Wie Gasmelder und Rauchmelder Leben retten

Rauchmelder

In vielen Haushalten fehlt es an der notwendigen Sicherheit, was sich in einer zunehmenden Zahl von Bränden über das Jahr hinweg in Deutschland bemerkbar macht. So sterben jährlich ca. 600 Menschen bei einem Brand in ihrem Wohnhaus. Gasmelder und Rauchmelder sind gegen einen geringen Aufpreis zu haben und zeigen eine so durchschlagende Wirkung. Im Ernstfall retten sie leben, vorausgesetzt die richtigen Geräte sind im Einsatz.

 

Warum jedes Haus und jede Wohnung einen Rauchmelder braucht?

 

Im direkten Vergleich erzeugt der Rauchmelder bei Brandrauch Alarm. Hier lassen sich die optischen von den Ionisationsmeldern und den photoelektrischen Geräten unterscheiden. Die eigentliche Gefahr des Feuers geht in erster Linie nicht von der enormen Hitze aus, sondern von dem Rauch, der giftig für den Menschen ist und sehr schnell zum Erstreckungstod führt.

 

Experten-beraten.de klärt auf: Oftmals merken die Menschen den Rauch erst, wenn es eigentlich zu spät ist. Wenn sich im Schlaf unbemerkt ein Feuer mit einer enormen Rauchentwicklung im Haus ausbreitet, alarmieren Rauchmelder rechtzeitig, um sich in Sicherheit zu bringen. Nach dem Ausbruch eines Feuers bleiben gerade einmal 4 Minuten Zeit. Dieses knappe Zeitfenster verlangt nach einem leistungsgerechten und zuverlässigen Gerät.

 

Nur Wenige wissen, dass die eigentliche Bezeichnung des Rauchmelders nur teilweise zutrifft. Es sind eigentlich die Sensoren, die Teil der Brandmeldeanlage sind und eine bestimmte Konzentration von Rauch wahrnehmen und einen Alarm ausgeben. Hier hat man es nur mit einer günstigen Alternative zu tun, die gleich alle Funktionen in einem praktischen Gerät vereint und an die Zimmerdecke bringt.

 

Den Rauchmelder installieren und in Betrieb nehmen

 

Der Rauchmelder sitzt waagerecht an der Zimmerdecke. Er sollte zu den Wänden einen Abstand von 50 cm haben. Es ist nicht empfehlenswert, einen installierten Rauchmelder zu überstreichen, denn so könnte man die Luftschlitze zum Aufnehmen des Rauchers mit Farbe schmieren. Die zuverlässige Funktion ist von daher nicht mehr gewährleistet. Das Schlafzimmer, das Kinderzimmer und der Korridor sind für das Anbringen von Rauchmeldern geeignet. Im Bad und in der Küche empfehlen sich andere Meldesysteme, da es hier durch die enorme Dunstentwicklung häufig zu Fehlalarmen kommen kann.

 

Wann macht die Anschaffung eines Gasmelders Sinn?

 

Ebenso gefährlich sind drohende Gasexplosionen, da Menschen überhaupt nicht mitbekommen, wenn im Haus Gas austritt. Farblos und geruchslos entwickeln die Gase eine gefährliche Explosivität und sind zudem äußerst giftig. Befinden sich im Haushalt ein Heizkessel, ein Kamin, ein Kachelofen oder eine Gastherme? Dann macht die Anschaffung eines Gasmelders Sinn, wenn dieser Kohlenmonoxid anzeigt.

 

Das gefährliche Gas führt sehr schnell zu Vergiftungen, ohne dass die Betroffenen es überhaupt mitbekommen. Bei Erdgasheizungen gibt es ebenso spezifische Gasmelder, die das leichte Erdgas orten und Alarm schlagen. Schließlich ist dieses äußerst explosiv. Vor allem im Campingbereich und in Wohnwagen setzt man auf die Propangasmelder, da diese für Kocher und Heizsysteme Verwendung finden. Wer mehr über den Gasmelder erfahren möchte, findet weitere Infos hier.

 

Was bei der Auswahl von Rauchmelder und Gasmelder zu beachten ist?

 

Beim Kauf der Rauchmelder und Gasmelder sollten Verbraucher auf die zulässigen Zertifikate und Prüfsiegel achten. Dazu gehören das GS-Siegel und das TÜV-Zertifikat. Es wäre fatal, aus falsch verstandenem Geiz zu einem sehr günstigen Gerät zu greifen, das jedoch in der Zuverlässigkeit seine Lücken hat.

 

Im Gegenzug wäre es ratsam, erfahrenen Markenherstellern sein Vertrauen zu schenken, denn diese liefern wirklich sichere Meldesysteme, die sich einfach installieren und in Betrieb nehmen lassen. Seit 2011 gibt es deutschlandweit auch noch das Q-Siegel. Geräte mit diesem Zertifikat wurden nach einer erweiterten Richtlinie überprüft und konnten im Hinblick auf die Langlebigkeit und die Stabilität ebenso überzeugen wie bei den eingebauten Batterien. Das Risiko der Fehlalarme hat sich drastisch minimiert, was sich positiv auf die Zuverlässigkeit dieser wichtigen Meldesysteme auswirkt.