Montagstief? Woher es kommt und wie Sie es loswerden

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40+23 – $(*$#&% !! von bark auf flickr (CC BY 2.0)

 

Und schon ist wieder Montag. Der unbeliebteste Tag der Woche, so unbeliebt, dass sogar Songs über ihn geschrieben werden: Manic Monday, I don’t like Mondays …

Durchschnittlich lächeln wir an einem Montag zum ersten Mal um 11:16 Uhr, so eine Studie.

Aber warum fühlen wir uns montags eigentlich oft so mies und schlapp?

Grund 1:

Forscher vermuten, dass die Montagsdepression teilweise auf unsre Urinstinkte zurück zu führen ist.

Nach einem gemeinsamen Wochenende mit der Familie oder Freunden werden wir wieder von ihnen, unserem „Stamm“, losgerissen und das widerstrebt uns.

Grund 2:

Bei vielen Menschen stürzt am Wochenende das Immunsystem ab, denn: unter der Woche, wenn wir Stress haben, schüttet der Körper Hormone aus, die uns durchhalten lassen.

Diese Hormone fallen aber weg, sobald wir zur Ruhe kommen. Resultat können Wochenend-Migräne, Trägheitsgefühl oder auch mal eine leichte Grippe sein, die mitunter bis Montag andauern.

Grund 3:

Unser Biorhythmus ist nach dem Wochenende durcheinander. Viele Menschen schlafen am Wochenende aus, gehen dadurch am Sonntagabend zu spät ins Bett und kommen am Montag wiederum nicht aus den Federn. Das ganze fühlt sich dann an, wie ein kleiner Jetlag.

Monday

Monday von C. E. Kent auf flickr (CC BY 2.0)

So entgehen Sie dem Montagstief in Zukunft:

Behalten Sie Ihren Schlafrhythmus bei: Stehen Sie auch am Wochenende nicht allzu spät auf

Tanken Sie am Sonntag Kraft: Unternehmen Sie was Schönes oder gönnen Sie sich einfach Ruhe

Starten Sie stressfrei in den Montag: Nehmen Sie sich Zeit für ein gemütliches Frühstück und eine schöne Dusche

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Kurbeln Sie Ihren Kreislauf an: Machen Sie Situps nach dem Aufstehen, gehen Sie zu Fuß ins Büro oder nehmen Sie das Rad

Setzen Sie sich Höhepunkte: Ob nach Feierabend oder schon für das nächste Wochenende – freuen Sie sich auf etwas 😉

Meeting im Bällebad, unbegrenzt Urlaub: Das sind die coolsten Arbeitgeber der Welt

Kostenloser Kaffee, bezahlte Mittagspause, 30 Urlaubstage – was für den durchschnittlichen deutschen Arbeitnehmer fast schon Luxus ist, würde so manch anderer Firmenchef nur müde belächeln. Denn, um seine Angestellten zu motivieren, ist weit mehr möglich.

Wir haben die fünf mit Abstand coolsten Arbeitgeber der Welt für Sie zusammengefasst.

Platz 5: Freizeitparadies Büro

Verstaubte Schreibtische waren gestern: der Mobilfunkanbieter DTAC vertritt die Philosophie, dass ein Mitarbeiter, dem es an Nichts fehlt, viel leistungsfähiger ist.

Deswegen gibt es im Firmensitz in Bangkok unter anderem eine Tartanbahn quer durch die Abteilungen, einen Bandraum, ein Restaurant, einen Aerobicraum und und und.

Platz 4: Gleiches Geld für Alle

Ein gut bezahlter Mitarbeiter ist ein zufriedener Mitarbeiter.

Bei der Kreditkartenfirma Gravity Payments in Seattle verdient deshalb jeder der 120 Angestellten mindestens 70.000 Dollar im Jahr. Vom Hausmeister bis zum Abteilungsleiter.

Um das zu ermöglichen, verzichtet der Geschäftsführer persönlich auf ganze 90 Prozent seines Gehalts. Respekt!

Platz 3: Meeting im Bällebad

Die Seele baumeln lassen … zwischen 80.000 Plastikkugeln.  In den Räumen der Designagentur Pearlfisher in New York gibt es tatsächlich ein riesiges Bällebad.

Gestresste Mitarbeiter können dort jederzeit abtauchen, aber auch Meetings finden im Bällebad statt. „Spielen fördert die Kreativität“, sagt das Management. Und Kreativität ist nunmal das A und O einer Designagentur.

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Platz 2: Unbegrenzt Urlaub

Urlaub nehmen egal wann, wie lang und wie oft. Geht nicht? Und ob!

Der Konzernchef der Virgin Group, zu der unter anderem die Virgin Records gehören, lässt seine Mitarbeiter so oft und so lang frei nehmen, wie sie wollen – vorausgesetzt die Arbeit ist getan.

Platz 1: Bezahltes Ausschlafen

Absolut Relax. Könnte auch der Slogan von Aetna, einem der größten Krankenversicherer der USA sein.

Dem Konzernchef ist die Gesundheit seiner Mitarbeiter so wichtig, dass er regelmäßige Yoga– und Meditationskurse verordnet UND: er bezahlt sie für gesunden Schlaf. Wer 20 Nächte an Stück mindestens 7 Stunden schläft, kann bis zu 500 Dollar Prämie kassieren.

Klingt im wahrsten Sinne nach Traumjob 😉

Ausschlafen

Sleep von Kate Brady auf flickr (CC BY-SA 2.0)