Altkleider: Das passiert Wirklich mit Ihren Spenden

Der Kleiderschrank ist voll und sie haben darin noch immer Sachen hängen, die Sie noch nie getragen haben? Dann wird es vielleicht mal Zeit gut Erhaltenes auszusortieren und am Besten sogar an Bedürftige zu spenden.

Dabei gibt es die Möglichkeit die Kleidung in die Altkleidersammlung zu geben. Aber was passiert wirklich mit den Sachen, die Sie da abgeben?


Warum so viele Kleidungsstücke aussortiert werden

Etwa eine Million Tonnen Textilien werden jedes Jahr in Altkleidercontainern oder bei Altkleidersammlungen abgegeben. Die Tendenz: steigend.

Der Grund liegt in der „Fast Fashion“ – immer häufiger werden weniger qualitativ hochwertige Kleidungsstücke gekauft, die dann nur für eine kurze Zeit getragen und deswegen immer billiger werden. Somit kaufen wir immer mehr Klamotten. Eine Option um die Kleidung auszusortieren, stellt dabei die Altkleidersammlung dar.


Wofür die Kleidung verwendet wird

Eine noch immer aktuelle Studie zeigt, dass 54 Prozent der Kleidung in der ursprünglichen Form weitergegeben werden (Secondhand). Zum Beispiel als Secondhand verkauft oder an Bedürftige gespendet.

Der Rest wird zu Putzlappen verarbeitet, in der Reißspinnstoffindustrie (z.B. als Dämmmaterial in Autos) wiederverwertet oder als Ersatzbrennstoff verwendet. Etwa zehn Prozent landen im Müll. Wobei der „Müll-Anteil“, durch die schlechte Qualität der Kleidungsstücke, mit der Zeit immer größer wird.


Wer die Altkleider annimmt

Es gibt gewerbliche Unternehmen, karitative Organisationen und öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger (wie Stadt- und Landkreise), die sich um die Altkleider kümmern.

  • Die gewerblichen Unternehmen kümmern sich um die Sammlung und Sortierung der Altkleider und sind im nationalen und internationalen Handel tätig. Viele stellen Putzlappen oder Recyclingprodukte aus den Textilien her
  • Karitative Organisationen legen ihren Fokus meist auf die Sammlung von Altkleider und arbeiten oft mit gewerblichen Unternehmen zusammen. Vor allem bei Kleiderkammern kommen die gesammelten Klamotten direkt bei den Bedürftigen an. Nach der Sammlung wird die Ware meist an Sortierbetriebe verkauft, wobei die Erlöse die gemeinnützigen Projekte der karitativen Organisationen unterstützen
  • Die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger machen die Sammlung selbst oder beauftragen andere. Danach wird das Gesammelte an Sortierer und Vermarkter verkauft, da die Kommunen keine eigenen Altkleidersortierbetriebe haben


Wo die Sachen wirklich landen

Die Richtlinien für den Verkauf von Secondhand-Waren sind in Deutschland und Westeuropa sehr streng, deswegen landet das Meiste in Asien, Osteuropa und Afrika. Außerdem übersteigt die Menge an Altkleidern den Bedarf für soziale Zwecke in Deutschland.

Etwa nur zwei bis vier Prozent der Kleidung bleibt wirklich in Deutschland und Westeuropa. Wo die Textilien aber tatsächlich landen, hängt aber immer mit der Qualität zusammen. Deshalb wäre es gut darauf zu achten, keine zu stark verschmutzten oder kaputten Kleider abzugeben.


Worauf Sie achten sollten

Es gibt auch illegal aufgestellte Container! Am Besten immer auf Siegel, wie von FAIRWertung, DZI-Spendenspiegel oder auf das BVSE Qualitätssiegel, achten. Neben Siegeln ist es auch eine verifizierte Box, wenn auf dem Container Kontaktdaten und die Festnetznummer der jeweiligen Organisation stehen.

Genauso sind Sammlungen mit Waschkörben, die einfach vor die Haustür oder auf den Bürgersteig gestellt werden, mit besonderer Vorsicht zu genießen.Trotz Logo oder Namen darauf, hat die erwähnte Organisation meist nichts mit der Sammlung zu tun oder erhält nur einen sehr kleinen Teil des Erlöses.


Was also tun?

Um sicherzugehen, dass die Kleidung ausschließlich für gemeinnützige Zwecke verwendet wird, wäre die beste Option die Klamotten direkt bei Kleiderkammern abzugeben. Aber auch wenn die Klamotten nicht immer kostenfrei bei den Bedürftigen ankommen, kann es trotzdem gut sein, diejenigen zu unterstützen, die mit dem Geld soziale Projekte finanzieren.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Arbeiterwohlfahrt (Awo), Sozialkaufhäuser oder bei Oxfam kann beispielsweise gut erhaltene Kleidung gespendet werden.

Unter Altkleiderspenden.de können Sie auch Ihren Wohnort eingeben, um einen passenden „Abgabe-Ort“ in Ihrer Nähe zu finden.


Sie können gut erhaltene Kleidung nicht nur in die Altkleidersammlung geben, sondern auch tauschen, verkaufen oder direkt an Secondhand-Stores geben. Hierfür lesen Sie den Artikel: Statt Kleidung kaufen: Mieten, Tauschen & Secondhand

B´n´Tree – Hotels buchen und dabei kostenlos Bäume pflanzen

B´n´Tree ist eine Website mit der Sie, ohne viel Aufwand, etwas Gutes für die Natur und Umwelt tun können. Für jede Urlaubs-Buchung über B´n´Tree wird für Sie kostenfrei mindestens ein Baum in einem Land Ihrer Wahl gepflanzt.

Und keine Sorge: Ihre Buchung kostet deswegen keinen Cent mehr. Ganz nach dem Motto von B´n´Tree: „You travel, we tree. For Free!“ (Deutsch: „Sie reisen, wir pflanzen. Kostenlos!“).

Bäume pflanzen bekämpft nicht nur den Klimawandel und schafft einen Lebensraum für bedrohte Tierarten, sondern bringt auch Arbeit für lokale Kommunen hervor.


Wie B´n´Tree funktioniert:

B´n´Tree funktioniert nach dem Motto der Website: „You book a bed, we plant a tree“ (Deutsch: „Sie buchen ein Bett, wir pflanzen einen Baum“).

Dafür besuchen Sie einfach die Website von B´n´Tree und suchen Sie Ihre bevorzugte Plattform für Hotelbuchungen heraus und buchen wie gewohnt Ihr gewünschtes Hotel.

Nach Ihrem Aufenthalt bezahlt das Hotel B´n´Tree dafür, dass die Website Sie auf die Buchungsplattform vom jeweiligen Hotel weitergeleitet hat. Dieses Geld wird dann dafür verwendet, um Bäume zu pflanzen, komplett ohne Mehrkosten für Sie.


Welche Länder bepflanzt wurden/werden:

Bislang hat B´n´Tree in zehn Ländern auf vier Kontinenten gepflanzt, wie in Madagaskar, Kenia, Indonesien, Thailand, Nepal, Indien, Botswana, den USA, Ecuador und Brasilien.

Auf ihrer Website finden Sie eine Karte mit näheren Informationen über die Bepflanzung in einzelnen Ländern. Insgesamt wurden schon viele Tausende Bäume gepflanzt und damit Hunderte Arbeitstage geschaffen.


Partner-Plattformen zum Buchen:

Egal ob Sie geschäftlich, privat, alleine oder zu zweit verreisen oder auch egal wie lange Sie eine Unterkunft buchen: B´n´Tree pflanzt für jede Buchung einen Baum. Die Partner sind Booking.com, HRS, Best Western – Hotels & Resorts, TUI villas, Koncept Hotels, Expedia, Skyscanner, Tripadvisor, agoda, Hotels.com und Hostelworld, Koncept Hotels und viele mehr.


https://www.facebook.com/1click1tree/videos/2215682238721976/

Der Click A Tree Tree-Planting Assistant:

Sie können auch helfen Bäume zu pflanzen, während Sie im Internet surfen und das sogar kostenlos.

Der Click A Tree Tree-Planting Assistant verwandelt Google Chrome, Firefox, Microsoft Edge und Opera in Browser mit denen man Bäume pflanzen kann.

Wenn Sie den Click A Tree Tree-Planting Assistant installiert haben und dann auf eine Partner-Website von B´n´Tree gehen, können Sie bei einem Kauf die Option wählen, einen Baum zu pflanzen. Bei Zustimmung spendet die Partner-Website einen kleinen Prozentsatz des Bestellwerts an B´n´Tree, die dieses Geld wiederum für neue Bäume ausgeben. Das kostet Sie selbst aber keinen Cent mehr.

