Aufgestanden – aber richtig! Diese Fehler macht morgens fast jeder

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wake_up von auf flickr (CC BY-SA 2.0)

1 – Zu schnell Aufstehen

Nach 6 bis 8 Stunden im Ruhemodus braucht der Körper ein bisschen, um wieder hochzufahren. Augen auf und sofort aus dem Bett springen ist daher keine gute Idee.

Zum einen kann Ihnen schwindlig werden, zum anderen sind die Muskeln noch steif und können leicht verkrampfen.

Besser: geben Sie Ihrem Körper 5 bis 10 Minuten Zeit zum Wachwerden. Setzen Sie sich langsam auf, strecken Sie Arme und Beine und dehnen Sie vorsichtig Ihren Nacken bevor Sie aufstehen.

2 – Die Schlummertaste drücken

Schlafforscher verfluchen die Erfindung der Snooze- oder Schlummertaste. Immer wieder mit Unterbrechungen wegzudösen bringt den Körper schon morgens durcheinander und stört eine gesunde Schlafgwohnheit.

Mitunter so sehr, dass es Ihnen wiederum abends schwer fällt, einzuschlafen. Versuchen Sie, sich das „schlummern“ abzugewöhnen.

3 – Die Rolläden fest geschlossen halten

Wie gut man aus dem Bett kommt, kommt auch darauf an, wie hell oder dunkel es ist. Ist es morgens schon leicht dämmrig im Schlafzimmer, regt das die Seratonin-Produktion an.

Seratonin ist ein Wachhormon und bringt den Kreislauf, die Durchblutung und die Verdauung in Schwung. Schließen Sie Ihre Rolläden also am besten nie komplett vor dem schlafen gehen.

4 – Zu heiß duschen

Nach dem Aufstehen erstmal schön heiß duschen … lieber nicht. Das heiße Wasser lässt den Blutdruck sinken, entspannt die Muskeln und verstärkt die Müdigkeit. Besser nur lauwarm duschen und am Ende Arme und Beine kalt abbrausen. Das macht richtig wach.

5 – Sofort Sport machen

Raus aus dem Bett – rein in die Laufschuhe. Studien haben aber gezeigt: eine nicht aufgewärmte Muskulatur und ein müder Geist schmälern die Effektivität des Trainings und erhöhen das Verletzungsrisiko.

Auf den Frühsport verzichten müssen Sie deswegen nicht, nur sollten Sie sich Zeit nehmen, richtig wach zu werden und am besten auch eine Kleinigkeit frühstücken.

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6 – Den Wasserspeicher nicht auffüllen

Die Tasse Kaffee gehört für viele zum Aufstehen dazu – ein großes Glas Wasser jedoch selten. Der Körper hat morgens aber ein Flüssigkeitsdefizit, das ausgeglichen werden muss. Außerdem regt Flüssigkeit den Stoffwechsel und die Darmtätigkeit an, befeuchtet die Schleimhäute und beugt Kopfschmerzen vor.

Aufstehen leicht gemacht

Kommen Sie an dunklen Morgen auch so schlecht aus dem Bett?

Wir haben 7 Tipps für Sie zusammengestellt, mit denen Sie garantiert entspannter in den Tag starten.

 

 

 

 

 

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Entspannte Musik

Musik, die uns gefällt, macht uns munter und sorgt für gute Laune. Starten Sie also mit Musik in den Tag. Sie sollten aber darauf achten, dass sich die Lautstärke im Rahmen hält und Sie nicht gleich „mit Pauken und Trompeten“ aus dem Bett geschmissen werden. Suchen Sie sich außerdem entspannte und angenehme Musik aus. Dafür können Sie auch ganz einfach Absolut Relax einschalten.

 

Licht

Licht sorgt für die Ausschüttung des körpereigenen Glückshormons Serotonin. Im Sommer kann man abends die Jalousien oben lassen und wird am nächsten Morgen von der aufgehenden Sonne geweckt. Für den Winter gibt es eine Alternative: Einige Hersteller bieten programmierbare Nachttischlampen an. Diese Lampen werden 20 bis 60 Minuten vor der eingestellten Weckzeit aktiv. Die Helligkeit nimmt bis zum Aufstehen immer weiter zu.

Helles Licht in Küche und Bad ist zwar ganz so angenehm, hat aber nach dem Aufstehen denselben Effekt.

 

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Morgensport

Bewegung bringt nicht nur am Morgen den Kreislauf in Schwung. Man muss aber nicht unbedingt joggen gehen. Einfache Übungen wie Joga oder Sit-Ups sorgen nicht nur für eine gute Figur, sondern machen auch ordentlich wach. Wer es entspannter angehen möchte, für den reicht es schon, sich noch im Bett zu strecken und ein paar Atemübungen zu machen.

Duschen

Eine Dusche am Morgen bringt den Kreislauf in Schwung und man fühlt sich danach viel frischer. Alle Mutigen können auch eiskalt duschen. Wichtig ist hierbei: Nicht gleich das eiskalte Wasser aufdrehen! Erst mal behutsam mit kühlem Wasser an Füßen und Beinen beginnen und dann mit dem Strahl langsam in Richtung Herz gehen. Das schont das Herz. Wer Probleme mit dem Herz und chronische Erkrankungen hat, sollte auf eine eiskalte Dusche verzichten.

 

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wake_up von auf flickr.com (CC BY-SA 2.0)

 

Rituale ersparen Stress

Feste Gewohnheiten erleichtern abends das Einschlafen. Wer auch am Morgen einen festen Ablauf hat, ist weniger gestresst. Ein Frühstück ist z.B. so ein Ritual. Viele verzichten aus Zeitgründen auf eine Mahlzeit vor der Arbeit, obwohl ein Frühstück viel Energie gibt und wach macht. Um Stress am nächsten Morgen zu vermeiden, kann man sich schon am Abend alles für den nächsten Tag herrichten, wie z.B. Tasche packen und Anziehsachen rauslegen.

 

Genügend Schlaf

Einen exakten Richtwert für genügend Schlaf gibt es nicht. Wie viel genügt, hängt von der einzelnen Person ab. Empfohlen wird aber ein Vielfaches von 90 Minuten, denn solange dauert ein Schlafzyklus. Es lohnt sich also nicht zu spät ins Bett zu gehen.