Camping – Fails: Das sollten Sie beim Zelturlaub vermeiden

Ob Dauercamping mit dem Wohnwagen oder ganz klassisch mit dem Zelt in der freien Natur: Campingtourismus ist unter den Deutschen sehr beliebt. 

Es gibt schon richtige Profis unter den Campern, aber aller Anfang ist schwer und immer wieder passieren diese “Fauxpas”, die Sie vielleicht bei Ihrem nächsten Zelturlaub vermeiden können. 

Jeder hat seine eigene Devise solch einen Urlaub zu planen oder durchzuführen, aber folgend werden wir ein paar Hacks vorstellen, die Ihnen bei der nächsten Reise vielleicht den Urlaub einfacher und entspannter machen bzw. versüßen: 

“Jetzt erst Mal ein Ankunfts-Bierchen und dann bauen wir auf”

Wer kennt das nicht? Sie freuen sich nach der Anfahrt endlich angekommen zu sein und wollen mit Freunden oder Partner darauf anstoßen. Gemütlich ein kühles Bier in der Natur genießen….

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Um ehrlich zu sein klingt das verlockend, ist aber in den meisten Fällen keine gute Idee: Es bleibt selten bei einem Bier und haben Sie schon mal am Abend/ in der Dämmerung und dann noch angeschwipst ein Zelt aufgebaut? Das kann wirklich zum Chaos werden. Hinter den ganzen Stangen und Zelt-Planen steckt ein ausgeklügeltes System: das kann mit ein, zwei Bier oder alkoholischen Getränken intus schon sehr schnell mühsam und zeitaufwendig werden.

Sorry, aber da heißt es wohl: erst die Arbeit, dann das Vergnügen! 🙂 

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Der perfekte Spot um das Zelt aufzubauen

Ein toller Campingplatz ist gefunden, jetzt muss noch der richtige Spot rausgesucht werden. Aber Achtung: Kuhlen und Senkungen können zu einem größeren Problem werden – vor allem wenn das Wetter nicht mehr mitspielt. 

Es beginnt wie aus Kannen zu gießen und schnell wird der Platz um Ihr Zelt zu einem See. Das Zelt inklusive des gesamten Habs und Guts sind nass und der Urlaub ist dann wohl im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen. 

Prinzipiell macht es allerdings schon Sinn, sich einen Platz der windgeschützt ist zu suchen und im Idealfall im Schatten liegt. Jeder Camper kennt es: Wenn die Sonne aufgeht und gnadenlos auf Ihr Zelt scheint, ist an angenehmes Ausschlafen nicht mehr zu denken! 

Eine Stirnlampen braucht kein Mensch für ein bisschen Zelten

Sobald die Sonne untergeht, kann es auf so einem Zeltplatz mitten in der Natur ganz schön finster werden. Die Zeltleinen und Wege werden quasi unsichtbar. 

Wer also nachts mal auf Toilette muss kann da schon mal im Dunklen tappen und die gemeinen Stolperfallen übersehen. Nicht alle Campingplätze sind beleuchtet oder haben Weglichter. Da ist so eine Stirnlampe in diesem Fall einfach super. Sie bringt ausreichend Licht und Sie haben die Hände frei. 

Mit eins der besten Camping Gadgets, die unserer Meinung nach bei jedem Campen dabei sein sollte. 

Dabei muss die Lampe auch nicht immer am Kopf platziert werden 😉 Auch eine tolle Idee an den Schuhen: 

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Abspülen und Müll wegbringen machen wir morgen

… lieber nicht! Meistens sind am Geschirr und an dem Besteck noch Essensreste. Ebenso im Müll befinden sich meist Reste in beispielsweise Joghurtbechern, Verpackungen oder Biomüll der sich so über den Tag eben ansammelt. 

Vor allem Tiere – ob nun kleine oder große, finden das super! Über Nacht werden dadurch wilde Tiere angelockt und zerreissen im schlimmsten Fall den Müllsack und verteilen alles auf dem Platz oder im Wald. Das ist weder für die Umwelt gut noch für das Tier selbst. 

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Auch kleinere Tiere wie Ameisen oder andere Krabbeltiere können durch Müll und Abwasch angelockt werden. Und so eine Ameise im Zelt oder am Ende noch im Schlafsack ist eher nicht sehr angenehm. 

Bei Regen das Zelt abbauen

“Oh es regnet…komm lass uns lieber schnell zusammenpacken!” Eine Reaktion, die jeder kennt und wohl auch schon oft genug umgesetzt hat. Jedoch sollte das eher vermieden werden.

Der Grund ist ganz einfach: Wenn das Zelt feucht oder nass in die kleine Hülle verpackt wird, ist die Gefahr, dass das Zelt anfängt mit schimmeln sehr hoch. 

