Nützliche Tipps für Ihre Outdoor-Tour

Ob mit Rucksack in den Bergen, mit dem Klettergurt, dem Zelt auf Wandertour oder auf dem Fahrrad: Der Aktivurlaub ist beliebt!

Nah an der Natur und meist fernab von touristischen Plätzen und überlaufenen Wanderwegen, sind Sie allerdings auch wechselhaftem Wetter ausgesetzt und oft mehrere Tage von der Zivilisation fern. Da bedarf es vor Antritt des Urlaubs eine gute Vorbereitung. 

Hier finden sie nützliche Tipps für Ihren nächsten Outdoor-Trekking-Urlaub:

Die Ausrüstung ist das A und O 

Auch wenn Sie zu den “Sparfüchsen” gehören, sparen Sie lieber nicht an der Ausrüstung. Bei einem Trekking-Urlaub kommt zugegebenermaßen einiges zusammen: Zelt, Schuhe, Rucksack, Jacke oder Schlafsack – aber speziell bei den Wanderschuhen oder dem Rucksack sollten Sie von den verlockenden günstigen Internet-Angeboten eher absehen:

Gerade Ihre Schuhe sind in Ihrem Aktiv-Urlaub ein stetiger Begleiter und auf ihn müssen Sie sich verlassen können – Die Schuhe werden Sie womöglich mehrere Tage am Stück tragen und mit den falschen, können fiese Blasen, Schmerzen oder Druckstellen entstehen, die Ihnen den Urlaub echt vermiesen können. Kaufen Sie Ihr Schuhwerk lieber in einem Laden, die vorher Probegetragen werden können.

Beim Rucksack verhält sich das ähnlich: Der Körper muss gut 10-15 Kilo tragen können und das für mehrere Stunden am Tag. Ein gut sitzender Rucksack  mit einer stabilen Rückseite verlagert das Gewicht und beugt somit Rückenschmerzen vor oder schlimmer – wirkliche Rückenschäden. 

Etwa bei der Fleece-Jacke kann eher gespart werden – Schuhe und Rucksack sollten jedoch perfekt passen. 

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Reduzieren Sie ihr Gepäck aufs Nötigste

Minimalismus beim Packen zahlt sich unterwegs aus. Jedes Kilo, was Sie extra tragen müssen zählt und werden Sie spüren – also nehmen Sie wirklich nur das Nötigste mit:  

  • Nehmen Sie für ihre Klamotten Vakuumbeutel – darin eingepackt und komprimiert, wird zumindest schon mal viel Platz gespart. Außerdem können sie “Dreckwäsche” von sauberen Sachen trennen und falls die getragenen Sachen eventuell nass oder feucht geworden sind, perfekt von den trockenen fernhalten. 
  • Nehmen Sie eine “ All in One” Seife mit. Die gibt es wirklich; das sind wahre Alleskönner, speziell für Outdoor entwickelt – d.h. biologisch abbaubar und umweltfreundlich und vielseitig einsetzbar: Damit können Sie Wäsche, sich selbst oder auch Geschirr waschen. 
  • Es gibt mittlerweile auch sogenanntes “Ultraleicht” Equipment. Zum Beispiel bei einem Zelt. Wählen Sie das Ultraleichte zum Herkömmlichen, können gut bis zu 2 Kilo eingespart werden. Gleiches gilt auch für Schlafsack oder Jacken.
  • Sparen Sie auch an Klamotten: Für 10 Tage Urlaub brauchen Sie auf keinen Fall entsprechend zehn T-Shirts oder Unterhosen. Waschen Sie lieber zwischendurch Ihre Sachen. So sparen Sie sich wieder Gepäck und sind trotzdem frisch. 
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Um zu Vermeiden unnötige Dinge mit einzupacken, machen Sie sich im Vorfeld eine Packliste. Die kann unfassbar nützlich sein. 

Der Zwiebel-Look

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Ein weiterer Punkt um ebenfalls an Gepäck zu sparen ist der altbekannte Zwiebel-Look: Durch die verschiedenen Klamotten-Schichten, wird nicht nur an Gewicht gespart, sondern Sie können sich somit auch schnell an wechselhaftes Wetter anpassen:

  • Schicht 1: Funktionsunterwäsche

Sie ist meist atmungsaktiv und trocknet schneller wenn Sie mal ins Schwitzen kommen. Außerdem kühlt sie, wenn es heiß ist oder wärmt bei kühleren Temperaturen. 

  • Schicht 2: Second- Layer 

Sogenannte “Second-Layer” Shirts bis hin zu Fleece Jacken, wärmen den Körper und isolieren ihn. Davon werden Sie in der Fülle an Angeboten sicher das passende für sich finden. Die Auswahl geht hier von  dünnen Funktions-Outdoor-Shirts bis hin zu dickeren oder langärmlichen Fleece-Jacken oder Westen. Das Gute: bei entsprechendem Wetter kann diese Schicht schnell an- oder ausgezogen werden. 

  • Schicht 3: Schutz vor Wind und Wetter 

Eine Regenjacke- oder Hose sind bei drohendem Regen schnell übergezogen. Außerdem halten Sie den Wind ab und lassen keine unangenehme Kälte an den Körper, vor allem wenn Sie schwitzen, kann das ziemlich unangenehm werden. 

Die richtige Reiseapotheke 

Wenn Sie mehrere Tage in der Natur unterwegs sind kann es passieren, dass gerade kein Arzt oder Apotheke in der Nähe ist – für kleinere “Wehwehchen” ist es also ratsam eine gut ausgestattete Reiseapotheke dabei zu haben:

Blasenpflaster! Das sollte in jedem Fall in jede Wander-Apotheke gehören. Außerdem sind Schmerztabletten, Rettungsdecke, Desinfektionsmittel, und ein Erste-Hilfe-Set mit Pflastern und Verbänden ein guter Tipp. Ein Mittel gegen Durchfall ist sicher auch keine schlechte Idee: vor allem wenn Sie Wasser aus Flüssen trinken, können die Bakterien dem einen oder anderen gern auf den Magen schlagen. 

Eine weitere gute Anschaffung ist Sonnencreme und Mückenspray! Sie sind jeden Tag draußen den UV-Strahlen ausgesetzt. Auch wenn die Sonne nicht runterknallt, sollten Sie sich vor ihr schützen.

Mückenspray ist selbst erklärend – Juckende Stiche, die unter mehreren Klamotten-Schichten liegen, sind eine schrecklich nervende Vorstellung.