Wetterfühligkeit – und was Sie tun können

Nach heißen Tagen kommt ein Temperatursturz – es gibt Regen und Gewitter, dann wird es wieder schwül und warm. 

Diese Temperaturschwankungen und das wechselnde Wetter kann bei manchen Menschen starke Auswirkungen haben: 

  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Migräneattacken 
  • Schwindelgefühl und Kreislaufprobleme
  • oder auch Schmerzen in Gelenken, Knochen oder Narben
  • usw.

Oft werden wetterfühlige Menschen belächelt oder es werden andere Gründe gesucht – jedoch gibt es diese Symptome wirklich. Bei dem einen sind sie stärker ausgeprägt, bei dem anderen weniger. 

Hier finden Sie ein paar hilfreiche Tipps, was Sie dagegen tun können und wie Sie Wetterfühligkeit am besten vorbeugen:

Was können Sie tun?

Bei wetterfühligen Menschen, kann sich der Körper nicht schnell genug an die unterschiedlichen Wetterlagen anpassen. Das beruht meistens auf ein ungenügendes Training des gesamten Körpers. 

Daher sollten Sie unbedingt viel Ausdauertraining in der freien Natur machen. Beispielsweise Walken, Joggen, lange Spaziergänge oder auch Radfahren bietet sich dabei ideal an. 

Aber auch “über trainierte” Menschen können sehr anfällig auf das Wetter sein. Ein gesundes Mittelmaß ist hier gefragt. Ältere oder Chronisch kranke Menschen sollten unbedingt vorsichtiger sein: Am besten fragen Sie zuvor vorsichtshalber ihren Arzt, was sie tun können. 

Sind Sie ein Menschen, der aufgrund von Stress sensibel auf das Wetter reagiert, können Sie es mit Entspannungsmethoden wie Yoga versuchen. 

Härten Sie ihren Körper auch ein bisschen ab, gehen sie bei jeder Wetterlage raus an die frische Luft. So kann unser Organismus lernen, sich an Temperaturänderungen anzupassen und diese Veränderungen auch besser auszugleichen. Bestens geeignet sind dafür auch Kneipp-Anwendungen oder Wechselduschen. Auch das kann unsere Anpassungsfähigkeit trainieren.

Außerdem kann ein geregelter Tagesablauf die Beschwerden der Wetterfühligkeit verringern. Gewöhnen SIe sich einen regelmäßigen Ablauf ihres Tages an:

Versuchen Sie immer zur gleichen Zeit aufzustehen, essen Sie zu geregelten Zeiten und gehen Sie möglichst immer zur selben Zeit ins Bett. Wetterfühlige sollten sich mindestens sieben Stunden Schlaf gönnen und auf eine gesunde Ernährung achten.

Welche Hausmittelchen können helfen?

Sollten Sie regelmäßig und an heftigen Symptomen leiden, ist es auch hier in jedem Fall ratsam einen Arzt aufzusuchen. 

Sind die Auswirkungen eher überschaubar und nur leicht ausgeprägt können auch schon diese Hausmittelchen helfen, um die Symptome der Wetterfühligkeit zu lindern: 

Tee ist eigentlich in jeder lebenslage hilfreich, so auch bei Wetterfühligkeit. Hier ist unter anderem Melissentee oder grüner Tee zu empfehlen. Außerdem können Kräuter wie Baldrian, Johanniskraut und Hopfen in Form von Aufgüssen, Dragees oder Tropfen wahre Wunder bewirken.