Hier finden Sie eine Anleitung, wie Sie Google Chrome, Firefox und Co. in einen Browser wandeln können, der Bäume pflanzt: ► Click A Tree Tree-Planting Assistant

Hier geht’s zum Click A Tree Tree-Planting Assistant auf Chrome: ClickATree


Die offizielle B´n´Tree App:

Bei der App handelt es sich aber nicht um eine richtige App, wie man sie kennt. Es ist eher ein Button auf dem Startfenster Ihres Handys, der Sie sofort auf die Homepage von B´n´Tree weiterleitet.

Um diesen Schnellzugriff auf Ihr Handy zu bekommen, besuchen Sie die ► B´n´Tree Website auf ihrem Smartphone. Daraufhin erscheint ein kleines Fenster, das Sie fragt, ob Sie B´n´Tree zu Ihrem Startbildschrim hinzufügen wollen.

Wenn Sie dies bestätigen, haben Sie nun einen Schnellzugriff auf die Website auf Ihrem Startbildschrim.


Sie können auch schon durch eine Web-Suchanfrage Bäume pflanzen. Wie das geht finden Sie hier: ►Ecosia


Urban Gardening – Gartenanbau in der Stadt

Urban Gardening ist privates oder gemeinschaftliches Gärtnern auf Flächen in der Stadt, im hauseigenen Hof oder auf dem eigenen Balkon. Dabei geht es nicht nur darum, umweltbewusster zu leben und zu konsumieren. Es geht auch darum, dass die Grünflächen auch das Mikroklima verbessern und die Städte verschönern.
Da die dafür ausgelegten Flächen meist sehr klein sind, kommt es dabei auf viel Flexibilität, Improvisation und Kreativität an.


Ursprung

Die genaue Herkunft ist zwar nicht bekannt, kommt aber wahrscheinlich aus den New Yorker Gemeinschaftsgärten der 1970er Jahre. Anwohner aus eher vernachlässigten Stadtvierteln haben durch politische Initiativen, wie „Guerilla Gardenings“ (unten erklärt), gegen die Verschlechterung der Lebensbedingungen und den Verfall der Städte protestiert und dabei leerstehende Flächen bepflanzt.

Ein weiterer Ursprung liegt auch in Kuba der späten 1980er Jahre. Dort brach die Wirtschaft mit dem Ostblock zusammen und zwang das Land zu einer nachhaltigen Landwirtschaft. Die Auswirkungen der Wirtschafts- und Ernährungskrise sollten durch die urbane Landwirtschaft gemildert werden. Dabei wurden mit viel Einfallsreichtum die Urban Gardens erschaffen.


Die verschiedenen Konzepte

1. Gemeinschaftsgärten

Gemeinschaftsgärten werden, wie der Name schon sagt, von mehreren Personen in einer Gemeinschaft aus freiwilligen Engagement betrieben. Diese Gärten befinden sich in der Stadt und werden hauptsächlich von der entsprechenden Gruppe genutzt, wobei viele auch öffentlich zugänglich sind. Die Betreiber sind beispielsweise die Nachbarschaft, politische Gruppen, Vereine, Kirchen oder Schulen.

Zu den Gemeinschaftsgärten gehören auch interkulturelle Gärten in denen Menschen verschiedener Herkunft zusammen anbauen. Das fördert einen internationalen Austausch und den Zusammenhalt und gibt jedem einzelnen die Möglichkeit sich an gemeinschaftlichen Projekten zu beteiligen.


2. Nachbarschaftsgärten

Nachbarschaftsgärten werden von Anwohnergemeinschaften betrieben und sind meist in Höfen, vor oder zwischen den Häusern oder auf dem Hausdach. Dabei hat meist jedes Mitgleid seine eigene Fläche um die sich derjenige kümmern muss. Wenn eine Fläche verwahrlost ist, wird nachgefragt ob diese noch gebraucht wird und bei Verneinen an den Nächsten weitergegeben. Auch müssen Sie sich beim Ansäen nicht beschränken, da meist alles erlaubt ist – ob Blumen oder Gemüsepflanzen.


3. Guerilla Gardening

Guerilla Gardening ist die politische Form von Urban Gardening. Quasi aus politischen Protest greifen grüne Aktivisten eigenmächtig – sprich illegal – in das Stadtbild ein, um es grüner zu machen. Der Begriff „Guerilla“ kommt aus dem Spanischen und bedeutet „Kleinkrieg“. Die Beteiligten begrünen dabei in verdeckten Aktionen möglichst schnell viele Flächen.


4. Balkongärten

Auf Balkonen können Sie eigene Mini-Gärten anlegen. Die Fläche ist meist zwar nur klein, doch Sie können mit den richtigen Methoden dennoch viel aus Ihrem Garten machen. Dabei haben Sie die frei Wahl, ob Sie Blumen, Gemüse, Kräuter oder sogar Obst anpflanzen. Sehr viele Pflanzenarten wachsen genauso gut in Kübeln oder dem Balkonkasten, wie in einem Gemüsebeet. Hier haben wir ein paar Tipps für Ihren Eigenanbau in der Stadt zusammengestellt:


– Hochbeet und weitere Varianten zum platzsparenden Anbau:

Je nach Pflanze und Flächengröße haben Sie verschiedene Möglichkeiten einen urbanen Garten anzulegen: Mini-Hochbeete beispielsweise eignen sich für Anfänger sehr gut, um Kräuter und Gemüse, wie Salate und Radieschen, anzupflanzen.
Auch ein vertikaler Garten stellt eine sehr gute Alternative dar, wenn Sie nur wenig Platz zur Verfügung haben oder eine Wand verschönern möchten. Dafür eignen sich übereinander aufgebaute Tontöpfe, Pflanzentaschen oder -treppen, genauso wie wiederverwertbare Europaletten oder sogenannte „hängende Blumenampeln“.


– Geeignete Sorten für den Balkon:

Es eignen sich vor allem Pflanzen, die wenig Wurzelraum benötigen, wie Kräuter, Salat, Rukola, Spinat, Mangold, Knoblauch, Lauchzwiebeln oder Erdbeeren. Diese können Sie getrost am Geländer oder an der Wand aufhängen, damit am Boden Platz für Kübelpflanzen bleibt. In den größeren Kübeln können Sie dann nämlich Tomaten, Paprika, Gurken, Zucchini, Auberginen oder Chilli anpflanzen, da diese mehr Erde für Ihre Wurzeln und einen größeren Nährstoffspeicher brauchen.


– Artenvielfalt:

Sie können natürlich auch auf seltenere Sorten setzen, die Sie im normalen Handel nicht bekommen, wie gelbe Beete, die lila Karotte oder die wilde Rauke. Damit sind Sie besonders nachhaltig und originell und bereichern die Artenvielfalt.


– Biologischer Dünger mit dem Bokashi-Eimer:

Düngen ist sehr wichtig, damit das Nährstoffangebot der Pflanzen ergänzt wird und sie somit schneller wachsen. Das Problem: Ein Komposter stinkt meist ziemlich und auf dem Balkon ist viel zu wenig Platz dafür. Deshalb wäre ein Bokashi-Eimer eine gute Lösung. Mit dem Bokashi-Eimer können Sie Ihren in der Küche entstandenen Bioabfall fermentieren. Das bedeutet, dass er durch Mikroorganismen, die man hinzugibt, in ein saures Milieu gewandelt wird. Der Vorteil daran ist, dass Sie so natürlichen Dünger herstellen können, ohne dass die Biomasse stinkt, da sie luftdicht verschlossen ist. Sie können Bokashi-Eimer online kaufen oder selbst aus einem alten Eimer basteln.

Lesen Sie hierzu auch den Artikel: ► 15 Upcycling-Ideen für Ihr Zuhause

Die 10 schönsten Urlaubsziele in Deutschland

Riesige Felsen, kristallklares Wasser, luftige Höhen und wunderschöne Wiesen – das können Sie auch in Deutschland erleben und müssen dafür nicht einmal in ferne Länder reisen. Ein kurzer Wochenendtrip reicht nämlich schon aus um Ihre Heimat besser kennenzulernen und die traumhaften Urlaubsziele zu erreichen.

