Die Top 5 der eindeutig zweideutigen Songs

In Liedern gibt es eine Thema, das immer gut ankommt und das zeitlos ist: Die Liebe und alles was dazu gehört. Auch die körperliche Liebe findet immer wieder Verwendung. Bei manchen Liedern geht es offensichtlich darum (Sex on Fire – Kings of Leon), bei anderen mal besser oder mal schlechter versteckt.

Dieser zweiten Gruppe wollen wir uns hier annehmen und unsere Top 5 der eindeutig zweideutigen Lieder vorstellen.

 

Das Spiel – Annett Louisan

Ein deutsches Lied hat es in diese Liste geschafft, obwohl es nicht ganz so versteckt mit seiner zweideutigen Botschaft umgeht. Die eigentliche „Tarnung“ für die Zweideutigkeit von „Das Spiel“ liefern die unschuldig klingende Stimme und die sanft dahinfließenden Melodie.

Der Text hat es aber in sich. Im Lied geht es darum, dass sie einen Mann kennt mit dem sie nur „spielen“ will (was sie auch schon mehrfach getan hat) und nun nicht mehr. Dieser verliebt sich aber wirklich in sie, obwohl er aus ihrer Sicht nur mal eine kleine Abwechslung im Bett war.

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Blurred Lines – Robin Thick ft. T.I. & Pharell Williams

Dieser Song und vor allem das Video dazu haben vor wenigen Jahren einiges an Diskussion hervorgerufen. Worum es geht wird schnell klar: Ein Typ will was von einer seiner Meinung nach tollen Frau, die aber schon einen Anderen hat. Mit dem Song erzählt er ihr, wie toll er ist.

Der Song verbreitet natürlich Macho-Feeling pur, besonders durch Zeilen wie „But you´re a good girl / The way you grab me“ (Aber du bist ein gutes Mädchen auf die Art wie du mich anpackst). Welche Körperregionen Robin Thick hier meint lassen wir jetzt einfach mal in den Sternen stehen.

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Like a Virigin – Madonna

Dieser Song erschien 1984 und war damals verrufen wegen seiner eindeutigen Zweideutigkeit. Eigentlich handelt der Song davon, dass Sie einen neuen Liebhaber findet, in den sie sich so sehr verliebt wie in ihre erste Große Liebe.

Was brav klingt wird aber durch den Titel „Like a Virgin“ (wie eine Jungfrau) oder die Zeile „Feels so good inside“ (Es fühlt sich innen so gut an) in ein schmutzigeres Licht gerückt. Der Regisseur Quentin Tarantino stellt in seinem ersten Film Reservoir Dogs eine noch viel unanständigere Theorie auf, was der Song wirklich bedeutet.

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I´m So Excited – Pointer Sisters

Beim ersten mal Hören klingt der Song noch so, als ob er zu einer Party Nacht in einer Disco einlädt. Beim zweiten mal Anhören nimmt er aber ganze andere Formen an. „I want to love you, feel you, Wrap myself around you“ (Ich will dich lieben, fühlen und mich um dich wickeln).

Auch wenn das Video von damals etwas ganz anderes zeigte, in dem Song der Pointer Sisters geht es um die gemeinsamen Stunden im Schlafzimmer aus der Sicht einer Frau. „I want to squeeze you, please you“ (Ich will dich ausquetschen, dich befriedigen).

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Secret Garden – Bruce Springsteen

Je nach Auslegung besingt Springsteen in diesem Lied entweder eine Frau mit der ein Mann Sex hat und sie dafür bezahlt, aber sie es nur aus Spaß macht und ihn emotional nicht an sich heran lässt. Oder aber, dass er nur ein Freund von ihr ist, den sie nicht weiter an sich an sich heranlässt (sowohl körperlich als auch emotional).

„She´ll let you in her mouth / If the words you say are right“ (Sie lässt dich in ihren Mund, wenn die Wörter die du sagst die richtigen sind) ist nur ein Beispiel aus dem Song. Viele Zeilen wie diese machen es sehr schwer zu sagen, worum es denn in dem Song wirklich geht.

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Die Songwriters Hall of Fame

Menschen halten ihre Gedanken seit tausenden Jahren in Form von Schrift, Malerei und Zeichnung fest. Ob für die Nachwelt, für den Eigengebrauch, um etwas darzustellen, zu unterhalten oder um lediglich „den Dämon los zu werden“, wie John Lennon so schön sagt.

