Dieser Fahrradtyp passt zu Ihnen!

Alternativen zum Auto werden immer beliebter. Das Fahrrad ist da wohl die naheliegenste Option. Aber Fahrrad ist nicht gleich Fahrrad, deswegen kann die Auswahl schwierig werden. Lesen Sie hier deshalb, welcher Fahrradtyp am besten zu Ihnen passt

Tourenrad

Wird auch Stadt- oder Cityrad genannt. Diese Fahrräder sind dafür gemacht, in der Stadt von A nach B zu kommen. Man sitzt aufrecht auf dem Sattel und kommt auf Asphalt super voran. Am besten ist es, wenn die Strecke relativ eben ist, Berge mag das klassische Tourenrad nicht. Das wohl bekannteste Modell aus dieser Kategorie ist das Hollandrad.

Auch super als Dekoartikel: das Hollandrad.

E-Bike

Die Unterstützung mit einem kleinen Motor wird immer beliebter. Auch wenn E-Bikes zu den teuersten Fahrrädern gehören, kann sich der Kauf lohnen. Vor allem, wenn man einen schwierigen Arbeitsweg hat oder bei einer Fahrradtour die Landschaft genießen möchte. Für tagelange Touren ist das E-Bike ungeeignet, denn so lange halten die Batterien (noch) nicht aus.

So schnell ist man dann zum Glück nicht unterwegs.

Trekkingrad

Ideal für lange Touren: das Trekkingrad eignet sich für alle Reiselustigen. Am wohlsten fühlen sich diese Fahrräder auf der Straße, aber auch Schotter und Waldwege meistern sie. Meistens haben diese Räder Träger, um zusätzliches Gepäck zu transportieren.

Auch für Seitentaschen geeignet: das Trekkingrad.

Rennrad

Wer nach Höchstleistungen und Spitzenzeiten strebt, wird beim Rennrad fündig. Dünne Reifen, wenig Ausstattung und kein großer Komfort: mit diesem leichten Fahrrad will man auf dem Asphalt die höchsten Geschwindigkeiten erreichen. Das Sportgerät ist nicht für den Straßenverkehr geeignet, weil Teile wie Reflektoren oder Klingeln häufig fehlen. Sportler stören sich daran allerdings nicht.

Man darf natürlich auch die Pedale benutzen.

Mountainbike

Wer oft auf nicht befestigten Straßen fährt und viele Höhenmeter zurücklegt, für den ist das Mountainbike ideal. Mit breiten Reifen und vielen Gängen kann so ziemlich jedes Hindernis überwunden werden. Hier sollte man aber darauf achten, dass die Qualität des Fahrrads hoch ist, eben weil es auf so ziemlich jedem Gelände unterwegs ist.

Immer auf dem Sprung mit dem Mountainbike.

Außer Konkurrenz: Das Nebeneinandem

Zum Abschluss noch eine kleine Besonderheit: das Tandem, bei dem man nicht hinter-, sondern nebeneinander fährt. Ideal für alle Paare und alle, die Paare werden wollen. So hat man ganz bestimmt eine relaxte Radtour mit dem/der Liebsten.

Vielleicht auch was für die nächste Gehaltsverhandlung?

Alles, was Sie über E-Bikes wissen müssen

Elektroräder (E-Bikes) werden immer beliebter neben den herkömmlichen Fahrrädern. Laut einer Studie der Seite fahrrad.de sind 50 % der Befragten sogar der Meinung, ein E-Bike könnte das Auto zumindest teilweise ersetzen! Vor dem Kauf eines E-Bikes sollte man wissen, welche Typen es gibt und ob es sich wirklich lohnt, ein elektrisches Fahrrad dem Klassischen vorzuziehen. Dafür haben wir für Sie ein paar Fakten und Tipps zu den teils sehr schnellen Gefährten gesammelt!

Typen und Preise von Elektrorädern

Grundsätzlich gibt es alle erdenklichen Modelle von Fahrrädern auch als elektrische Version. Ob Trekking-Fahhrad, Mountainbike oder City-Rad. Doch wo sind die grundsätzlichen Unterschiede der E-Bike-Typen?

Pedelecs

Als Pedelecs werden die Fahrräder bezeichnet, welche einen Elektromotor zu reinen Unterstützung des Fahrers montiert haben. Die Leistung beträgt bis zu 250 Watt und die Höchstgeschwindigkeit des Motors beträgt 25 Km/h. Wer schneller fahren will, ist auf seine eigene Tretleistung angewiesen. Verkehrsrechtlich ist das Pedelec dem normalen Fahrrad gleichgestellt.

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Hello baby. #inlove #pedelec #ebike

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Schnelle Pedelecs: S-Klasse

Die Pedelecs der sogenannten S-Klasse zählen zu den Kleinkrafträdern. Die maximale Leistung der Motoren liegt hier bei 500 Watt und es werden 45 Km/h erreicht, bevor die Unterstützung abschaltet. Für Pedelecs der S-Klasse wird jedoch eine Betriebserlaubnis, sowie ein Versicherungskennzeichen benötigt und das Mindestalter beträgt 16 Jahre, denn zusätzlich muss man mindestens einen Führerschein der Klasse AM besitzen. (adfc.de)

E-Bikes (im engeren Sinn)

Die Kategorie der E-Bikes zeichnet sich dadurch aus, dass diese Räder auch ohne Pedalleistung bedient werden können. Mithilfe eines Drehgriffs oder Knopfes kann das Rad wie ein Elektro-Mofa gefahren werden. Auch hier ist eine Erlaubnis, ein Kennzeichen und mindestens eine Fahrerlaubnis für Mofas erforderlich.

Preise

Generell gibt es starke Preisunterschiede zwischen den einzelnen Typen von Elektrorädern. Viele Faktoren wie Leistung, Material, Aussehen, Qualität der Bauteile spielen eine Rolle.
Ein einfaches Pedelec kann man schon für ca. 1400 Euro erwerben, wohingegen ein starkes S-Pedelec auch schon mal bis zu 8.000 Euro kosten kann!
Hier sind ein paar Preis-Beispiele zur groben Orientierung:

M1 Spitzing 27,5 Zoll 45 km/h S-Pedelec Ionic Blue 50 

FISCHER e-bike MTB Hardtail Proline EM 1614 Shimano 24-Gang Deore

Kalkhoff Pro Connect B9 (2016)


Gründe für/gegen einen Kauf

Entscheidend für einen Kauf ist, ob und für welche Zwecke man ein Elektrorad anschaffen will. Dabei können ein paar Gründe helfen, die dafür oder dagegen sprechen.

Dafür: 
– man ist körperlich beeinträchtigt und ein Elektromotor unterstützt das Fahren im Gegensatz zum klassischen Rad
– man hat oft eine anstrengende und lange Strecke zu bewältigen, die ohne Motorhilfe zu mühsam ist
– Elektroräder können ein guter Ersatz für das Auto sein
– Außerdem sind Elektroräder umweltschonender als täglich das Auto zu benutzen

Dagegen:
– man ist generell nicht sehr sicher auf dem Fahrrad. Dann wird es mit einem zusätzlichen Motor jedoch nicht leichter.
– man will das E-Bike nur zur reinen Bequemlichkeit erwerben. Es entstehen hohe Kosten für so ein Elektrorad, die sich eventuell nicht lohnen.


Quellen:

fahrrad.de
nationaler-radverkehrsplan.de
ebikemagazin.de