Hier haben wir Ihnen 10 der schönsten Urlaubsziele aus ganz Deutschland zusammengestellt:


1. Elbsandsteingebirge in der Sächsische Schweiz

Der Nationalpark Sächsische Schweiz ist der einzige Felsennationalpark in Deutschland. Im Elbsandsteingebirge steht alles unter dem Motto wandern. Es stellt eines der spektakulärsten Wandergebiete in Europa dar. Die Wanderwege sind insgesamt etwa 1200 Kilometer lang und führen durch Wälder, Täler, Schluchten, vorüber an Felsformationen und in luftige Höhen.

Das Elbsandsteingebirge setzt sich aus der Sächsischen Schweiz und der Böhmischen Schweiz – also aus einem deutschem und tschechischen Teil – zusammen. Es gibt auch vieles zu entdecken, wie mittelalterliche Burgen, barocke Schlösser, Sakralbauten und schöne Gärten. Auch die Felsenbühne Rathen – Europas schönstes Naturtheater – zieht viele Leute an.

Außerdem: Wie das Sprichwort so schön heißt: Der frühe Vogel fängt den Wurm – die schönsten Ausblicke werden Sie nämlich am frühen Morgen haben. Gerade im Frühjahr und Herbst kommt nach Sonnenaufgang Nebel auf, der die Felsen zauberhaft umspielt.

Hier das Elbsandsteingebirge auf Google Maps


2. Wattenmeer an der Nordsee

Das Wattenmeer wurde im Juni 2009 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt und ist das größte Wattenmeer der Welt.

Es ist ständig im Wandel: Sandflächen und Dünen können sich am nächsten Morgen schon zu Prielen wandeln, die das Watt durchziehen. Auch ist das Wattenmeer ein Zuhause und Nahrungsstätte von vielen Planzen und Tieren.

Es ist etwa 450 Kilometer lang und bis zu 40 Kilometer breit und erstreckt sich von der deutschen Küste bis hin zu Dänemark und den Niederlanden. Also perfekt geeignet, um ausgiebige Spaziergänge zu machen.

Hier das Wattenmeer auf Google Maps


3. Externsteine im Teutoburger Wald

Die Externsteine stehen schon seit der Eiszeit im Teutoburger Wald. Vor etwa 80 Millionen Jahren entstanden die 13 Sandsteinfelsen bei der Auffaltung der Eggegebirges.

Um das „Stonehenge des Teutoburger Waldes“ ranken sich viele Sagen und Mythen, wie über Druiden, Hexen und Schamanen. In den Felsen wurden eine Grabstätte, ein Kreuzrelief und eine Kapelle gefunden, was aber darauf hindeutet, dass die Externsteine wohl als religiöse Kultstätte dienten.

Auch steht das Gebiet um die Externsteine unter Naturschutz, weil viele vom aussterben bedrohte Tier- und Planzenarten dort leben. Über Stufen können Sie die Felsformationen erklimmen und einen wunderschönen Ausblick auf das Naturschutzgebiet genießen.

Hier die Externsteine auf Google Maps


4. Lüneburger Heide

Von August bis September fängt die Lüneburger Heide an zu blühen und taucht die Landschaft in ein wunderschönes Violett. Umrahmt wird sie dazu von grünen Kiefer und dem Weiß der Birkenstämme.

Die Lüneburger Heide bedeckte bis zum 19. Jahrhundert weite Teile Norddeutschlands, wobei sie mittlerweile schon fast verschwunden ist. Jetzt beschränkt sich ihr Gebiet auf die Einzugsbereiche der Städte Hamburg, Bremen und Hannover.

Hier die Lüneburger Heide auf Google Maps


5. Zugspitze in den bayerischen Alpen

Die Zugspitze ist mit 2.962 Metern der höchste Berg Deutschlands. Sie können Ihren Blick über 400 Alpengipfel in Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien schweifen lassen und es werden Ihnen auch viele Aktivitäten geboten – von einer Gletscherwanderung bis zum Rodeln im Schnee. Mit der Seilbahn können Sie auch ohne große Anstrengung auf das Zugspitzplatt und von dort aus zum Gipfel gelangen.

Am Fuße der Zugspitze finden Sie auch den Eibsee. Sein klares, grünliches Wasser und die Aussicht auf die Zugspitze machen ihn zu einem der schönsten Seen in den bayerischen Alpen. Von einem erholenden Spaziergang um den See, bis zu Aktivitäten auf dem Wasser, können Sie vieles unternehmen.

Hier die Zugspitze auf Google Maps


6. Kreidefelsen auf Rügen

Die Kreidefelsen auf Rügen ziehen viele Besucher in ihren Bann – die grünen Farben des Buchenwaldes, das schimmernde Weiß der Felsen und das Blau des Wassers. Diese Landschaft inspirierte bereits den Maler Caspar David Friedrich zu vielen Gemälden.

Eine Wanderroute auf dem Hochuferweg geht von Sassnitz aus zehn Kilometer durch den Buchenwald, an der Stubbenkammer (Ausblick auf den Königsstuhl) vorbei, bis zum Königsstuhl, der die höchste Erhebung der Kreideküste darstellt. Sie können aber auch direkt am Strand der Kreideküste entlang wandern oder sich von erfahrenen Geologen und Rangern führen lassen.

Die Steilküste, die angrenzenden Wälder, Moore und Wiesen gehören seit 1990 zum Nationalpark Jasmund.

Hier die Kreidefelsen auf Google Maps


7. Königssee im Berchtesgadener Land

Der kristallklare Königssee liegt am Fuße des Watzmanns und wird häufig als Fjord bezeichnet, da er zwischen zwei steilen Berghängen eingebettet ist.

Das Wahrzeichen von ihm ist die Wallfahrtskirche St. Bartholomä, die Sie nur mit dem Schiff erreichen können. Es führt generell auch kein Weg an einer Schiffsfahrt vorbei, wenn Sie die beeindruckende Kulisse entdecken und das Echo eines Flügelhornes hören möchten, das von den Felswänden zurückgeworfen wird.

Hier der Königssee auf Google Maps


8. Blautopf in Blaubeuren

Der Blautopf ist eine etwa 21 Meter tiefe Wasserquelle in der Stadt Blaubeuren, die aus einem unterirdischen Wasserreservoir entstanden ist.

Sie ist bekannt für ihre auffallenden Farben, die sich je nach Lichteinfall in Verbindung mit dem Kalkgehalt des Wassers verändern.

Durch das kalkhaltige Wasser entstand ein ganzes Höhlensystem unter der Schwäbischen Alb, quasi als natürliche Kanalisation. Auch ranken sich zahlreiche Mythen um den Blautopf.

Hier der Blautopf auf Google Maps


9. Vulkaneifel

Charakteristisch für die Vulkaneifel sind zahlreiche Zeugnisse vulkanischer Aktivitäten, wie Vulkanbauten und Vulkankrater. Großteile der Vulkaneifel sind sogar heute noch vulkanisch aktiv.

Der Natur- und Geopark Vulkaneifel hat im November 2015 die Auszeichnung als UNESCO Global Geopark erhalten.

Es gibt viele Rad- und Wanderwege und auch immer wieder verschiedene Veranstaltungen. Auch wird ganzjährig ein abwechslungsreiches Naturerlebnisprogramm angeboten – von der Entdeckung von Burgruinen und Sakralbauten, bis zu Action im Freizeitpark oder Ziplining.

Hier die Vulkaneifel auf Google Maps


10. Feengrotte in Saalfeld

Die Saalfelder Feengrotten werden als „Thüringens Wunder tief im Berg“ bezeichnet. Sie entstanden aus einem ehemaligen Bergwerk und locken durch ihre wunderschönen Farben zahlreiche Besucher an.

Sie können nicht nur Grubenluft im Naturheilstollen einatmen, sondern auch das Erlebnismuseum Grottoneum oder den Abenteuerwald Feenweltchen erkunden. Sie können sogar etwas über Mineralien lernen und Tropfsteine wachsen lassen. Es wird Ihnen also viel geboten.

Hier die Feengrotte auf Google Maps


Die 7 besten Tricks gegen Müdigkeit

Die Augenlider fallen Ihnen fast zu, der ganze Körper ist erschöpft und Sie können sich kaum konzentrieren. Meist ist das ein Anzeichen dafür, dass Sie eine Pause brauchen.

Es gibt aber viele weitere Ursachen von Müdigkeit, wie Schlafmangel, Überarbeitung oder körperliche und seelische Anstrengung.

