Der Kerzenleuchter hat in der gemütlichen kalten Jahreszeit gute Dienste geleistet, ist unter einer dicken Wachsschicht jetzt aber kaum noch zu erkennen. Oder auch ein Klassiker– die Kinder haben sich mal wieder in ihre eigenen Kaugummis gesetzt. Gegen Wachs und Kaugummi gibt es eine perfekte Lösung, die nichts mit großem Kraftaufwand oder Knibbelei zu tun hat. Einfach alles ins Gefrierfach stecken und nach einer Stunde lässt sich alles wie von Zauberhand locker ablösen.

Nr. 9 Salmiakgeist gegen graue Fugen

Salmiak kannte ich bisher nur in Form einer Süßigkeit. Salmiakgeist hingegen sollte man allerdings besser nicht zu sich nehmen, sondern verdünnt auf eine alte Zahnbürste geben und damit die Fugen bearbeiten – grau ist danach garantiert nichts mehr.

 

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Nr. 10 Angenehmer Duft

Wer nach dem Putzen trotzdem noch nicht genug frischen Duft in der Nase hat, der gibt ein paar Tropfen seines Parfums auf eine Glühbirne, z.B. im Bad. Immer wenn das Licht an ist und diese heiß wird, verbreitet sich die Frische.

Nr. 10 +

Ein kleiner Extratipp für nach dem Putzen- ein Teelöffel Zucker auf die Handinnenfläche geben, einen Schuss Olivenöl dazu und gut damit einreiben. Nach einer Minute abwaschen und das streichelzarte Gefühl genießen.

5 gute Gründe für den Frühjahrsputz

Wenn die Tage länger werden, die Vögel singen und die Krokusse blühen, macht ihn die Frühjahrssonne wieder sichtbar: den Dreck der Wintermonate auf unseren Fensterscheiben. Höchste Zeit also für den Frühjahrsputz. Wenn Ihnen der Schwung noch fehlt: wir haben 5 gute Gründe für Sie, JETZT damit anzufangen.

1. Putzen macht schlank

Wer es mit der Sauberkeit genau nimmt, kommt schon mal ins Schwitzen. Kein Wunder also, dass beim Putzen die Kalorien purzeln: eine Viertelstunde Boden wischen verbrennt rund 60 kcal, Betten beziehen 62 kcal, Staubsaugen schafft es auf bis zu 70 kcal pro 15 Minuten und beim Fensterputzen verbrennen wir bis zum 80 kcal. Während wir unsere Wohnung auf Vordermann bringen, arbeiten wir also gleichzeigit effektiv an der Binikifigur.

2. Putzen macht glücklich

Putzen ist gut für die Psyche. Ähnlich wie beim Sport bewegt man sich und strengt sich an und wird am Ende mit einem sichtbaren Ergebnis belohnt. Experten sind sogar der Meinung, dass Putzen in Maßen Depressionen vorbeugen kann.

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3. Ausmisten befreit

Wir haben zu viel und heben zu viel auf. Deswegen gehört zu einem erfolgreichen Frühjahrsputz auch, mal richtig auszumisten. Altlasten loswerden kann sehr befreiend sein. Ein Tipp für alle, die sich schwer tun, sich von Dingen zu trennen: Alles in eine Kiste packen und das Datum drauf schreiben. Wenn die Kiste ein Vierteljahr lang nicht aufgemacht wird: weg damit! Gleich in die Tonne oder ab auf den Flohmarkt.

 

 

4. Putzen senkt das Krebsrisiko

Leichte körperliche Betätigungen wie Wischen oder Saugen können das Brustkrebsrisiko um bis zu 30 Prozent senken. Zu dem Ergebnis ist eine Studie der britischen Cancer Research gekommen. Beobachtet wurden 200.000 Frauen aus neun europäischen Ländern.

5. Allein schuften vs. Putzparty

Wenn schon Putzen, warum dann nicht zusammen mit Freundinnen und einem Glas Sekt? Die Schweizer Ethnologin Katharina Zaugg organisiert regelmäßig Putzpartys und gibt Seminare darüber, wie Putzen richtig Spaß machen kann. Nachzulesen gibt’s das auch in ihrem Ratgeber „Wellness beim Putzen“.