Urlaub mit dem Fahrrad und worauf Sie achten sollten

Sie haben ein kleines Budget, aber trotzdem große Reiselust: da ist ein Fahrradurlaub DIE Alternative! 

Der Fahrradurlaub liegt wieder voll im Trend – egal ob für mehrere Tag, einen Radkurztrip mit Besuch in einer Stadt oder nur für ein paar Stunden in der Natur vor der Haustüre. 

Der ADFC (Allgemeiner deutscher Fahrradclub) bringt jährlich eine sogenannte Radreiseanalyse raus. Vor allem Tagesausflüge mit dem Rad erleben eine große Beliebtheit: 330 Millionen Menschen haben sich allein letzten Jahr auf ihren “Drahtesel” für eine kleine Radtour geschwungen. 

Außerdem befragt der ADFC jährlich seine Mitglieder nach ihren liebsten Routen: Zum zweiten Mal gewinnt der Weser-Radweg. Er führt durch ganze vier Bundesländer (Bremen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen) und ist 520 Kilometer lang. 

Dicht gefolgt vom Elberadweg: Hier geht´s einmal quer durch Deutschland und wie der name schon verrät, den ganzen Weg an der Elbe entlang. Von Cuxhafen, Hamburg, Magdeburg über Dresden in die Sächsische Schweiz – um nur ein paar Stopps zu nennen. 

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Den dritten Platz belegt der Ruhrtal-Radweg: Die kürzeste der drei Strecken. 230 Kilometer im Bundesland Nordrhein-Westfalen, von Duisburg nach Winterberg. 

Das Allgäu schneidet am Besten als die beliebteste Radregion ab, gefolgt von Emsland und Münsterland. 

Infografik: Die beliebtesten Radwege Deutschlands | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Ist die Route rausgesucht, kann es auch schon losgehen. Oder? 

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Damit das nicht passiert, sollten Sie sich vor Urlaubsbeginn gut vorbereiten. Hier finden sie nützliche Tipps  worauf Sie vor Antritt achten sollten:

Eine Fahrrad-App besorgen

Für viele Fahrrad-Routen gibt es mittlerweile zahlreiche Apps. Nicht nur zur Planung top, sie dient vor allem während der Tour als gutes Navigationssystem. Damit Sie auch ohne Internet gut an Ihr Ziel kommen laden Sie sich vor Beginn der Tour die geplante Route auf Ihr Smartphone. 

Außerdem zeichnen die meisten Apps auch die gefahrenen Kilometer auf und  zeigen die zu überwindenden Höhenmeter an – damit Sie wissen wann es anstrengender werden könnte. 

Tagesziele setzen

So ein Fahrradurlaub kann auch echt anstrengend werden. Deshalb unsere Empfehlung:  schwingen Sie sich ein paar Wochen vor dem Urlaub immer Mal wieder aufs Bike und trainieren Sie. Sie werden schnell eine Fitness-Steigerung merken. 

Danach setzten Sie sich Kilometer-Tagesziele pro Tag in Ihrem Urlaub: Je nach Wetter, Höhenmeter und Gelände können diese variierten: Komplett untrainiert, sind möglicherweise schon 20-30 Kilometer pro Tag für Sie ausreichend. Mit 50 Kilometer pro Tag ist für “Normalsportliche” gut zu schaffen. Ist das Gelände flach und das Wetter optimal, sind auch durchaus bis zu 100 Kilometer drin. 

Checken Sie ihr Bike

Bevor Sie starten, sollten Sie ihr Fahrrad in jedem Fall überprüfen. Savety first! 

Die wichtigsten Komponenten am Rad sind: 

  • Bremsen
  • Licht
  • Kette
  • und Schaltung

Bei langen Strecken wird vor allem die Kette sehr beansprucht, hier gilt ölen. Neben Ketten-Öl, sollten Sie in ihrem Gepäck immer ein kleines First-Aid-Kit für kleine Reparaturen bei sich haben. Ein Multitool (Fahrradwerkzeug), eine extra Kette, Fahrradschlauch, eine Luftpumpe und natürlich Flickzeug für Reifen.

Auch eine Trinkflaschenhalterung am Fahrrad zu haben ist nicht schlecht, denn viel trinken ist bei dem Aktiv-Urlaub sehr wichtig. 

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Halten Sie ihr Gepäck so leicht wie möglich 

Alles was Sie mitnehmen wollen, müssen Sie auch selber transportieren – beim Packen daran denken. Denn das A und O bei einem Fahrradurlaub ist Gewicht sparen! 

Dennoch sinnvoll dabei zu haben sind:

Funktionskleidung, Wechselwäsche, Regenkleidung, Stirnlampe, Bequeme Sportschuhe, Sonnencreme und Ausweis sowie Versicherungskarte. 

Alles in allem, sollten Sie aber spontan sein. Bei all der Planung, kann Ihnen trotzdem das wetter einen Strich durch die Rechnung machen oder es gibt auch Tage an denen Sie Muskelkater haben werden, die Kraft schwindet oder Ihnen die Lust fehlt.

Machen Sie deshalb ruhig öfter ungeplante Pausen oder bleiben Sie doch einfach einen Tag länger an dem Ort wo es Ihnen gut gefällt – dann wird der erste Fahrradurlaub auch nicht Ihr letzter sein!