Hier haben wir Ihnen eine Liste von Tipps und Tricks zusammengestellt, wie Sie Ihre Müdigkeit überwinden können:


1. Viel Sonne und frische Luft

Sonnenlicht ist sehr wichtig für den Körper. Zum einen verschüttet unser Körper in der Sonne vermehrt den Botenstoff Serotonin, der unser Wohlgefühl steigern kann – im Volksmund wird er auch als „Glückshormon“ bezeichnet. Zum anderen reguliert Serotonin auch unseren Schlaf-Wach-Rhythmus und „verdrängt“ das „Schlafhormon“ Melantonin.

Auch braucht Ihr Körper viel frische Luft. Am Besten Sie lüften immer mal wieder durch – das sogenannte Stoßlüften. Wenn nämlich kühlere Luft in den Raum strömt, ist es für Ihren Körper ein Kältereiz, der Sie ermuntert. Denn warme Zimmer machen schläfrig.

Also machen Sie doch einen Spaziergang draußen an der frischen Luft, um auch einmal einfach kurz durchschnaufen zu können.


2. Bewegung

Wenn Sie mal wieder sehr müde sein sollten, dann bewegen Sie sich ein bisschen. Sie können morgens nach dem Aufstehen einen kleinen Spaziergang unternehmen oder auch Sport machen.

Oder Sie machen in der Arbeit eine kleine Pause und gehen ein Stückchen raus an die frische Luft oder laufen die Treppen einmal herauf und wieder herunter.

Egal was Sie machen, Hauptsache Sie bewegen sich. Das fördert nämlich die Durchblutung, wodurch Sauerstoff und wichtige Nährstoffe schneller in unserem Blut transportiert werden können.


3. Kaffee oder Energydrinks

Natürlich sind Kaffee oder Energydrinks keine schlechte Idee, um die Müdigkeit zu bekämpfen. Doch die erhoffte Wirkung ist nur kurzfristig und löst nicht das eigentliche Problem. Dafür müssten Sie diese Getränke regelmäßig trinken, was auf Dauer aber sehr ungesund ist.

Besser wäre es, auf ein kleines Tuch ein paar Tropfen Jasmin- oder Rosmarinöl zu tröpfeln und das dann tief einzuatmen. Dies hat eine sehr belebende Wirkung.


4. Viel Flüssigkeit

Wenn Sie viel Flüssigkeit zu sich nehmen, bekämpfen Sie nicht nur die Müdigkeit, sondern beugen ihr auch vor. Denn unser Körper braucht pro Tag ungefähr zwei bis drei Liter, damit er in Topform ist. Am Besten eignen sich dafür Wasser, ungesüßter Tee oder Fruchtsaftschorle.


5. Richtige Ernährung

Es ist sehr wichtig wann, was und wie Sie essen.

Essen Sie bewusst und nehmen Sie sich dafür Zeit – also kein Knabbern nebenbei am Arbeitsplatz beispielsweise.

Achten Sie besonders darauf, dass Sie frische und nährstoffreiche Lebensmittel zu sich nehmen. Vor allem Vitamin B12, Vitamin C und Eisen tragen zu einem guten Energiestoffwechsel bei.

Der Zeitpunkt, wann Sie essen ist ebenfalls entscheidend. So sollten Sie energiereiche Stoffe, wie Kohlenhydrate, morgens essen und gegen Abend hin eher leichtere Kost zu sich nehmen. Wenn Sie spätestens vier Stunden vor dem Zubettgehen essen, ist der Schlaf auch gleich viel erholsamer.


6. Kalte Dusche oder Wechseldusche

Sehr empfehlenswert ist es morgens – trotz Müdigkeit – unter die kalte Dusche zu steigen. Das belebt, da die kühlen Reize das Gehirn fordern und es quasi „aufwecken“.

Auch Wechselduschen hat diese Wirkung, weil es die Durchblutung fördert und den Kreislauf in Schwung bringt.

In der Arbeit können Sie sich auch optional kaltes Wasser ins Gesicht spritzen oder die Handgelenke und Unterarme unter einen kalten Wasserstrahl halten.


7. Powernaps

Das Beste Mittel gegen Müdigkeit ist ein kurzes Nickerchen, auch genannt Powernap. Ob beim Autofahren eine kleine Schlafpause am Parkplatz oder sich kurz in der Mittagspause ausruhen.

Wichtig dabei ist, dass Sie auf keinen Fall länger als 30 Minuten schlafen, damit Sie nicht in den Tiefschlaf fallen. Dösen reicht nämlich völlig. Der belebende Effekt hält dann etwa vier bis fünf Stunden an.

Wenn Sie nachts aber schlecht schlafen oder nicht einschlafen können, sollten Sie darauf achten, den Powernap nicht zu spät am Tag zu machen.


Glamping – die neue Art zu Campen

Haben Sie keine Lust auf kleine Zelte? Darauf auf harten Isomatten zu schlafen und immer Angst vor einem möglichen Unwetter zu haben? Dann haben wir hier die Lösung für Sie: Glamping!


Was ist Glamping?

Der Begriff Glamping setzt sich aus den beiden Wörtern „Glamour“ und „Camping“ zusammen und beschreibt eine komfortablere Variante zum einfachen Campingurlaub. Die Glamping Mietobjekte stehen meist mitten im Grünen auf Campingplätzen. So können Sie Freiheit und Natur genießen und gleichzeitig ein bisschen Luxus haben.
Der Vorteil: Sie brauchen Ihre eigene Unterkunft und Ausrüstung nicht selbst mitzubringen, sondern reisen an und können es sich gleich in Ihrer eingerichteten Unterkunft bequem machen.
Dabei gibt es viele verschiedene Unterkünfte – von Zirkuswägen, über Baumhäuser und Tipis, bis hin zu Lodge-Zelten. Hier stellen wir Ihnen die verschiedenen Glamping-Unterkünfte vor:


1. Zirkuswagen

Zirkuswägen gibt es in verschiedenen Formen und Größen und sind traditionell oder modern gestaltet. Sie können die Unterkunft nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich, Österreich, Schweiz oder Belgien zu einer Vielzahl finden. In der Hauptsaison kann eine Woche für eine drei- bis vierköpfige Familie 400 Euro bis zu 1000 Euro kosten, je nach dem welches Angebot man findet. In die Zirkuswägen integriert sind Betten, Schränke, Tische, Stühle und meist noch eine kleine Küchenzeile und ein WC.

Zirkuswagen in Europa

Zirkuswagen am Brombachsee (Franken)

Zirkuswagen in den Niederlande


2. Baumhäuser

Erinnern Sie sich noch an Ihre Kindheitstage an denen Sie unbedingt in einem Baumhaus leben oder spielen wollten und jeden beneidet haben, der so eins im Garten hatte? Dann lassen Sie diesen Kindheitstraum doch Wirklichkeit werden.

Es gibt viele verschiedene Baumhaus-Unterkünfte in ganz Deutschland. Die Preise für zwei Personen in der Hauptsaison pro Nacht variieren zwischen 100 Euro und 400 Euro. Je nach Preis, sind die Baumhäuser auch verschieden ausgestattet. Neben Bett und Badezimmer, können sie meist auch ein Frühstück dazu buchen. In den Unterkünften sind keine Küchen eingebaut, sondern Sie können sich mit einem zur Verfügung gestellen Wasserkocher das Essen zubereiten. Vor Reiseantritt am Besten nachschauen, wie Ihr Baumhaus ausgestattet ist.

Baumhäuser in ganz Deutschland

Baumhäuser in Europa und mehr


3. Tipis und Jurten

Einmal wie die Indianer in Tipis leben und der Natur ganz nah sein. Das können Sie nun ganz einfach ausprobieren. Für eine Person müssen Sie zwischen 60 Euro und 100 Euro pro Nacht in einem Tipi rechnen. Dabei gibt es Tipis für zwei, aber auch für 15 Leute. Die Unterkünfte sind in der Regel mit Betten und meist kleinen Regalen ausgestattet. In manchen kann sich aber auch eine Küche befinden.

Jurten sind Zelte der mongolischen Nomaden für Reisezwecke und bestehen aus Holz, Filz und Leinen. Es gibt viele in ganz Europa. Sie sind meist ziemlich geräumig und wie die Tipis mit Möbeln und teilweise mit einer Küche ausgestattet. Die Preise sind ähnlich wie bei den Tipis.

Tipis in Österreich

Tipis in Europa

Jurten in Europa


4. Safari- und Lodgezelt

Safari- und Lodgezelte sind eine Mischung aus Haus und Zelt. Sie sind zwar Zelte, doch bietet die Annehmlichkeiten eines Hauses: komplett ausgestattet mit Betten, Küche und meist einem Badezimmer. Gerade in Italien, Spanien, Frankreich und Kroatien werden Sie viele Safari- und Lodgezelte finden. Die Preise für eine Person pro Nacht fangen bei 30 Euro an und können bis zu 200 Euro betragen. Auch variiert die Personenanzahl zwischen zwei und sechs Leuten.

