Der Albrecht DR58 DAB+ Rückspiegel-Autoradio-Adapter im Test

Ein Digitalradio bekommt man heute in jedes Auto:

► Sowohl bei Neuwägen als auch zum Nachrüsten stehen eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Auswahl.

 

Das Digitalradio im und am Rückspiegel

Quelle: www.alan-electronics.de

Eine sehr originelle Idee haben jetzt die Macher von Albrecht auf den Markt gebracht:

Ein Digitalradio-Adapter, der am Rückspiegel befestigt und bedient wird.

Das klingt erst mal technisch verspielt und futuristisch, zumal sich das Radio auch per Bluetooth mit dem Handy verbinden lässt.

Es kann also nicht nur als Medienwiedergabe-Gerät sondern auch als Freisprecheinrichtung genutzt werden.

Weil wir uns aber nicht gleich vorstellen konnten wie das genau aussehen kann, und wie kompliziert oder unkompliziert die Montage funktioniert, haben wir das Albrecht DR 58  für Sie getestet!

 

Unboxing: Der erste Eindruck

 

Das DR 58 kommt im Paket ziemlich schlank daher: Das eingepackte Gerät ist nur etwa so groß wie eine 1,5 Liter Wasser-Flasche.

Und es kommt auch mit relativ wenigen Komponenten aus:

Quelle: www.alan-electronics.de

► Das Herzstück: Das schlanke Gerät als Spiegelaufsatz, mit einem eigenen Spiegel, der Menüleiste unten und dem Display auf der rechten Seite des Spiegels.

► Anschlusskabel: Aux- und Stromkabel (per USB) als Doppelkabel zur einfacheren Montage.

► Die aktive Scheibenantenne: Sie besitzt einen festen Part im Streicholzschachtel-Format an einer Folien-Antenne (ca 40cm x 2cm), die zusammen unauffällig am Rand der Scheibe geklebt werden.

► Zigarettenanzünder-Adapter: Er bietet per USB Strom für das Digitalradio, sowie einen praktischen weiteren USB-Port für eigene Geräte.

► Spanngummis: Mit 2 Gummis, die um den alten Rückspiegel gespannt werden, erhält das DR 58 seinen Halt.

► Ein Mini-Hebel Einbauwerkzeug: Mit ihm lässt sich der Himmel einfacher vom Dach anheben, um die Kabel ordentlich und möglichst unsichtbar zu verlegen.

 

Der Einbau

Im Test hat sich gezeigt, dass das Gerät sich tatsächlich (mit etwas Geschick) in wenigen Minuten montieren lässt:

Spiegel befestigen

Den DR 58 Spiegel verbinden wir erst mit den Kabeln (Strom/USB evtl. Aux und Antenne), dann befestigen wir ihn mit den Gummis über unserem alten Rückspiegel.

Wer keinen Aux-Eingang im Auto besitzt, kann sich das Kabel sparen (abtrennen) und nur das  Stromkabel + Antenne verlegen.

Verlegen der Kabel

Jetzt kommt der einzige zeitaufwendige Punkt: Das Verlegen der Kabel:

Mit dem Werkzeug lässt sich der Himmel etwas vom Dach anheben und die Kabel verschwinden darunter.

Dafür ist etwas Geduld und manchmal auch ein bisschen Gewalt nötig, bei unserem Test war das jedoch innerhalb von wenigen Minuten erledigt.

Antenne erden

Einfach über der rechten Seite der Scheibe den Himmel von der Decke wieder etwas anheben und die Antenne an der Karosserie andocken lassen (magnetisch). Wer eine Alu-Karosserie hat, klebt die Erdung einfach mit einem Klebeband an der Karosserie fest.

Dann kleben wir die Scheibenantenne möglichst weit rechts und gerade (im Video nicht ganz gelungen 😉 ) an der Scheibe fest.

 

Das verlegen des Kabels im Cockpit

Mit etwas Klebeband und Geschick lässt sich das Kabel ganz gut entlang des Handschuhfaches legen, und fällt dann im Gebrauch kaum mehr auf.

Das funktioniert allerdings nur gut mit einem dunklen Cockpit: In einem hellen Cockpit fällt das schwarze Kabel deutlicher auf.

Wer keine Lust auf Friemeln hat, kann sich das Kabel natürlich auf vom Fachmann unter der Verkleidung verlegen lassen.