Schrift bzw. Texte spielen besonders in der Musik eine immens wichtige Rolle. Texte inspirieren, helfen uns Gefühle zu verarbeiten oder erkennen und geben uns die Gelegenheit, uns gedanklich vollständig fallen zu lassen – besonders wenn diese Texte mit traumhaften Melodien verschmelzen und zu Meisterwerken ungeahnter Bedeutung werden.

Tracy Chapman:
“Songwriting is a very mysterious process. It feels like creating something from nothing. It’s something I don’t feel like I really control.”
Folgender Artikel handelt von der Songwriters Hall of Fame. In diese werden seit 1969 die bedeutendsten musikalischen Texter und Komponisten unserer Zeit aufgenommen. Bisher wurden knapp 400 Künstler in die Hall of Fame aufgenommen und nur eine einzige Band als Kollektiv: Queen.

Es gibt fünf Kategorien in denen Musiker geehrt werden können:

Johnny Mercer Award
… für ein Werk „besonderer Güteklasse“, von Künstlern die bereits in der Hall of Fame sind.

Sammy Cahn Lifetime Achievement Award
… für das Lebenswerk eines Künstlers.

Abe Olman Publisher Award
… für herausragende, Musikgeschichte prägende Produzenten.

Hal David Starlight Award
… für Nachwuchskünstler.

Howie Richmond Hitmaker Award
.. für Künstler, die über eine geraume Zeit erfolgreiche Hits produzierten/komponierten.

Towering Song Award
… für Persönlichkeiten, die die Musikkultur der USA über einen längeren Zeitraum geprägt und beeinflusst haben.

Prince:
“When I write an arrangement, I always picture a blind person listening to the song. I love the idea of visual sounds.”
Jeder Künstler geht unterschiedlich an einen Song heran. Zuerst der Text? Zuerst die Melodie? Brauche ich Kontrolle über meine Gedanken oder lasse ich mich treiben? Schreibe ich draußen an der Natur? Sperre ich mich in ein dunkles Zimmer? Bleibe ich nüchtern? – Egal wie der Vorgang aussieht, es ist das Produkt das zählt. Und die Produkte folgender Persönlichkeiten beeinflussten Generationen über Generationen…

Hier die bekanntesten „Inductees“ (Einberufenen) in die Songwriters Hall of Fame mit dem Jahr ihrer Einberufung:

Chuck Berry (1986)

Eric Clapton (2001)

Bob Dylan (1982)

Sir Elton John (1992)

Van Morrison (2003)

Willie Nelson (2001)

Queen (2003)

Otis Redding (1994)

Smokey Robinson (1990)

Paul McCartney (1987)

Bruce Springsteen (1999)

Stevie Wonder (1983)

Thomas Edison:
„Genius is 1% inspiration and 99% perspiration.“

Hintergrundchecks – „Lucy in the Sky with Diamonds“, „Born in the USA“ und „Wind of Change“

Bruce Springsteen

Bruce Springsteen at the New Haven Coliseum von Carl Lender auf flickr – CC BY

Lucy in the Sky with Diamonds – The Beatles

Dieses Lied erschien 1967 auf dem Album „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ und ist wohl bezüglich seiner Entstehungsgeschichte der umstrittenste Beitrag der Beatles.

Der surrealistische Text kann mit Halluzinationen assoziiert werden, die durch LSD verursacht werden. In dem Titel ist sogar die Abkürzung zu finden (Lucy in the Sky with Diamonds) – nur Zufall oder eine verschlüsselte Botschaft?

Die Beatles gaben zwar zu LSD konsumiert zu haben – zur Blumenkinderzeit nicht ungewöhnlich – präsentierten jedoch eine eigene Version wie der Titel zustande gekommen ist: Johns Sohn Julian ging zusammen mit einem Mädchen namens Lucy in die Schule. Dort malte er ein Bild, welches er mit nach Hause brachte. Auf Johns Frage, was es darstellen sollte, antwortete dieser: „Lucy in the sky with diamonds“.

Ob glaubhaft oder nicht, muss jeder für sich entscheiden.

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=ZqXmBy1_qOQ

Born in the USA – Bruce Springsteen

1984 wurde „Born in the USA“ auf dem gleichnamigen Album veröffentlicht.