Safari- und Lodgezelte in Europa

Safari- und Lodgezelte in Italien


5. Weinfässer und Pods

Schlafen in riesigen Weinfässern. Komische Vorstellung? Können Sie aber machen. In ganz Deutschland können Sie diese sogenannten Campingfässer mieten. In den Fässern befinden sich ein großes Bett, mehrere Staumöglichkeiten und meist auch ein Tisch. Pro Person und Nacht betragen die Kosten zwischen 30 Euro und 100 Euro.

Pods sind auch so ähnlich aufgebaut wie Weinfässer und kosten ebenfalls zwischen 30 und 100 Euro. Der Unterschied ist, dass sie bisschen größer sind und deswegen etwas geräumiger sein können. So ist in manchen Pods auch eine kleine Küche und ein eigenes kleines Bad integriert. Natürlich variieren die Annehmlichkeiten je nach Glamping und Pod, genauso wie die mögliche Anzahl von Personen (meist 2 oder 4 im Pod, wie im Campingfass).

Weinfässer in Bayern und Baden Württemberg

Weinfässer in Berlin-Brandenburg

Weinfässer und Pods im Legoland Deutschland


6. Luxus-Mobilheim

Wenn Sie es nicht mögen zu zelten, aber auch keine Lust auf ein Hotel haben, ist ein Luxus-Mobilheim eine gute Alternative. Diese Unterkünfte sind komplett ausgestattet, sodass Sie nur Ihre Koffer packen und an ihr Ziel reisen müssen. In fast jedem Land können Sie die Mobilheime mieten, die es auch in verschiedenen Formen und Größen gibt. Die Preise für eine Person pro Nacht liegen zwischen 50 Euro und 200 Euro. Es können meist zwischen zwei und sechs Personen in einer Unterkunft schlafen.

Luxus-Mobilheime in Europa

Luxus-Mobilheime in Europa


7. Iglu-Hotel

In einem Iglu zu campen ist schon außergewöhnlich. Die Temperaturen liegen unter dem Gefrierpunkt und man bekommt ein Gefühl, wie Eskimos zu leben. Diese Iglus gibt es in verschiedenen Varianten – ob aus Schnee oder sogar aus Glas. Dabei können ganze Gruppen, wie auch nur zwei Personen diese Iglus mieten. Ausgestattet sind sie mit einem Schlafplatz mit extra Schlafsack. Meist gibt es zum Abendessen auch ein Käsefondue und natürlich warme Getränke. Sie werden immer durch geschulte Guides betreut werden. Auch bieten viele Iglu-Vermieter zusätzliche Aktivitäten für die Leute an, wie z.B. eine Fackelwanderung. Schauen Sie dafür am Besten auf die jeweilige Website, ob Aktivitäten inklusive sind. Für eine Person und Nacht müssen Sie zwischen 200 Euro und 300 Euro pro Nacht rechnen.

Iglu-Hotel im Allgäu

Iglu-Dorf auf der Zugspitze

Iglu-Dorf in Österreich

Glas-Iglus in Lappland und Norwegen


10 Dinge die Sie noch nicht über das Fliegen wussten

Fast jeder ist in seinem Leben schon mindestens einmal mit dem Flugzeug geflogen – ob Urlaub oder Geschäftsreise. Dabei gibt es viele Fakten, die die meisten gar nicht kennen: Was ist dieses kleine Loch unten am Fenster? Warum schmeckt das Essen anders, als auf dem Boden? Wo sind die sichersten Plätze im Flugzeug? Und noch viele weitere Fragen. Hier haben wir Ihnen zehn Fakten rund ums Fliegen zusammengestellt:


1. Das Loch am Flugzeugfenster

Flugzeugfenster bestehen aus insgesamt drei Scheiben. Das kleine Loch weiter unten an jedem Fenster ist für den Druckausgleich zuständig. Die Temperatur draußen beim Fliegen kann bis zu Minus 60 Grad kalt werden und die äußerste und gleichzeitig dickste Scheibe muss den gesamten Druck von außen und der Kabine standhalten. Deswegen gibt es zwischen der äußeren und mittleren Scheibe einen luftgefüllten Hohlraum. Das kleine Loch sorgt für einen Druckausgleich in diesem Hohlraum, da der Luftdruck in der Kabine des Flugzeugs nicht konstant ist. Es ist also wie ein Entlüftungsventil. Der Luftdruck zwischen den Scheiben wird im Gleichgewicht gehalten und auch der Druck im Inneren der Kabine bleibt relativ konstant.


2. Essen für Kapitän und Co-Pilot

Wussten Sie schon, dass der Kapitän und der Co-Pilot auf Flügen unterschiedliches Essen bekommen? Das liegt daran, dass sie nicht das Gleiche essen dürfen, da eins davon schlecht oder sogar vergiftet sein könnte. Für den Fall der Fälle ist dann wenigstens ein Pilot einsatzfähig.


3. Empfindlichkeit der Geschmacksnerven

Die Empfindlichkeit der Geschmacksnerven kann sich an Bord durch den unterschiedlichen Lufteinfluss um etwa 30 Prozent reduzieren. Auch haben Forscher vom Frauenhofer-Institut in Holzkirchen herausgefunden, dass Tomatensaft, der während des Fluges getrunken wird, meist viel süßer und fruchtiger schmeckt, als wenn man ihn am Boden trinkt. Das hängt mit dem geringeren Luftdruck im Flugzeug zusammen, der unseren Geschmackssinn beeinflusst.


4. Das zweitsicherste Transportmittel

Das Flugzeug ist um einiges sicherer, als beispielsweise Auto- oder Bahnfahren. Das Risiko, bei einem Flugzeugabsturz zu sterben, liegt pro Person und Jahr bei eins zu 125 Millionen. Im Vergleich dazu beläuft sich das Risiko bei einem Autounfall zu sterben bei eins zu zehn Millionen. Das macht Fliegen zwölfmal sicherer als Autofahren! Apropos: das sicherste Transportmittel ist der Aufzug, obwohl man dabei natürlich nicht auch nur ansatzweise so weit kommt, wie im Flieger.


5. Gedimmtes Licht

Haben Sie schon einmal bemerkt, dass das Licht im Flugzeug bei Start und Landung gedimmt wird? Die Augen der Passagiere sollen sich nämlich an das schwächere Licht gewöhnen, falls ein Notfall eintritt, bei dem das Licht komplett ausgeht. Somit wird vorgebeugt, dass keiner die Orientierung bei Dunkelheit verliert.


6. Die sichersten Sitzplätze

Es kann schon nervig sein, ganz hinten im Heck zu sitzen. Man muss gefühlt ewig warten, bis man nach dem Flug endlich raus kann und während dem Flug laufen ständig Leute an einem vorbei, die auf die Toilette müssen.
Aber: Im Heck sind die Überlebenschancen am Höchsten! Das US-Magazin „Popular Mechanics“ hat Daten von Untersuchungen zu Flugzeugabstürzen des NTSB (National Transportation Safety Board) ausgewertet. Statistisch überlebten demnach bei Flugzeugabstürzen meist die Leute, die im Heck saßen. Dieser Wert lag nämlich bei 69 Prozent. Hingegen lagen die schlechtesten Überlebenswerte bei den Passagieren der Ersten Klasse, die ungefähr 38 Prozent betrugen.


7. Erhöhte Emotionalität

Haben Sie schon mal bei einem Film im Flugzeug geweint, obwohl Sie eigentlich gar nicht so ein emotionaler Typ sind? Keine Sorge, es gibt eine ganz einfache Erklärung dafür: Dass sich Ihre Emotionalität erhöht, liegt an mehreren zusammenwirkenden Faktoren, wie Reisestress und Sauerstoffmangel im Körper durch einen verringerten Sauerstoffgehalt. Also machen Sie sich nicht allzu viele Gedanken, wenn Sie beim nächsten Film, den Sie im Flieger anschauen, anfangen zu weinen. Das ist ganz normal.


8. Wasserverlust des Körpers

Bei einem dreistündigen Flug verliert unser Körper etwa 1,5 Liter Wasser. Das ist etwa so viel wie wir beim Joggen an Flüssigkeit verlieren – nur ohne Schwitzen. Dies passiert über unsere Haut und über die Atmung. Aber auch das Wetter hat einen großen Einfluss auf den Wasserverlust unseres Körpers. Also trinken Sie genug Wasser!