Da dafür die Verkleidung abgenommen werden muss, liegen die Kosten beim Fachmann etwa 100€, je nach Fahrzeug. Dabei kann die Werkstatt auch gleich die Stromversorgung über das Autoradio regeln, dann bleibt der Zigarettenanzünder unberührt und das Radio schaltet sich automatisch ab, wenn der Schlüssel gezogen wird.

 

Das Digitalradio verbinden

Jetzt verbinden wir das Stromkabel mit Adapter und Zigarettenanzünder. Das DR 58 startet dadurch automatisch.

Es gibt nun zwei Möglichkeiten das Albrecht DR 58 mit der Anlage im Auto zu verbinden:

 

Audio mit Aux-Kabel verbinden

Wer einen Aux-Anschluss besitzt kann sich glücklich schätzen: Die Verbindung zum Digitalradio ist einfach und klanglich tadellos.

Einfach das Aux-Kabel an der Aux-Buchse anschließen, und beim Digitalradio und der auto-eigenen Anlage AUX als Quelle auswählen.

 

Audio per FM-Transmitter verbinden

Ohne eigenen AUX-Anschluss ist die Verbindung trotzdem sehr unkompliziert:

Der eingebaute FM-Transmitter sucht per Knopfdruck eine (UKW) Frequenz die möglichst wenig Störung verspricht.

Diese muss dann nur noch am alten Radio eingestellt werden, und über diesen „Sender“ läuft dann ganz einfach  das gewählte DAB+ Programm.

 

Der Test

Klang

Quelle: www.alan-electronics.de

Das Albrecht DR 58 lässt sich sehr einfach installieren. Durch das Menü hat man sich schnell durchgeklickt und findet die passenden Einstellungen für DAB+, Bluetooth, Freisprecheinrichtung und alles andere.

 

Die Klangqualität kann sich besonders über den AUX-Weg absolut sehen lassen! Auch der FM-Transmitter liefert eine ordentliche Qualität in stereo ab, ein minimales übliches Grundrauschen lässt sich allerdings nicht ganz vermeiden.

 

Bluetooth

Mit wenigen Klicks lässt sich das  Albrecht DR 58 via Bluetooth zum Beispiel mit dem Handy koppeln.

Die Bedienung ist unkompliziert und der Klang über Bluetooth ist gut (siehe Video).

Auch die Freisprecheinrichtung funktioniert richtig gut, Telefonate klingen überraschend klar (siehe Video).

 

In der Praxis

Natürlich ist es erst mal etwas gewöhnungsbedürftig, sein Radio über den Rückspiegel zu bedienen.
Mit etwas Übung findet man aber auch bei Dunkelheit die richtigen Tasten und die richtigen Sender.

Eine Tastenbeleuchtung ist leider nicht vorhanden. Albrecht will möglichst wenig Störungen durch Beleuchtung im Rückspiegel erzeugen, was die Bedienung am Anfang noch etwas erschwert. Nach wenigen Tagen weiß man aber ohnehin wo die Knöpfe sitzen.

Die Displayanzeige im Rückspiegel stört beim Fahren überraschenderweise gar nicht. Der Spiegel selbst ist etwas matter als übliche Rückspiegel, was aber schnell zur Gewohnheit wird.

 

Fazit:

Das Albrecht DR 58 bietet viel Qualität zu einem Preis von etwa 150 – 160€ (Stand Februar 2018).

Wer eine Allround-Lösung für Digitalradio,  Freisprecheinrichtung und Bluetooth im Auto sucht, hat ein sehr schnelles und unkompliziertes Gerät dafür!

Mit dem Digitalradio im Rückspiegel liefert Albrecht einfach mal etwas Anderes ab,. Man will es zumindest unbedingt mal ausprobieren.

Einzige Kritikpunkte sind eine fehlende Tastenbeleuchtung für Nachtfahrten und ein fehlender An-Aus-Schalter. Beides aber eine Sache der Gewohnheit.

 

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Die DAB+ Prognose stammt nicht von uns, sondern aus einem Beratungsgespräch bei Media-Markt in einer bayerischen Filiale.

Und die Vorstellung macht Sinn: Denn Digitalradio hat einfach zu viele Vorteile:

Besserer Klang, mehr Programmauswahl, Zusatzinfos, rauschfreier Empfang, keine nervige Frequenzsuche u.v.m.

Dementgegen steht nur: Man braucht ein Digitalradio-Gerät!

