Filmtipps aus der Absolut relax Redaktion

Bei der Absolut relax Themen Woche gibt es jede Woche Artikel, Geschichten, News und Interviews rund um ein bestimmtes Thema.

Film Symbolisch

film von popturf.com auf flickr.com (CC BY 2.0)

Diese Woche steht unter dem Motto: „Filme, schöner als die Realität?“ Heute gibt es die Filmtipps der Absolut relax Redakteure.

 


 

Filmtipp von Katharina Dasch: Searching for Sugar Man 

Haben Sie schon einmal von dem Folk-Sänger Sixto Rodriguez gehört? Nein? Dann geht es Ihnen wahrscheinlich wie den meisten Menschen auf der Welt – ausgenommen Südafrika, dort ist Rodriguez nämlich seit mehr als 40 Jahren ein Superstar.

Nur weiß dank Geldmacherei und unfairen Methoden der Musikbranche nicht einmal er selbst von seinem unglaublichen Erfolg. Als einfacher Bauarbeiter schlägt er sich sein Leben lang in Detroit durch, um die Familie über Wasser halten zu können.

2 Fans begeben sich in der Doku auf die Reise nach Rodriguez und entdecken bei wunderschöner Filmmusik (na klar, von Rodriguez) eine unglaublich rührende Lebensgeschichte!

 

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Filmtipp von Martin Glashauser: I Origins

Der Film erzählt zwar auch – ganz männergeschmacks-untypisch – eine traurige Liebesgeschichte, hat mich aber besonders durch seine Vielschichtigkeit überzeugt. Ganz normale Charaktere finden durch Zufall heraus, dass es einen Zusammenhang zwischen der ganz individuellen Iris eines jeden Menschen und dessen Herkunft geben könnte.

Dabei reist der Protagonist um die halbe Welt, um das Mädchen mit dem Augenpaar zu finden, das exakt die selben Augen wie seine Freundin zu haben scheint.

Der Film spielt nicht nur mit den Themen Schicksal, Glück und Liebe, sondern behandelt auch den Widerspruch zwischen Religion und Wissenschaft, den der Protagonist zu lösen versucht.

Irre spannend, Bildgewaltig und einfach gut: I Origins

 

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Filmtipp von Felix Göldl: Pulp Fiction

Ich bin seit jeher ein riesen Film Fan, insbesondere die Filme des Kult Regisseurs Quentin Tarantino haben es mir angetan. Der wohl größte Klassiker unter seinen Filmen ist die Gangster Streifen Pulp Fiction.

Die Geschichte, die in Pulp Fiction erzählt wird ist relativ simpel, es geht um das alltägliche Leben einiger zwielichtigen Gestalten im Großraum Los Angeles und den teilweise kuriosen Dingen die ihnen passieren. Durch die genialen Erzähltechniken Tarantinos, wird das Ganze auf eine unglaublich interessante Art und Weise dargestellt und macht den Film zu einem Meisterwerk.

Und noch eine Warnung im Voraus: Tarantino liebt es, in seinen Filmen Gewalt auf eine vollkommen übertriebene Art und Weise zu inszenieren, was aber in den meisten Fällen eher humoristisch als gewaltverherrlichend anmutet.

Ein absoluter Klassiker, herrlich abgedreht und einfach überragend: Pulp Fiction

 

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Lisa Bames-Reiter Filmtipp: Supermensch – Wer ist Shep Gordon?

Shep Gordon… noch nie gehört? In Hollywood kennt ihn jeder!

Supermensch erzählt die unglaubliche aber wahre Geschichte von Manager-Legende Shep Gordon, von Anfang an:
Alles beginnt in den 60ern, als Gordon frisch von der Uni, haufenweise LSD und Gras im Gepäck, in einem billigen Motel in L.A. zufällig auf die damals schon berühmten Jimi Hendrix, Jenis Joplin und Jim Morrison trifft.

Diese Begegnung ist der Anfang seiner Karriere. Mit seinen durchgeknallten Ideen und Inszenierungen macht er Alice Cooper zum Weltstar, managed Größen wie Luther Vandross und Pink Floyd, produziert Filme und macht Sterneköche zu TV-Stars.

Neben viel Archiv Material, Interviews mit Freunden und Wegbegleitern Gordons, wie Mike Myers und Michael Douglas, beleuchtet der Film auch Gordons Privatleben: zeigt die Schattenseiten des Showbiz‘: Von Drogen über Alkoholexzesse und kaputte Beziehungen bis hin zu einer schweren Darmerkrankung an der Gordon 2012 fast stirbt.

Voller Demut und Weisheit blickt er selbst im Film auf ein pralles Leben zurück, das er wohl genauso wieder gelebt hätte. Heute ist Gordon 70 Jahre alt und lebt zurückgezogen auf Maui.

Ein beeindruckender Film (übrigens produziert von Mike Myers), der genauso lustig wie nachdenklich ist und Hollywood mal von einer anderen – vielleicht traurigen Seite – zeigt.

 

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Filmtipp von Eva Schlössel: Die Verurteilten

Das Drehbuch stammt zwar, unter anderen, aus der Feder von Thriller Autor Steven King, hat aber mit den für ihn üblichen Horrorgeschichten nichts gemeinsam.

In den 143 Minuten Filmzeit geht es um den Banker Andrew Dufresne (Tim Robins), der wegen Doppelmordes zweimal zu lebenslanger Haft verurteilt wird. Diese Zeit soll er im gefürchteten Shawshank Gefängnis in Maine absitzen.