9. Der geheime Riegel der Toilettentür

Sie können die Toilette in Flugzeugen von innen absperren, doch auch von außen kann das Personal die Bordtoilette jederzeit öffnen. Es gibt nämlich einen kleinen Riegel, der im WC-Zeichen auf der Tür versteckt ist, mit dem man die verschlossene Tür öffnen kann.


10. Höhere Geschwindigkeiten beim Flug Richtung Osten

Es gibt sehr starke Höhenwinde, die 200 bis 500 km/h schnell sein können. Da die Erde von Westen nach Osten rotiert, kann ein Flugzeug, das in dieselbe Richtung unterwegs ist, diese Winde nutzen.
Hingegen halten diese Höhenwinde die Flugzeuge, die aber in den Westen fliegen, eher auf.


Digital Detox – Wie Sie Abstand zu Ihrem Handy gewinnen können

Das Handy vibriert. Sofort schauen wir, was für eine Nachricht wir bekommen haben. Ist es eine E-Mail, eine WhatsApp Nachricht oder eine Benachrichtigung von einer der vielen Apps, die wir auf dem Handy haben? Der Blick aufs Handy ist heutzutage schon eine Sucht. Doch es gibt mittlerweile viele Apps und Strategien, um dem entgegenzuwirken. Hier stellen wir Ihnen einige davon vor:


Selbstkontrolle

Um seinen Handykonsum selbst kontrollieren zu können, gibt es zahlreiche Apps. Aber es gibt auch viele, im Handy bereits integrierte, Funktionen. Der Nutzer kann sehen, wie lange er das Smartphone pro Tag verwendet hat, beziehungsweise wie lang der Bildschirm eingeschaltet war. Auch können Sie eine maximale Nutzungsdauer von verschiedenen Apps festlegen oder den „Entspannungsmodus“ einstellen, bei dem die Farben auf dem Dispaly durch Graustufen ersetzt werden.


1. Für Android-Geräte:

Bei Android finden Sie dieses Feature unter den Einstellungen bei „Digital Wellbeing“, wobei sie erst seit dem „Android 9 Pie“ direkt integriert ist. Sie können sich bei älteren Smartphones aber auch die App im Play Store herunterladen.


2. Für Apple-Geräte:

Bei Apple gibt es die Funktion namens „Bildschirmzeit“, die seit dem „iOS 12“ im Handy integriert ist. Dabei wird Ihnen die Zeit angezeigt, die Sie am aktuellen Tag und während der vergangenen Tage am Handy verbracht haben – auch nach Apps und Websites sortiert. Mit der Funktion „Auszeit“ können Sie sich auch einen Zeitplan für eine bildschirmfreie Zeit festlegen oder mit „App-Limits“ ein tägliches Zeitlimit für bestimmte Apps festlegen.


3. App-Detox:

Auch „App-Detox“ ist ein gutes Mittel zur Selbstkontrolle. Diese zeigt an, wie lange Sie Ihre Apps verwenden und wie oft sie gestartet werden. Mithilfe von diesen Daten können Sie somit eine Höchstgrenze der Nutzung am Tag festlegen oder auch an verschiedenen Wochentagen selbstgewählte Zeiträume festlegen, an welchen bestimmte Apps nicht geöffnet werden darf – also gesperrt sind. Um sich selbst zu pushen, können Sie auch einstellen, dass Sie beispielsweise 100 Schritte laufen müssen, um die gewählte App für eine bestimmte Zeit nutzen zu können.

Zur App: App-Detox für Android


Spielerisch weniger Zeit vorm Bildschirm verbringen


1. Forest:

Die App „Forest“ pflanzt virtuelle Bäume, wenn Sie es schaffen Ihr Smartphone für eine bestimmte Zeit nicht anzurühren. Solange Sie die App nutzen, wächst die Pflanze – verkümmert aber, wenn Sie diese verlassen. Auch können Sie in der App Münzen sammeln und dafür neue Pflanzen freischalten oder diese an die gemeinnützige Organisation „Trees for Future“ spenden, die dann echte Bäume pflanzt – dafür müssen Sie sich aber die Premium-Version kaufen.

Zur App: Forest für Android

Zur App: Forest für Apple


2. Offtime:

Die App „Offtime“ aus Berlin sorgt für mehr Konzentration im Alltag. Sie können durch viele verschiedene Einstellungen die Nutzung des Handys reduzieren. „Offtime“ kann von Benachrichtigungen, bis hin zu Anrufen alles blockieren. Natürlich können Sie dies aber individuell einstellen.

Zur App: Offtime für Android

Zur App: Offtime für Apple


3. Space:

In der App „Space“ wird ihr Suchtverhalten genau unter die Lupe genommen. Als erstes müssen Sie angeben, warum Sie das Handy in die Hand nehmen – also ob zum Arbeiten, zur Unterhaltung, oder als Zeitvertreib. Auch müssen Sie Ihre meistgenutzten Apps angeben und was Sie erreichen möchten. So erstellt die App ein Profil von Ihrem Nutzungsverhalten und Sie setzten sich somit aktiv mit den Gründen auseinander, warum Sie das Handy benutzen. Sie können sich daraufhin Zeitlimits festlegen oder einstellen, wie oft das Gerät entsperrt werden darf. Das Beste daran: Wenn Sie Ihre Ziele erreichen, baut sich eine kleine Galaxie aus virtuellen Monden und Planeten auf!

Zur App: Space für Android

Zur App: Space für Apple


4. Flipd:

„Flipd“ ist eine App mit der Sie einen sogenannten „Auszeit-Timer“ fürs Handy einstellen können. Dabei gibt es zwei verschiedene Arten: Die Light- und die Full-Version. In der Light-Version können Sie jederzeit andere Apps öffnen, aber nur für eine bestimmte Zeit. Wenn Sie diese Zeit überschreiten, wird dies als Fehlversuch gewertet. In der Full-Version wird das ganze Smartphone für einen selbstgewählten Zeitraum gesperrt, wobei wichtige Apps oder Features aber auch davon ausgenommen werden können, wie zum Beispiel Notfallanrufe.

Zur App: Flipd für Android

Zur App: Flipd für Apple


Es gibt aber noch viele weitere Möglichkeit, um sich davon abzuhalten auf das Smartphone zu schauen. Zum Beispiel, indem man durch Klicken auf den Flugzeugmodus einfach offline geht oder das Gerät gleich ganz ausschaltet. Sie können auch weniger abhängig vom Handy sein, indem Sie dieses nicht als Wecker oder digitalen Einkaufszettel benutzen. Um ohne praktische Apps spielerisch weniger Zeit am Handy zu verbringen, könnten Sie auch das nächste Mal bei einem gemeinsamen Abend mit Ihren Freunden alle Smartphones übereinander stapeln und derjenige, der sein Handy als erstes aus dem Turm zieht, darf dann die nächste Runde für den Tisch bezahlen.

Die außergewöhnlichsten Benimm-Regeln im Urlaub – Do`s und Dont`s

Endlich in den wohlverdienten Urlaub! Etwa 70 Millionen Urlaubsreisen werden jährlich von den Deutschen unternommen. Dabei verreisen viele gerne in fremde Länder. Doch Vorsicht: In jedem Land gibt es andere Sitten und Regeln, die sich teilweise deutlich von den eigenen unterscheiden. Da kann es schon mal passieren, dass man die Einheimischen unbeabsichtigt beleidigt, ohne zu wissen, weswegen. Deshalb ist es empfehlenswert, sich erstmal vor Reiseantritt über die Gepflogenheiten im jeweiligen Urlaubsland zu informieren. Hier haben wir Ihnen einen kurzen Überblick über die außergewöhnlichsten Benimm-Regeln aus beliebten Urlaubsländern zusammengestellt:


1. Italien

Das Auftreten:

Ein stilvolles Auftreten ist in Italien sehr wichtig: so sollten Sie vorzugsweise nicht in Strandkleidung und Badelatschen durch die Innenstadt schlendern. In Venedig wird das Tragen von Bikini oder Badehose sogar mit einer Geldbuße geahndet. Das kann Sie bis zu 250 Euro kosten!

Kaffee:

Abgesehen von der Kleiderordnung gibt es in Italien auch Regeln, wann Sie welchen Kaffee trinken sollten. Jeder Kaffee hat seine eigene Tageszeit: Nach dem Aufstehen wird Espresso serviert. Zum Frühstück gibt es einen Cappuccino oder Latte Macchiato und ab mittags wird dann nur noch Espresso getrunken.