Im selben Jahr wollte es Ronald Reagan, aufgrund des patriotisch klingenden Titels, in seinem Präsidentschaftswahlkampf verwenden – ein fataler Fehler! Bruce Springsteen singt nämlich von einem Vietnam-Kriegsveteran in der Ich-Form und kritisierte damit die Politik der damaligen Regierung.

Der Sänger sah sich gezwungen den Gebrauch des Liedes zu unterbinden.

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Wind of Change – Scorpions

Die Scorpions waren die erste deutsche Hard Rock Band, die 1988 in der Sowjetunion Konzerte geben durfte.

Die Idee zu dem Lied „Wind of Change“ kam der Band ein Jahr später bei einem Konzert in Leningrad (heute St. Petersburg) – sie wurden Zeugen eines magischen Moments, der eine wichtige geschichtliche Bedeutung hatte.

Sowohl Musiker und Journalisten aus West und Ost als auch Mitglieder der Roten Armee fuhren zusammen in einem Boot auf der Moskva zum Gorki Park – ein Ereignis, das in der Vergangenheit noch undenkbar gewesen wäre.

Sie spürten wohl, dass der Kalte Krieg nicht mehr lange andauern würde.

https://vimeo.com/32123706

Die 5 peinlichsten Konzert-Pannen

Zu viel ist manchmal auch nicht gut!

Das mussten einige Stars wie Bruce Springsteen oder Justin Bieber schon am eigenen Leib erfahren.

Atemberaubende Pyroeffekte, spektakuläre Lichtershows und farbenfrohe Feuerwerke sollen für Ooohhs und Aaahhs sorgen!

Sich bei jedem Konzert selbst übertreffen ist die Devise.

Doch viel technisches Trara birgt ein großes Risiko!

Wir zeigen euch die 5 größten Konzert-Pannen der Musikgeschichte:

1. Pink Floyd

Bei ihrer „Dark Side Of The Moon“-Tour machten die Briten am 11. Januar 1972 Halt in Manchester.

Für die Fans, die tatsächlich die dunkle Seite des Mondes kennenlernten, ein unvergessliches Ereignis, denn nach gerade mal 15 Minuten musste das Konzert wegen eines Stromausfalls abgebrochen werden.

2. Bruce Springsteen

Ein Wahnsinns-Konzert hat der Boss im Londoner Hyde Park seinen Fans geboten!

Highlight: Der Musiker holte Ex-Beatle Paul McCartney auf die Bühne! Manko: Es war bereits eine halbe Stunde nach der Sperrzeit!

Nach zwei Songs drehten die Veranstalter den beiden einfach den Saft ab.

Das ist ganz und gar nicht die feine englische Art!

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3. Justin Bieber

Eines muss man dem Teenager lassen: Improvisieren kann er!

Das hat er bei einem Konzert im New Yorker Apollo Theatre bewiesen, als gegen Ende ein Großteil der Instrumente und Bühnenlichter ausfielen.

Kein Grund für den 18-Jährigen den Kopf in den Sand zu stecken. Er sang die restlichen 40 Minuten einfach Unplugged weiter und legte Drumsolos ein. Wir sind uns sicher, dass das Publikum seinen Spaß hatte. Respekt!

https://www.youtube.com/watch?v=gv90wTyuTZg&feature=player_embedded

4. Beyoncé

Da hat sie es aber ordentlich krachen lassen!

Beyonce lieferte am 3. Februar 2013 in der Halbzeitpause des Superbowls – was sogar für Stars etwas Besonderes ist – eine unglaubliche Show mit massig Licht- und Soundeffekten.

Laut der britischen Online-Zeitschrift „Daily Mail“ war der Energieverbrauch der „Halo“-Interpretin so hoch, dass er zu einem 36-minütigen Stromausfall und letztendlich zu einer Unterbrechung des Finalspiels führte.

Das Match ging übrigens 34:31 für die Baltimore Ravens gegen die San Francisco 49er aus.

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5. Milli Vanilli

Die wohl fatalste Panne in der Musikgeschichte…

Bei einem Auftritt des Duos von 1989 in Bristol (USA) blieb das Playback-Band stehen und legte somit offen, dass sie überhaupt nicht singen konnten.

Die beiden flüchteten von der Bühne, gaben aber später zu, dass sie lediglich ihre Lippen zu den Stimmen Anderer bewegten.