Start in die Flohmarkt Saison: so feilschen Sie richtig

Am Wochenende gemütlich über den Flohmarkt schlendern und vielleicht das ein oder andere Schmuckstück ergattern – aber natürlich nicht ohne zu feilschen und den besten Preis raus zu schlagen. Wie es richtig geht?

– Wir haben die wichtigsten Tipps für die Schnäppchenjagd für Sie zusammengestellt.

Früh aufstehen

Flohmärkte sind nichts für Langschläfer. Die meisten gehen zwischen 7 und 10 Uhr los und wer dann zuerst kommt, findet natürlich die besten Sachen. Verkäufer, die zudem noch mit dem Aufbau beschäftigt sind, lassen oft gut mit sich handeln. Viele haben so früh am Morgen noch gar keine richtige Preisvorstellung. Nutzen Sie das aus.

Pokerface aufsetzen

Sie haben etwas entdeckt, dass Sie unbedingt haben müssen? Lassen Sie sich das auf keinen Fall vom Händler anmerken. Wühlen Sie unauffällig weiter in seinen Sachen und fragen Sie irgendwann beiläufig nach dem Preis.

Lassen Sie sich dann beim Feilschen viel Spielraum nach oben und setzen Sie ihr Gegenangebot etwa ein Drittel unter dem Preis des Händlers an. Irgendwo dazwischen werden Sie sich treffen.

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Selbstbewusst bleiben

Lässt ein Händler so gar nicht mit sich feilschen: knicken Sie nicht ein, sondern gehen Sie. Wenn Sie Glück haben, gibt der Händler in letzter Sekunde nach und ruft Ihnen ein passendes Angebot hinterher. Wenn nicht, können Sie immer noch später wieder kommen und einen neuen Versuch starten.

Mengenrabatt aushandeln

Ihnen gefallen gleich mehrere Sachen an einem Stand? – Perfekt. Erfragen Sie zunächst für jedes Teil einzeln den Preis und rechnen Sie den Gesamtpreis im Kopf grob zusammen.

Überlegen Sie sich dann wie viel Ihnen alle Dinge zusammen wert sind und machen Sie dem Händler ein Gesamtangebot.  Oft lässt sich auf die Tour ein guter Mengenrabatt erzielen.

Zum Schluss kommen

Auch Flohmärkte haben Geschäftszeiten und sind irgendwann zu Ende. Wer kurz vor knapp kommt, kann dann noch tolle Schnäppchen machen. Die meisten Händler wollen ihre Sachen ja nicht wieder mit nach Hause nehmen und sind vom vielen Feilschen den ganzen Tag über auch schon müde. Ganz nach dem Motto Dreistigkeit siegt, den Preis weit unten ansetzen und nochmal alles rausholen 😉

Flohmarkt SchildLuftschlossfabrik – Flohmarkt Schild von Fabian Horst auf flickr (CC BY 2.0)

 

5 gute Gründe für den Frühjahrsputz

Wenn die Tage länger werden, die Vögel singen und die Krokusse blühen, macht ihn die Frühjahrssonne wieder sichtbar: den Dreck der Wintermonate auf unseren Fensterscheiben. Höchste Zeit also für den Frühjahrsputz. Wenn Ihnen der Schwung noch fehlt: wir haben 5 gute Gründe für Sie, JETZT damit anzufangen.

1. Putzen macht schlank

Wer es mit der Sauberkeit genau nimmt, kommt schon mal ins Schwitzen. Kein Wunder also, dass beim Putzen die Kalorien purzeln: eine Viertelstunde Boden wischen verbrennt rund 60 kcal, Betten beziehen 62 kcal, Staubsaugen schafft es auf bis zu 70 kcal pro 15 Minuten und beim Fensterputzen verbrennen wir bis zum 80 kcal. Während wir unsere Wohnung auf Vordermann bringen, arbeiten wir also gleichzeigit effektiv an der Binikifigur.

2. Putzen macht glücklich

Putzen ist gut für die Psyche. Ähnlich wie beim Sport bewegt man sich und strengt sich an und wird am Ende mit einem sichtbaren Ergebnis belohnt. Experten sind sogar der Meinung, dass Putzen in Maßen Depressionen vorbeugen kann.

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3. Ausmisten befreit

Wir haben zu viel und heben zu viel auf. Deswegen gehört zu einem erfolgreichen Frühjahrsputz auch, mal richtig auszumisten. Altlasten loswerden kann sehr befreiend sein. Ein Tipp für alle, die sich schwer tun, sich von Dingen zu trennen: Alles in eine Kiste packen und das Datum drauf schreiben. Wenn die Kiste ein Vierteljahr lang nicht aufgemacht wird: weg damit! Gleich in die Tonne oder ab auf den Flohmarkt.

 

 

4. Putzen senkt das Krebsrisiko

Leichte körperliche Betätigungen wie Wischen oder Saugen können das Brustkrebsrisiko um bis zu 30 Prozent senken. Zu dem Ergebnis ist eine Studie der britischen Cancer Research gekommen. Beobachtet wurden 200.000 Frauen aus neun europäischen Ländern.

5. Allein schuften vs. Putzparty

Wenn schon Putzen, warum dann nicht zusammen mit Freundinnen und einem Glas Sekt? Die Schweizer Ethnologin Katharina Zaugg organisiert regelmäßig Putzpartys und gibt Seminare darüber, wie Putzen richtig Spaß machen kann. Nachzulesen gibt’s das auch in ihrem Ratgeber „Wellness beim Putzen“.