Einladungen:

Wenn Sie von einem Italiener eingeladen werden, sollten Sie darauf achten, auf jeden Fall pünktlich sein. Auch ein kleines Gastgeschenk ist angebracht. Bringen Sie aber keine Chrysanthemen als Blumengeschenk sind, da diese Friedhofsblumen sind.

Im Restaurant:

Im Restaurant ist zu beachten, dass jedem Gast ein Platz zugewiesen wird. Also sollten Sie zuerst abwarten und sich nicht auf eigene Faust einen Platz suchen. Auch gilt es als unhöflich, nur ein Hauptgericht zu bestellen: lieber verschiedene kleinere Portionen als eine große probieren. „Coperto“ ist ein Betrag für Geschirr und Besteck, der im Restaurant immer zu bezahlen ist, unabhängig davon, was man isst. Trinkgeld ist aber noch nicht im Betrag enthalten. Etwa zwischen fünf bis zehn Prozent sind in Italien üblich.


2. Griechenland

Handzeichen:

Wenn Sie jemandem in Griechenland zuwinken möchten, achten Sie darauf, Ihre offene Handfläche nicht gegen die andere Person zu richten. Dies wird nämlich als große Beleidigung verstanden: Das Entgegnen der offenen Handinnenfläche mit gespreizten Fingern wird als „moutza“ bezeichnet, eine schlimme Beleidigungen in Griechenland.
Auch das bekannte Zeichen für „okay“ (Daumen und Zeigefinger formen einen Ring, die anderen Finger werden nach oben gespreizt) steht für das Zeigen des „Stinkefingers“.

Im Restaurant:

Im Norden von Griechenland werden Gäste oft nicht gleich zu Tisch, sondern erst in die Küche geführt. Da es häufig keine Speisekarte gibt, können Sie dort das Essen auswählen, das Sie gerne bestellen möchten. Meist gibt es Fisch, frisches Gemüse mit Olivenöl, Joghurt und Käse. Trinkgeld wird dann zwischen fünf und zehn Prozent gegeben.


3. Spanien

Das Auftreten:

In Spanien, wie in Italien, wird großer Wert auf ein angemessenes Outfit gelegt. Zwar haben sich viele Spanier oft schon an die typische Urlaubskleidung gewöhnt, aber es ist trotzdem angebracht, auf sein Erscheinungsbild zu achten.

Einladungen:

Bei Einladungen in Spanien verhält es sich ähnlich wie in Italien. Ein Gastgeschenk sollte sein, aber bitte keine Chrysanthemen als Blumen. Mit der Pünktlichkeit hingegen nehmen es die Spanier nicht so genau. Dabei ist eine Verspätung von bis zu 30 Minuten kein Fauxpas.

Im Restaurant:

Im Restaurant gilt: Man wird zu Tisch geführt und sollte nicht eigenhändig einen auswählen. Das Trinkgeld sollte in einem Bereich von zehn bis 15 Prozent liegen und wird einfach auf dem Tisch gelegt. Aber Achtung: Um peinliche Missverständnisse zu vermeiden, sollten Sie beim Getränkebestellen darauf achten, eine „Coca-Cola“ und keine „Cola“ zu bestellen, da dies im Spanischen eine vulgäre Äußerung ist.


4. Polen

Einladungen:

Wenn Sie in Polen nach Hause eingeladen werden, ist eine Verspätung von etwa einer Viertelstunde in Ordnung. Meist wird viel aufgetischt, von dem Sie aus Höflichkeit alles probieren sollten. In Polen ist es auch üblich, dass das Glas immer nachgeschenkt wird, sobald es leer ist. Empfehlenswert ist es deswegen, das Glas erst dann zu leeren, wenn Sie noch etwas möchten.

Im Restaurant:

Sie sollten in Restaurants oder Bars Ihre Handtasche nicht auf den Boden stellen. Das hängt mit dem Aberglauben zusammen, dass man Geld verliert, sobald die Tasche auf dem Boden steht. Meist gibt es dafür einen niedrigen Hocker oder Sie legen Ihre Tasche an einem freien Stuhl am Tisch ab.


5. Australien

Im Restaurant:

In Australien werden Sie häufig das Schild „BYO – Bring your own“ an Restaurants sehen. Dies bedeutet, dass Gäste ihren Alkohol selbst mitbringen dürfen, da die Restaurants keine Ausschanklizenz haben. Auch in britischen oder neuseeländischen Restaurants werden Sie solche Schilder öfter lesen. Für fünf bis zehn AUS-Dollar können Sie sich dann Gläser leihen und die mitgebrachten Getränke geöffnet bekommen. Eigenes Essen brauchen Sie aber nicht mitzubringen.


6. Brasilien

Im Restaurant:

Churrascarias sind traditionelle Restaurants in Brasilien, in denen es vor allem gegrilltes Fleisch gibt. Das Fleisch wird direkt am Tisch vom Spieß geschnitten und dem Gast serviert. Jeder Gast hat eine persönliche „Fleisch-Ampel“ in Form eines Bierdeckels, bei der die eine Seite rot und die andere grün ist. Wenn Sie genug haben und kein Fleisch mehr möchten, drehen Sie einfach den Bierdeckel um, sodass die rote Seite nach oben zeigt.


7. Japan

Das Auftreten:

Das äußere Erscheinungsbild hat einen hohen Stellenwert. Die Kleidung sollte korrekt sitzen und einen gepflegten Eindruck machen. Vor allem Schuhe sollten geputzt und Socken ohne Löcher sein, da sie bei Betreten eines Raumes häufig ausgezogen werden. Auch Hygiene ist sehr wichtig. Sowohl vor und nach dem Toilettengang ist Händewaschen üblich. Auch werden für das Bad meist spezielle Pantoffeln angezogen. Mit Hygiene ist aber nicht gemeint, dass Sie zu viel Deodorant oder Parfüm tragen sollten: dies kann schnell als Geruchsbelästigung aufgefasst werden.
Auch sollten Sie zu einer Verabredung immer etwas früher kommen: etwa eine halbe Stunde bis zehn Minuten vorher sind angebracht. Wer pünktlich kommt, ist schon zu spät.
Je tiefer auch die obligatorische Verbeugung zur Begrüßung ist, desto höflicher. Aber hier gilt die Divise: nicht übertreiben! Meist reicht eine angedeutete Verbeugung oder eine Verbeugung in einem Winkel von etwa 45 Grad.

Einladungen:

Von einem Japaner eingeladen zu werden, ist eine große Ehre. Ein Geschenk mitzunehmen kann in Japan schon als Plicht bezeichnet werden. Der Wert des Geschenkes sollte dabei einerseits nicht zu hoch sein, da Sie den Gastgeber sonst in Verlegenheit bringen könnten. Andererseits sollte es natürlich auch nicht zu günstig sein. Eine schöne Verpackung ist ebenfalls sehr wichtig, jedoch auf keinen Fall schwarz, da diese auch in Japan eine Trauerfarbe ist. Wundern Sie sich aber nicht darüber, wenn der Beschenkte sein Geschenk nicht in Ihrer Anwesenheit öffnet. Das liegt daran, dass das Zeigen von Überraschung oder Enttäuschung einen Gesichtsverlust für den Gastgeber darstellen würde.

Im Restaurant:

Vor dem Essen wird immer ein feuchtes Tuch gereicht, damit Sie Ihre Hände säubern können. Als absolutes Tabu gilt es, die Essstäbchen senkrecht in den Reis zu stecken, da diese an Räucherstäbchen erinnern, die für Verstorbene angezündet werden. Außerdem gilt dies als böses Omen. Also am besten die Stäbchen entweder – falls vorhanden – auf ein Stäbchen-Bänkchen legen. Oder Sie lehnen die Stäbchen mit der Mundseite an Teller oder Schale und dem anderen Ende am Tisch an.
Auch das Schlürfen der Suppe gilt in Japan als Kompliment für den Koch/die Köchin. Schmatzen oder Rülpsen hingegen sollten Sie besser unterlassen.
Auch ist es in Japan nicht üblich, Trinkgeld zu geben.


15 Upcycling-Ideen für Ihr Zuhause

Jeder Deutsche wirft jährlich etwa 220 Kilogramm Abfall weg, so eine Studie des Statistischen Bundesamtes. Dies bedeutet, dass insgesamt über 18,1 Millionen Tonnen Müll in ganz Deutschland produziert werden. Dabei gibt es so viele und einfache Ideen, um seinen Müll wiederzuverwerten und die Umwelt zu schonen.