Die Vorteile von Digitalradio lassen sich am besten beim Einsatz im Auto genießen:

Durch ganz Deutschland fahren ohne den Sender zu wechseln, ganz ohne Sendersuche in verschiedenen Regionen und Bundesländern: Einfach einschalten und los geht’s!

Während man für den stationären Einsatz einfach nur das Gerät im Elektrohandel einpackt und zuhause an die Steckdose anschließt, sind für den mobile Einsatz im Auto (auch wegen langen Auto-Entwicklungszeiten) ein oder mehrere Zwischen-Schritte notwendig.

 

So bekommen Sie das Digitalradio in Ihr Auto

Der Einbau eines Digitalradios ist in den meisten Fällen schnell und unkompliziert.

Von folgenden Grundvoraussetzungen hängt jedoch sowohl der Preis, als auch der Aufwand ab.

 

Bitte wählen Sie:

Digitalradio bei einem Neuwagen eingebaut
(als Sonderausstattung oder serienmäßig):

 

Digitalradio bei einem Neuwagen oder neuerem Modell nachrüsten:

 

Digitalradio bei älteren Fahrzeug-Modellen nachrüsten:

 

Digitalradio via externen Adapter:

 

 

 

 

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Egal ob bei Neuwagen oder älteren Fahrzeugmodellen: Das Nachrüsten mit einem externen Adapter ist schnell passiert und meistens deutlich günstiger als der Einbau eines hersteller-eigenen Digitalradios. Preislich schlägt es sogar viele Standard-Digitalradios zum Einschieben (1 DIN und 2 DIN).

Die Idee dahinter ist einfach:

Ein externes Gerät wird ähnlich wie ein Navigationsgerät von innen an der Front-Scheibe befestigt (zum Beispiel mit einem Saugnapf), mit dem schon bestehenden Autoradio verbunden und wie ein externes Gerät bedient.

Den Strom bekommt das Gerät über Akku, den Zigarettenanzünder oder per USB-Anschluss, die Antenne wird meistens extern an der Scheibe befestigt.

Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten:

 

Verbinden über den Aux-Eingang des alten Radios

Eine sehr einfache Variante: Das (z.B. Klinken-) Kabel geht aus dem Digitalradio-Adapter raus und direkt in den Aux-Eingang (oder Line-In) des alten Radios.

 

Verbinden über FM-Transmitter

Eine Kabellose Alternative, vor allem für Fahrzeuge ohne Aux-Eingang, ist die Übertragung via FM-Transmitter.

Man stellt sowohl beim alten Radio, als auch beim neuen Digitalradio-Adapter dieselbe Frequenz ein und schon beginnt die Übertragung. Im Vergleich zur Kabel-Übertragung kann es hier aber immer mal wieder zu Störgeräuschen von FM-Radiosendern kommen.

 

 

Verbinden via Bluetooth

Wenn Ihr Fahrzeug schon über einen Bluetooth-Eingang verfügt, können Sie diesen auch mit einem bluetooth-fähigen Digitalradio verbinden. Kleiner Nachteil zur Kabel- und FM-Übertragung: Bluetooth benötigt mehr Strom.

 

Bluetooth-Transmitter

Falls Ihr Fahrzeug über einen Aux-Eingang verfügt, Sie aber einen Digitalradio-Adapter über Bluetooth betreiben wollen, können Sie sich auch einen Bluetooth-Transmitter kaufen. Dieser wird in den Aux-Eingang eingesteckt, und verbindet von da, kabellos zu Ihrem Digitalradio, oder auch zu Ihrem Handy.

 

Die Vorteile und Nachteile

► Vorteile: Digitalradio-Adapter sind eine einfache und schnelle Lösung, um DAB+ unkompliziert zu installieren

Die Kosten sind relativ überschaubar, und je nach Gerät lassen sich auch Handy oder MP3-Player mit der Musik-Anlage des Autos darüber verbinden.

Beim FM-Transmitter ist nicht mal ein Aux-Eingang nötig.

► Nachteile: Vor allem optisch erinnern viele Geräte eher an ein Navigationsgerät der alten Schule. In Verbindung mit dem Zigarettenanzünder und einer Kabelübertragung sind viele Kabel im Fahrzeug sichtbar, die den ein oder anderen auch stören werden. Außerdem ist eine Steuerung über z.B. Schnelltasten am Lenkrad nicht möglich.

 

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