Sauna selber bauen – So geht´s!

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Heutzutage wird Wellness immer beliebter. Jeder sucht nach Möglichkeiten sich fern vom Alltag zu entspannen. Eine Möglichkeit dabei ist das Saunieren. Ob für einen und mehrere Tage, beim Gang in die Sauna helfen wir dem Körper das Immunsystem zu stärken, durch das Schwitzen Gifte auszuscheiden und dabei alleine oder in geselliger Runde zu entspannen.

 

 

Daher ist es nur verständlich, dass die Anzahl der Menschen steigt, die den Bau eines Schwitzhäuschens zu Hause durchführen wollen, um zu relaxen in der eigenen Sauna. Doch hierbei sind auf einiges zu achten.

 

Kann ich eine Sauna bauen?
Man braucht grundsätzlich keine externen Handwerker, um ein Schwitzhäuschen zu errichten. Denn im Baumarkt gibt es bereits viele fertig verpackte Bausätze samt einer Anleitung zum Saunabau. Dazu kommt noch das nötige Werkzeug, wie z. B. Akkuschrauber, Tischkreissäge und noch etwas handwerkliches Geschick. Dann ist es schon möglich, die eigene Sauna im Garten oder im Keller zu errichten. Beim Bau der Sauna sind jedoch auf Sicherheitsvorkehrungen zu achten. Besonders beim Verlegen der elektrischen Leitungen wird empfohlen, dass ein gelernter Elektriker dies erledigt.

 

Der korrekte Standort für ein Schwitzhäuschen
Eine Sauna kann überall errichtet werden, wo ausreichend Platz ist. Jedoch ist zu vermeiden, dass ein Schwitzhäuschen unter einer Dachschräge aufgebaut wird, da es oben zu einem Hitzestau kommt. Dabei entwickeln sich derart hohe Temperaturen, die dazuführen, dass schlimmstenfalls ein Brand entsteht. Die unteren Stockwerke sind aufgrund der kühleren Temperaturen besser geeignet.
Trockene Zimmer sind ideal für die Montage einer Sauna. Dennoch solltet hier auf eine gute Luftzufuhr geachtet werden, die auch mit einem Mauerdurchbruch ermöglicht werden kann. Am besten ist es, wenn sich neben der Saunakabine ein Fester befindet. Dann muss noch für ein Starkstromanschluss Platz sein, der von einem Elektriker installiert werden muss.

 

Das richtige Material für den Saunabau
Was das Holz angeht, ist es sinnvoll nordische Hölzer zu verwenden. Saunaprofilholz aus Abachi – oder Zedernholz eignen sich am besten für eine Saunakabine. An die Mineralwolle für die Wärmedämmung ist ebenfalls zu denken. Ratsam ist zudem eine Saunatür vom Fachhandel zu erwerben, die die Hitze aushält. Zusätzlich werden Kleinteile für den Abluftkanal und weiteres Zubehör gebraucht.

 

Der Einbau eines Saunaofens
Ein Saunaofen sollte in einem Saunafachgeschäft erworben werden. Hier ist darauf zu achten, dass er über das VDE-Siegel oder andere auch Prüfzeichen verfügt, die eine ungefährliche Verwendung sicherstellen. Benötigt wird ebenfalls eine Steuerung, die man am besten in Kombination mit dem Saunaofen kauft.

 

Abluft und Luftzirkulation
Um Schimmel zu vermeiden, ist es ratsam, dass ein Abluftkanal gelegt wird. Bausätze gibt es dazu im Fachhandel.

 

Die Errichtung der Saunawände
Beim Bau des Rahmens für das Wandelement ist darauf zu achten, dass die Tragfähigkeit gegeben ist. Danach wird die Außenseite verkleidet. Nach dem Befüllen der Hohlräume mit Mineralwolle ist zur Abdeckung der Wandinnenseite Dampfsperrfolie aus Aluminium zu verwenden.

 

Die Hinterlüftung bei Bau der Sauna
Damit eine bestmögliche Zirkulation der Luft gewährleistet wird, ist an der Hauswand eine sogenannte Unterkonstruktion zu montieren. So kommt es weder zu einem Brand noch zum Schimmel.

 

Damit das Relaxen in der eigenen Sauna Ihnen langfristig Freude bereitet, finden Sie auf werkzeugstore24.de weitere Informationen zum Bau einer Sauna.