Die Lösung: Upcycling – und das sogar für den eigenen Haushalt! Upcycling bedeutet einfach gesagt aus alten Dingen Neues zu machen. Es werden bereits vorhandene Materialien wiederverwertet und der Energieverbrauch, genauso wie Treibhausgasemissionen verringert. Somit können Sie nicht nur dazu beitragen, Müll zu begrenzen und die Umwelt zu schützen, sondern gleichzeitig auch Geld sparen. Hier finden Sie einige Inspirationen, um Ihr Zuhause einzigartig zu gestalten!


1. Paletten

Upcycling von Paletten ist sehr beliebt. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Bereiche, in denen sie verwendet werden können – vom Sofa bis zum eigenen Kräutergarten. Wichtig: Bei der Beschaffung der Paletten ist zu beachten, ob der IPPC-Brennstempel oder das EPAL-Zeichen aufgebracht worden ist. Diese weisen darauf hin, ob ausschließlich trockenes Holz verwendet wurde und somit Schimmel vermieden wird. Wenn kein Zeichen abgebildet ist, sollten Sie die Paletten besser nicht verwenden. Es könnte nämlich sein, dass diese mit Chemikalien behandelt worden sind. Hier ein paar Ideen, was Sie alles damit machen können:

Blumenkasten aus Paletten

Weitere Ideen für DIY mit Paletten


2. Eimer

In der Küche entsteht beim Kochen natürlich viel Bioabfall. Wenn Sie sich schon mal die Frage gestellt haben, wie Sie dieses wertvolle Material sinnvoller verwenden können, als es einfach wegzuschmeißen, aber kein Platz für einen Komposter haben, haben wir hier die Lösung für Sie: der Bokashi Eimer! Mit dem Bokashi Eimer wird der Kompost fermentiert. Das heißt, er wird durch Mikroorganismen in ein saures Milieu umgewandelt. So machen Sie aus Bioabfall Dünger für Ihre Pflanzen! Apropos: Keine Sorge, die Biomasse riecht nicht, da der Eimer luftdicht verschlossen wird und die ganze Zersetzung anaerob – also ohne Sauerstoff – abläuft.

Tipps rund um den Bokashi Eimer


3. Leere Schraubgläser

Haben Sie leere Marmeladengläser übrig und wissen nicht, was Sie damit anfangen sollen? Dann haben wir hier genau das Richtige für Sie. Es gibt so viele Möglichkeiten, die Gläser wiederzuverwerten. Von Aufbewahrungsmöglichkeiten für Lebensmittel bis hin zu beispielsweise einer Laternen-Deko oder Blumenvase. Hier finden Sie noch mehr Inspirationen:

Ideen für DIY mit Schraubgläsern

Weitere Ideen


4. Korken

Aus alten Weinkorken lassen sich sehr viele schöne Sachen basteln. Das Beste daran: Es ist meist ziemlich einfach und es sieht zum Schluss toll aus! Ob für sich selbst oder als Geschenk sind die selbstgebastelten Sachen ein absoluter Hingucker, wie zum Beispiel eine individuell gestaltete Pinnwand. Hier ein paar Anregungen:

Basteln mit Korken

Weitere Bastelideen mit Korken


5. Alte Kleiderbügel

Haben Sie noch alte Kleiderbügel Zuhause, die Sie nicht mehr brauchen? Dann auf keinen Fall wegschmeißen! Es gibt so viele Möglichkeiten daraus nicht nur eine einzigartige Deko zu basteln, wie beispielsweise einen Pflanzenhänger. Sie können auch zu sehr nützlichen Dingen zweckentfremdet werden, wie beispielsweise zu einem Schmuckhalter. Hier ein paar Ideen:

Upcycling Ideen Kleiderbügel

Weitere Ideen mit Kleiderbügeln


6. Leere Plastikflaschen

Ist gerade eine Plastikflasche leer geworden? Dann nichts wie ran ans Basteln! Ob als Blumentöpfe, lustige Deko-Figuren oder als Aufbewahrungsbehälter. Plastikflaschen können sehr vielseitig eingesetzt werden. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf!

Bastelideen mit Plastikflaschen

Weitere Bastelideen mit Plastikflaschen


7. Alter Rechen

Auch bei Rechen hat man viele Möglichkeiten der Wiederverwertung, wie zum Beispiel als Wandhalter für Küchenutensilien oder Weingläser.


8. Tetrapacks

Tetrapacks können sehr vielseitig verwendet werden. Es ist vieles möglich – von Vasen, über Aufbewahrungsboxen, bis hin zu selbstgemachten Geschenktüten.

Bastelideen mit Tetrapacks

Weitere Batelideen mit Tetrapacks


9. Kosmetik-Verpackungen

Haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, wie viele leere Verpackungen von Kosmetikprodukten Sie weggeworfen haben? Wahrscheinlich schon viele. Dies kann sich ändern, wenn Sie diese einfach upcyclen. Dabei können Sie je nach Verpackung verschiedene Sachen daraus basteln oder diese mit eigenen Kreationen neu füllen. Zum Beispiel könnten Sie leer gewordene Nagellack-Fläschchen zu kleinen Blumenvasen umgestalten.

Upcycling Ideen mit Kosmetik-Verpackungen


10. Kaffeesatz und gebrauchte Teebeutel

Kaffeesatz mit etwas Olivenöl gemischt, kann optimal als Peeling genutzt oder auch als Haarspülung in die Haare geknetet werden. Hält nicht nur frisch, sondern ist auch frei von Zusatzstoffen. Es gibt aber natürlich auch noch viele weitere Einsatzmöglichkeiten, wie das Entfernen von Gerüchen.

Auch gebrauchte Teebeutel eignen sich super, um unangenehme Gerüche loszuwerden. Wenn Sie die benutzten und wieder getrockneten Teebeutel in Ihre Schuhe legen, saugen diese nicht nur den Geruch, sondern auch die Feuchtigkeit in sich auf. Dabei haben die kleinen Beutel noch viel mehr zu bieten.

Upcycling Ideen mit Kaffeesatz

Upcycling Ideen mit Teebeuteln


11. Toilettenpapierverpackung und -papierrollen

Manches ist auch ohne Verpackung erhältlich, aber noch lange nicht alles. Wie zum Beispiel Toilettenpapier. Um trotzdem umweltfreundlich zu sein, funktionieren Sie die Plastikverpackung des Toilettenpapiers doch mal zur Mülltüte um. Der Vorteil: Sie müssen sich weniger neue Müllbeutel kaufen.

Auch aus Toilettenpapierrollen kann man nützliche Sachen basteln, wie beispielsweise eine kleine Geschenkverpackung. Geht schnell und ist auch sehr einfach.


12. Alte T-Shirts und Pullis

Die meisten haben mindestens ein Teil in ihrem Kleiderschrank, das sie nicht mehr tragen. Bevor Sie dieses Kleidungsstück aber endgültig verbannen, wäre es doch eine gute Option, dieses Teil ein bisschen zu verschönern oder zweckzuentfremden. Zum Beispiel könnten Sie die Klamotte in einen Einkaufsbeutel oder in Accessoires verwandeln.

Upcycling Ideen von alter Kleidung

Weitere Upcycling Ideen von alter Kleidung


13. Alte Socken

Bleibt bei Ihnen auch öfters eine einzelne Socke übrig und keiner findet die dazugehörige? Dann schmeißen Sie die verwaiste Socke nicht weg, sondern machen Sie daraus andere nützliche Dinge, wie beispielsweise Haargummis. Es gibt aber noch viele weitere Möglichkeiten diese wieder zu gebrauchen, wie beispielsweise als Smartphone-Armband.

Upcycling Ideen von alten Socken


14. Zeitungspapier

Jeder hat Zuhause wohl mindestens eine alte Zeitung irgendwo herumliegen. Meist wird diese nach dem Lesen weggeworfen. Doch mit alten Zeitungen lassen sich viele schöne Sachen basteln, wie zum Beispiel Geschenktüten. Hier ein paar Ideen:

Bastelideen mit Zeitungspapier


15. Alte Zahnbürsten

Eine normale Handzahnbürste sollte alle drei Monate gewechselt werden. Aber was tun mit der alten Zahnbürste? Diese können Sie einfach als Bürste für beispielsweise Fliesenfugen verwenden. So ist sie die ideale Putzhilfe an schwer erreichbaren Stellen.