Die schönsten Herbstwanderungen in Deutschland

Blätter in allen Farben, grün-gelb schimmernde Wiesen und Sonnenstrahlen, die die Wolken kraftvoll durchbrechen, vom kleinen fließenden Bächlein reflektiert werden und unser Gesicht streicheln.

Für Alle, die Natur und Heimat genießen bietet das deutsche Herbstwetter neben grauem Himmel und Regentagen doch auch nostalgische, bildhafte und unvergessliche Kulissen, die einen den Alltag nahezu vergessen lassen können.

„Spazierengehen hält fit und macht den Kopf frei“, diesen Satz hat wohl Jedermann schon einmal zu hören bekommen und trotzdem lässt die herbstliche Kälte die Couch dann doch wesentlich attraktiver wirken als den Gang vor die Haustür.

Doch die jährliche Herbstdepression lässt sich ganz einfach mit einem Wandertag vermeiden, deswegen hier ein Vorgeschmack auf die schönsten Wandergebiete, die nicht weit von Ihrer Region sind und definitiv ein paar Urlaubstage wert sind.

Der Habichtswald in Nordhessen

Im Naturpark Habichtswald im Norden Hessens, bekannt aus den Geschichten der Gebrüder Grimm, kann man in aller Ruhe auf verschiedenen Wanderwegen die Region erkunden. Für Langstreckenläufer empfiehlt sich der insgesamt 85 km lange  Habichtswaldsteig, der  die größten hessischen Wacholderheiden am Dörnberg mit den letzten Urwäldern an den Steilhängen des Edersees verbindet.

Keine Sorge, natürlich können auch nur Teile des Waldsteigs gelaufen werden und der Naturpark Habichtswald bietet außerdem wunderschöne Rundwege, die auch in wenigen Stunden erkundbar sind.

Der Wasserfallsteig in Bad Urach

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Der Wasserfallsteig wurde nicht ohne Grund zu einen der schönsten Wanderwege in Deutschland 2016 gewählt, denn alleine der Uracher Wasserfall ist schon ein unvergessliches Erlebnis. Was den Wasserfallsteig so besonders macht ist die Abwechslung zwischen bergauf und bergab, Wiesen und Felsen sowie zwischen der Ruhe des Waldes und dem Rauschen des Gewässers.

Die Rundwanderung führt uns auf den 10 Kilometern zu abwechslungsreichen Pfaden und durch die traumhafte Landschaft des UNESCO- Biosphärenreservats Schwäbische Alb.

Pyrmonter Felsensteig an der Mosel

Der 11,5 km lange Traumpfad entlang der mit Weinbergen geschmückten Mosel führt vorbei an steilen Felswänden, die sich mit unvergesslichen Ausblicken und weiten Feldern abwechseln. Auch die mittelalterliche Burg Pyrmont sowie der idyllische Wasserfall bei der Pyrmonter Mühle sind besonders sehenswert.

Neben dem Felsensteig bietet die Rhein-Mosel-Eifel-Region auch andere Optionen. Der Schwarlbergstieg und der Bergschluchtenpfad Ehrenburg leiten durch den Dschungelpfad Schwalberbachtal und bieten einen atemberaubenden Panoramablick auf Schafberg.

Der Heidschnuckenweg in der Lüneburger Heide

Der 223 km lange Heidschnuckenweg ist in Etappen aufgebaut, die zwischen 7 km bis 27 km lang sind und reicht von Hamburg-Fischbek über Buchholz i.d.Nordheide bis nach Celle und verbindet damit die schönsten Heidelandschaften der Lüneburger Heide mit einander.

Insgesamt führt die Route durch mehr als 30 große und kleine Heideflächen der Nord- und Südheide und berührt  das bekannte Heidedorf Wilsede, das nur zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen ist.  Neben verschiedenen anderen Angeboten bietet die Region geführte Pilzwanderungen und Vollmond-Wanderungen, die noch in diesem Oktober stattfinden.

Die FrankenwaldSteigla

frankenwald

462 1059 von Jim Woodward auf flickr.com ( CC BY 2.0)

Die FrankenwaldSteigla setzen sich zusammen aus 32 verschiedenen Wanderwegen und bieten somit für Jedermann wanderbare Tages- und Halbtagestouren zwischen 5 und 18 Kilometern Länge.
Die in abwechslungsreiche Themen gegliederten Touren kann man den Frankenwald mit allen Sinnen erkunden.
Besonderer Wert wurde auf die Wegführung gelegt, weshalb sich zahlreiche naturnahe Strecken finden lassen sowie kleine und große Sehenswürdigkeiten den Wegesrand beschmücken.

Durch das Briestal in Brandenburg

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Nicht weit nördlich von Berlin eine reizvolle Wanderung entlang des Flusses Briese und durch das sagenhafte Briesetal machen. Neben der Großstadt befindet sich viel Naturbelassene Landschaft, die unbedingt erkundet werden muss.  Erleben Sie Aufregendes aus der Tier- und Pflanzenwelt, lassen Sie es sich im Waldimbiss Briesekrug schmecken und dann geht es nach 6 oder 12 Kilometern bequem mit der S-Bahn zurück.