Er freundet sich in dieser, für ihn sehr harten, Zeit mit dem Insassen Red (Morgan Freeman) an. Der Film erzählt die Geschichte der beiden und hinterlässt, trotz oft tristem Grau der Gefängnismauern, ein gutes Gefühl.

Nicht zuletzt wegen der beiden Hauptdarsteller, die eine tolle Schauspielleistung abliefern.

 

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Weitere Artikel zur Themenwoche Film:

Von der Idee zum Meisterwerk – Die Entstehung eines Spielfilms

Bei der Absolut relax Themen Woche gibt es jede Woche Artikel, Geschichten, News und Interviews rund um ein bestimmtes Thema.

Diese Woche steht unter dem Motto „Filme, schöner als die Realität?“ Aber wie entsteht eigentlich so ein Film den Millionen Menschen sehen?

 

Film Set kleiner

Set von Mike G auf flickr.com (CC BY 2.0)

 

Am Anfang war ein Buch

Das Drehbuch ist so etwas wie das Fundament eines guten Filmes. In ihm finden sich alle wichtigen Dialoge, Handlungen und manchmal sogar Regieanweisungen. Es gibt eine Reihe bekannter Drehbuchautoren die Millionen verdienen, wenn sie ein gutes Buch an eine Produktionsfirma verkaufen können.

Um mit der Produktion und Vorplanung eines Filmes beginnen zu können muss das Drehbuch fertig sein und so etwas kann dauern. Teilweise sitzen die Autoren mehrere Jahre an ihren Werken, schließlich ist es stark vom Drehbuch abhängig, wie erfolgreich ein Film wird.

 

Vorbereitung muss sein

Sobald das Drehbuch  fertig erscheint beginnt die Vorproduktion. Jetzt werden die Vorbereitungen für den Film Dreh getroffen. Gelder für die Produktion werden von Investoren beschafft, das Equipment wird ausgewählt und das Filmteam wird zusammengestellt.

Vorplanung

Discuss von Kai Chan Vong auf flickr.com (CC BY 2.0)

Neben dem Regisseur gibt es besonders bei teureren und neueren Produktionen manchmal Crews mit über 500 Leuten die sich später um die Produktion kümmern werden. Es werden auch passende Orte gesucht um das Drehbuch umzusetzen, aber auch die Schauspieler werden für die Rollen gecastet.

Auch die Vorproduktion nimmt einiges an Zeit in Anspruch und dauert bei größeren Filmen rund ein halbes Jahr.

 

 

Nach der Arbeit kommt noch mehr Arbeit

Jetzt beginnt die eigentliche Filmproduktion. Die Schauspieler spielen die Geschichte aus dem Drehbuch und werden dabei gefilmt. Neben ihnen sind immer der Regisseur, die Produzenten, Kameraleute, Tonproduzenten, Beleuchter und  diverse weitere Helfer.

Die Drehtage sind mittlerweile sehr eng gesteckt, da Filme zu einem bestimmten Datum veröffentlicht werden müssen, weshalb es bei der Produktion sehr schnell gehen muss. Es ist eine sehr stressige Zeit für alle Beteiligten, nach aber durchschnittlich 200 Tagen ist sie aber auch überstanden.

Sollte einmal etwas vergessen worden sein oder eine Aufnahme nicht gelungen sein, gibt es einen sogenannten Nachdreh.

 

Der Feinschliff

Wenn alle Szenen im Kasten sind, geht es weiter in der Post-Produktion. Hier wird der Film unter anderem geschnitten, der Ton angepasst, die Musik hinzugefügt und die Farben des Filmes angepasst. Heutzutage kommt hier noch eine riesige Palette an Effekten und Animationen hinzu, was die Post Produktion in die Länge ziehen kann.

In diesem Bereich arbeiten wohl die meisten Personen der Filmproduktion, schließlich steckt hinter Filmen mittlerweile ein gewaltiger technischer Aufwand, was es allerdings auch möglich macht Welten zu erschaffen, die man sonst nie umsetzen könnte.

Zeitlich  ist hier auch alles sehr eng gesteckt, für die Post-Produktion wird mittlerweile im Durchschnitt ein Jahr veranschlagt.

 

Der Moment der Wahrheit

Wenn alles fertig ist wird der Film veröffentlicht. Die großen Premieren stehen an und der Film muss sich den Kritikern stellen. Es entscheidet sich ob der Film zum Kassenschlager oder zum Flop wird. Je nachdem entscheidet sich auch, ob der Film Gewinn einspielt oder ob die Investoren auf ihren Kosten sitzen bleiben.

Damit das nicht passiert wird zum einem schon im Voraus viel geplant und zum anderen, leider, auch wenig riskiert. Moderne Spielfilme die erfolgreich sein sollen werden nach einem ziemlich einheitlichen Rezept gestaltet um mit möglichst hoher Wahrscheinlichkeit alle Kosten wieder einzuspielen.

Das mindert natürlich die Abwechslung bei modernen Kinoepen, allerdings sind diese nicht automatisch schlecht dadurch, schließlich sind sie so gestaltet, dass sie möglichst vielen Menschen gefallen.

 

Roter Teppich

Red carpet von Alan Light auf flickr.com (CC BY 2.0)

 


 

Für diejenigen die sich ganz genau dafür interessieren, wie es hinter den Kulissen eines modernen Blockbusters aussieht, hat Peter Jackson (Herr der Ringe, Hobbit triologie uvm.) etwas veröffentlicht.

Das Produktionstagebuch des Regisseurs zu seinem ersten Hobbit Film zeigt ziemlich gut wie es heutzutage an einem Filmset aussieht und was noch alles bei einem Film gemacht wird:

 

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