Wenn Sie also danach schnell die Möglichkeit haben das Zelt wieder aufzubauen und trocknen zu lassen – etwa weil Sie nach Hause fahren oder auf einen anderen Zeltplatz, dann kann es auch ohne Schimmel funktionieren. Allerdings sind die meisten Zelte recht preisintensiv und es darauf ankommen zu lassen, würde ich lieber nicht. 

Am besten das Zelt immer trocken verpacken, falls es keine andere Möglichkeit gibt – nochmals zu Hause oder woanders aufbauen und trocknen lassen, bevor es zurück in den Keller kommt.  

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Vor allem am Anfang schleichen sich doch immer wieder diese “Anfängerfehler” ein. Kein Weltuntergang, aber wenn Sie diese Sachen beim nächsten Urlaub vermeiden, werden Sie sicher einen entspannteren Ausflug haben. Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: 

Wer denkt, dass überall mit Geldkarte oder Kreditkarte gezahlt werden kann, sollte sich da mal nicht täuschen. Haben Sie lieber immer, neben der Geldkarte genügend Bargeld dabei. 

Campingplätze in Deutschland

Camping

Quelle: Redaktion

Zum Frühstück gibt’s Kaffee mit Vogelgesang und das leise Plätschern des Sees. Das Handy wurde im Handschuhfach verstaut und auch sonst warten keine Termine auf uns. Camping ist eine schöne Weise den Urlaub hierzulande zu verbringen.
Wohn-/Schlafzimmer und Küche sind mit dabei und die Terasse betritt man leicht, indem man einfach ’nen Klappstuhl vor den Campingwagen bzw. – Anhänger platziert. Stellt sich nur noch die Frage wo in Deutschland Sie als Nächstes zum Campen fahren sollten.

Camping am Meer

Campen an der rauen See – so stellt man sich doch ein Stückchen Freiheit vor. Zum Glück hat Deutschland gleich zwei Stück davon. An Nord-und Ostsee bieten sich zahlreiche Möglichkeiten dem Campingwagen ein hübsche Plätzchen zu bieten. Einen Campingplatz direkt am Meer finden Sie am Neuharlingersiel, seit 1979 auch staatlich anerkanntes Nordseeheilbad. Der Campingplatz hat das ganze Jahr über geöffnet.

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Wer neben Camping noch etwas typische Nordseekultur genießen möchte kann ’nen Abstecher ins Buddelschiffmuseum machen.

Mehr als “nur” campen

Weiter östlich werden Camping-, Golf, Kinderanimation und Saunaspaß zusammengepackt. Am Südstrand an der Ostsee haben Sie einen perfekten Blick direkt aufs Meer, weil die meisten Plätze leicht am Hang liegen. 130.000 qm² Gesamstellfläche mit insgesamt 500 Parzellen für Wohnwagen, Reisemobile oder Zelte sorgen dafür, dass es nicht zu eng wird. Die Umgebung hat auch noch einiges zum Entspannen zu bieten, wie z.B. den Hansa Park.

Wir bleiben im Osten, ziehen nur ein wenig in Richtung Süden. Im Lausitzer Seenland kann man’s sich gemütlich machen. Camperfeeling im Sternebereich finden Sie am Senftenberger See in Brandenburg. Familienfreundlichkeit wird hier ganz groß geschrieben. Vom ADAC gab’s im vergangenen Jahr sogar die Auszeichnung “Best Camping“.

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Im Nachbarbundesland Sachsen wird die Campingzeit gleich mal zum Wellnessurlaub. Die Lux Oase befindet sich zwischen Dresden und Bautzen an dem Stausee Talsperre Wallroda/Steinbach. Mitten in Sachsen können Sie campen und trotzdem Luxus genießen.

Natur pur

Im Südwesten Deutschlands, nördlich von Frankfurt und fernab von Hektik und Stress einer Großstadt, liegt der Weiherhof. Für Ruhe ist hier garantiert, denn der Campingplatz liegt direkt im Feriengebiet “Hoher Westerwald”und ist von Wald und See umgeben.

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Baden-Würtemberg hat rund 150 Campingplätze zu bieten. Der Platz Prümtal Camping Oberweis sticht hierbei besonders hervor. Sowohl Dauercamper als auch Neulinge kommen hier auf ihre Kosten, denn sowohl Entspannung als auch Aktivurlaub sorgen hier für eine gute Abwechslung.

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Wohin es Sie aus zieht – wir wünschen Ihnen viel Spaß!
Übrigens: wenn Sie noch neuen Stauraum für Klamotten braucht, hier mitmachen 🙂