Ran an den Bauchspeck: 5 Tipps, die die Pfunde purzeln lassen

Fitness

65 von Fit Approach auf flickr (CC BY-SA 2.0)

Kaum haben die Freibäder geöffnet, ist sie wieder in aller Munde: die Bikinifigur.

Aber trotz eiserner Disziplin, gesunder Ernährung und Bewegung will der Bauch einfach nicht flacher werden? Wir decken auf, woran das liegen kann.

► Magnesiummangel

Magnesium ist einer der wichtigsten Nährstoffe unsreres Körpers. Fehlt er, kann das zu verschiedenen Beschwerden führen: unter anderem Muskeln, Knochen, die Verdauung, der weibliche Zyklus und der Blutzucker können auf die Mangelerscheinung reagieren.

Studien haben gezeigt, dass mehr Magnesium Nüchternglukose- und Insulinwerte senkt. Das lässt auch Pfunde purzeln.  Viel Magnesium steckt in grünem Blattgemüse, Nüssen oder Bohnen. Entsprechende Nahrungsergänzungsmittel gibt es in der Apotheke.

► Schlafmangel

Sind wir ständig müde und schlapp, schüttet unser Körper mehr Ghrelin aus: ein Hormon, dass den Appetit anregt, vor allem auf Süßes und Fettiges.

Eine Studie hat gezeigt, dass Frauen mit nur vier Stunden Schlaf pro Nacht im Schnitt 300 Kalorien mehr zu sich nahmen als Versuchsteilnehmerinnen, die mehr schliefen. Optimal sind acht bis neun Stunden Schlaf pro Nacht.

► Zu viel Salz

Salz macht dick. Bestimmt schon mal gehört und es stimmt auch in gewisser Weise: Besonders salziges Essen entzieht dem Blut Wasser und lagert dieses in der Haut ein.

Wer dauerhaft zu viel Salz isst, kann daher leicht aufgequollen aussehen. Empfohlen wird, nicht mehr als 2,3 Gramm Salz am Tag zu sich zu nehmen.

► Schwache Beinmuskeln

Klingt zwar erstmal merkwürdig aber: wer durchtrainierte Beine hat, neigt auch zu einem flacheren Bauch. Sportwissenschaftler vermuten, das liegt daran, weil die Muskelgruppen in den Beinen besonders groß sind und dadurch selbst im Ruhemodus viel Energie verbrauchen. Und genau diese Energie kann dann nicht in Form von Fettpölsterchen am Bauch ansetzen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

► Falsches Training

Wer abnehmen will, setzt häufig auf Ausdauertraining. Laufen, Radfahren oder Walken verbrennen viele Kalorien und lassen die Pfunde purzeln. Hat man aber einen bestimmten Trainingsgrad erreicht, passiert irgendwann nichts mehr.

Dann ist es wichtig, den Körper gezielter zu trainieren und das Ausdauertraining mit Krafttraining zu kombinieren.

Morgens wie ein Kaiser… wie wichtig ist Frühstücken wirklich?

Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettelmann.

Das Sprichwort besagt, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist und auf keinen Fall ausgelassen werden sollte.

Aber was sagt die Wissenschaft? Wir machen für Sie reinen (Frühstücks-) Tisch.

Wer nicht frühstückt, nimmt schneller zu

Eine durchaus logische Annahme, denn: wer morgens nichts isst, müsste doch mittags umso hungriger sein.

Verschiedene Studien haben aber gezeigt: ein Nichtfrühstücker isst mittags nicht erheblich mehr als ein Frühstücker. Somit spart sich der Nichtfrühstücker insgesamt Kalorien. Experten gehen daher davon aus, dass Erwachsene, die aufs Frühstück verzichten, langfristig sogar abnehmen könnten.

Wer frühstückt, ist körperlich leistungsfähiger

Erwachsene, die nicht frühstücken, bewegen sich unbewusst weniger, als Erwachsene mit Frühstück. Das hat eine Studie der University of Bath in England gezeigt.

Die Begründung der Forscher: Fehlt dem Körper die Kalorienzufuhr, schaltet er in eine Art Energiesparmodus und lässt unnötige Anstrengungen automatisch aus. Die logische Folgerung: wer  schon vormittags sehr aktiv ist, Sport treibt oder einer körperlich anstrengenden Arbeit nachgeht, sollte besser frühstücken.

Wer frühstückt, kann besser denken

Verschiedene Studien zeigen, dass Kinder, die vor der Schule frühstücken, bessere Noten haben.

Am Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam erklärt man das so, dass Kinder ohne Frühstück häufig aus sozial schwächeren Familien kommen, in denen sich die Eltern allgemein weniger um ihre Kinder kümmern.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Fazit: frühstücken oder nicht?

Eine Faustregel kann die Wissenschaft derzeit nicht geben. Ernährungsexperten raten aber: wenn frühstücken, dann gesund und ballaststoffreich.

Vollkornbrot, Körnermüsli, Obst und Milchprodukte füllen den Nährstoffspeicher auf und liefern reichlich Energie. Dies sei vor allem für Kinder im Wachstum sehr wichtig.