Und jetzt heißt es nur noch:
„Vom Sofa aufraffen, rein in die Jacke, ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm und vorwärts!“

Die 7 besten Tricks gegen Müdigkeit

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Die Augenlider fallen Ihnen fast zu, der ganze Körper ist erschöpft und Sie können sich kaum konzentrieren. Meist ist das ein Anzeichen dafür, dass Sie eine Pause brauchen.

Es gibt aber viele weitere Ursachen von Müdigkeit, wie Schlafmangel, Überarbeitung oder körperliche und seelische Anstrengung.

Hier haben wir Ihnen eine Liste von Tipps und Tricks zusammengestellt, wie Sie Ihre Müdigkeit überwinden können:


1. Viel Sonne und frische Luft

Sonnenlicht ist sehr wichtig für den Körper. Zum einen verschüttet unser Körper in der Sonne vermehrt den Botenstoff Serotonin, der unser Wohlgefühl steigern kann – im Volksmund wird er auch als „Glückshormon“ bezeichnet. Zum anderen reguliert Serotonin auch unseren Schlaf-Wach-Rhythmus und „verdrängt“ das „Schlafhormon“ Melantonin.

Auch braucht Ihr Körper viel frische Luft. Am Besten Sie lüften immer mal wieder durch – das sogenannte Stoßlüften. Wenn nämlich kühlere Luft in den Raum strömt, ist es für Ihren Körper ein Kältereiz, der Sie ermuntert. Denn warme Zimmer machen schläfrig.

Also machen Sie doch einen Spaziergang draußen an der frischen Luft, um auch einmal einfach kurz durchschnaufen zu können.


2. Bewegung

Wenn Sie mal wieder sehr müde sein sollten, dann bewegen Sie sich ein bisschen. Sie können morgens nach dem Aufstehen einen kleinen Spaziergang unternehmen oder auch Sport machen.

Oder Sie machen in der Arbeit eine kleine Pause und gehen ein Stückchen raus an die frische Luft oder laufen die Treppen einmal herauf und wieder herunter.

Egal was Sie machen, Hauptsache Sie bewegen sich. Das fördert nämlich die Durchblutung, wodurch Sauerstoff und wichtige Nährstoffe schneller in unserem Blut transportiert werden können.


3. Kaffee oder Energydrinks

Natürlich sind Kaffee oder Energydrinks keine schlechte Idee, um die Müdigkeit zu bekämpfen. Doch die erhoffte Wirkung ist nur kurzfristig und löst nicht das eigentliche Problem. Dafür müssten Sie diese Getränke regelmäßig trinken, was auf Dauer aber sehr ungesund ist.

Besser wäre es, auf ein kleines Tuch ein paar Tropfen Jasmin- oder Rosmarinöl zu tröpfeln und das dann tief einzuatmen. Dies hat eine sehr belebende Wirkung.


4. Viel Flüssigkeit

Wenn Sie viel Flüssigkeit zu sich nehmen, bekämpfen Sie nicht nur die Müdigkeit, sondern beugen ihr auch vor. Denn unser Körper braucht pro Tag ungefähr zwei bis drei Liter, damit er in Topform ist. Am Besten eignen sich dafür Wasser, ungesüßter Tee oder Fruchtsaftschorle.


5. Richtige Ernährung

Es ist sehr wichtig wann, was und wie Sie essen.

Essen Sie bewusst und nehmen Sie sich dafür Zeit – also kein Knabbern nebenbei am Arbeitsplatz beispielsweise.

Achten Sie besonders darauf, dass Sie frische und nährstoffreiche Lebensmittel zu sich nehmen. Vor allem Vitamin B12, Vitamin C und Eisen tragen zu einem guten Energiestoffwechsel bei.

Der Zeitpunkt, wann Sie essen ist ebenfalls entscheidend. So sollten Sie energiereiche Stoffe, wie Kohlenhydrate, morgens essen und gegen Abend hin eher leichtere Kost zu sich nehmen. Wenn Sie spätestens vier Stunden vor dem Zubettgehen essen, ist der Schlaf auch gleich viel erholsamer.


6. Kalte Dusche oder Wechseldusche

Sehr empfehlenswert ist es morgens – trotz Müdigkeit – unter die kalte Dusche zu steigen. Das belebt, da die kühlen Reize das Gehirn fordern und es quasi „aufwecken“.

Auch Wechselduschen hat diese Wirkung, weil es die Durchblutung fördert und den Kreislauf in Schwung bringt.

In der Arbeit können Sie sich auch optional kaltes Wasser ins Gesicht spritzen oder die Handgelenke und Unterarme unter einen kalten Wasserstrahl halten.


7. Powernaps

Das Beste Mittel gegen Müdigkeit ist ein kurzes Nickerchen, auch genannt Powernap. Ob beim Autofahren eine kleine Schlafpause am Parkplatz oder sich kurz in der Mittagspause ausruhen.

Wichtig dabei ist, dass Sie auf keinen Fall länger als 30 Minuten schlafen, damit Sie nicht in den Tiefschlaf fallen. Dösen reicht nämlich völlig. Der belebende Effekt hält dann etwa vier bis fünf Stunden an.

Wenn Sie nachts aber schlecht schlafen oder nicht einschlafen können, sollten Sie darauf achten, den Powernap nicht zu spät am Tag zu machen.