Diese drei Pflanzen helfen Ihnen beim Durchschlafen

Sie sehen gut aus, sie sind gut für unsere Gesundheit UND sie lassen uns besser schlafen – Zimmerpflanzen!

Dekorativ auf dem Nachttisch oder neben dem Bett kann das Grün helfen, dass Sie durchschlafen und ausgeruht am nächsten Morgen aufwachen. Immerhin sind Schlafstörungen in Deutschland eine Art Volkskrankheit – jeder Zehnte Deutsche soll darunter leiden.

Ausgerechnet Forscher der US-Raumfahrtbehörde haben herausgefunden, dass bestimmte Pflanzen in unseren Schlafzimmern den Schlaf verbessern. Eigentlich wollte die NASA die schlechte Luft in der engen Raketen-Kabine im Weltall verbessern. Dabei fanden sie aber heraus, dass Pflanzen nicht nur Sauerstoff bilden und Kohlenstoffdioxid umwandeln, sondern auch andere schädliche Gase für den Menschen verringern. Die Gase und Chemikalien können zum Bespiel durch Wandfarbe, Kleber, Verpackungen oder andere Gegenstände in unsere Haushalte und somit auch in die Schlafzimmer kommen.

Das Resultat: Kopfschmerzen, Schwindel, Herzrasen oder eben Schlafstörungen.
Doch folgende Pflanzen können Ihre Schlafqualität verbessern:

Aloe Vera:

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Sie ist nicht nur oft die Basis in Kosmetik und im Essen gut, auch als Pflanze im Schlafzimmer ist sie ein Allwundermittel. Mit ihren großen Blättern gibt sie viel Sauerstoff ab und wird zudem wohl auch der Hingucker in Ihrem Schlafzimmer. Sie ist ein dauerhafter H2O-Lieferant und filtert besonders schädliche Chemikalien aus der Luft, wie etwa Formaldehyd, was in Bodenbelägen oder in Lacken von Möbeln steckt.

Die Aloe Vera ging in der NASA-Studie als bester Luftfilter heraus. Ein besonderer Bonus: eine gute Alternative für alle ohne „Grünen Daumen“. Die Aloe Vera ist sehr pflegeleicht und braucht wenig Wasser. An einem hellen, sonnigen Platz werden Sie lange an dem natürlichen Luftfilter Spaß haben.

Areca Palme:

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Sie hilft beim tiefen Durchatmen, da die Areca Palme die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöht, hilft sie Ihnen leichter einzuschlafen. Leichteres Einatmen und weniger Schadstoffe in der Lunge bedeutet auch Steigerung der Leistungsfähigkeit – ein weiterer schöner Nebeneffekt der beliebten Zimmerpflanze. Wie Sie mit der richtigen Pflege lange etwas von der Pflanze haben, sehen Sie im Video.

Efeu:

Die eigentlich giftige Pflanze ist einer der besten Luftfilter überhaupt. Die Kletterpflanze ist bei Vielen sogar unbeliebt – sie zerstört Hausfassaden, aber als Zimmerpflanze im Schlafzimmer soll sie ideal sein. Der Efeu kann innerhalb eines Tages fast 90 % Benzol – das ist unter anderem in den Abgasen von Autos enthalten – aus der Luft filtern. Auch Schimmel kann Efeu innerhalb von 12 Stunden zu 80 % aus der Luft beseitigen. Er sieht zudem super schön aus und ist als Deko optimal. Aber Achtung: stellen Sie den Efeu außer Reichweite von Tieren und Kindern, denn er zählt zu den giftigen Zimmerpflanzen.

Nicht immer sind schlechte Matratzen der Grund für einen schlechten Schlaf – mit den richten Grünpflanzen können Sie endlich wieder die Nacht durchschlafen! Alle drei Pflanzen sind übrigens auch gut gegen Erkältungen.

5 Pflanzen, die Sie ganz entspannt halten können

Die Welt ein bisschen grüner zu gestalten ist oft nicht einfach. Viele halten deswegen Pflanzen in ihren Häusern oder Wohnungen, was trotzdem manchmal nicht so einfach ist. Wir zeigen Ihnen deswegen fünf Pflanzen, die Sie ohne großen Aufwand bei sich zu Hause züchten können.

1. Kaktus

Der Klassiker unter den Pflanzen, die wenig Pflege brauchen. Die meisten Gewächse aus dieser Familie (die „Kakteengewächse“ genannt wird, praktisch) müssen im Sommer zweimal, im Winter nur einmal gegossen werden. Kakteen können das ganze Jahr im Haus gehalten werden. Mein Favorit ist übrigens Rhipsalis campos-portoana.

Artenvielfalt bei Kakteengewächsen: Kaktus ist nicht gleich Kaktus.

2. Kresse

Meistens ist das die erste Pflanze, die man ganz alleine betreut hat. Und auch nicht ohne Grund: man kann Gartenkresse ganz einfach auf dem Fensterbrett züchten. Dafür brauchten Sie nur eine wasserdichte Unterlage, ein wenig Wasser und etwas, das das Wasser gut aufsaugt. Man kann Erde dafür nehmen, Watte oder auch Küchenkrepp. Nach wenigen Tagen kann man die Kresse dann schon ernten!

Querschnitt eines Kresseanbaus
Direkt aufs Butterbrot damit.

3. Gummibaum

In den 70ern war er aus keinem Haushalt wegzudenken, heute feiert er sein Comeback: der Gummibaum! Das aus gutem Grund, denn er lässt sich super entspannt halten. Er fühlt sich bei Zimmertemperatur wohl und hat auch nichts gegen trockene Heizungsluft. Hin und wieder mal die Blätter abzustauben ist dann der größte Aufwand, den man betreiben muss.

4. Luftpflanzen

Tillandsien sind wohl die anspruchslosesten Pflanzen überhaupt. Sie haben noch nicht mal Wurzeln und können so überall im Haus angebracht werden. Es sollte nur einigermaßen hell sein, ansonsten sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wenn die Pflanze dann erst mal ihren Platz gefunden hat, reicht es, sie alle zwei bis drei Tage mit Wasser zu besprühen.

Die Designmöglichkeiten sind vielfältig.

5. Aloe Vera

Aus der Familie der Sukkulenten kommt die Aloe Vera, deren Gel man wahrscheinlich aus allerlei Heilmitteln kennt. Diese nützliche Pflanze kann man auch super zu Hause halten. Denn es schadet ihr nicht, sie erst zu gießen, wenn die Blätter schon fast komplett vertrocknet sind. Besonders ist Aloe Vera fürs Schlafzimmer geeignet, wo sie auch nachts CO2 in Sauerstoff umwandelt und so für bessere Luft sorgt.

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Außer Konkurrenz: Plastikpflanzen

Die wohl mit Abstand am leichtesten zu haltende Pflanze ist jede, die man aus Plastik bekommt. Auch ohne Wasser bleiben sie für immer grün und das zu jeder Jahreszeit! Von einem Kauf ist allerdings abzuraten, wenn Sie sich nicht auf ewig an eine Pflanze binden möchten.