Bitte nicht falsch verstehen – Gesten im Ausland

Wie heißt es so schön: im Notfall mit Händen und Füßen verständigen. Besonders wenn man in ein Urlaubsland reist, dessen Sprache man nicht mächtig ist. Da werden dann gerne mal die Hände zur Hilfe genommen, um sprachliche Barrieren zu überbrücken. Wundern Sie sich aber nicht, wenn Sie manchmal nicht ans Ziel kommen. Es gibt nämlich Gesten, die im Ausland etwas völlig anderes bedeuten.

 

 

Vorab die Geste für „Heul nicht rum“. Danke Thomas Müller!

https://www.youtube.com/watch?v=jvcKh9YHW_o

 

Mit dem Zeigefinger an die Stirn tippen

Bedeutet bei uns soviel wie „Du hast wohl nen Vogel!“. In den USA oder Rumänien drückt diese Geste Bewunderung für eine sehr gute Idee aus.

Mit Daumen und Zeigefinger einen Kreis formen.

In Deutschland, Skandinavien und Nordamerika drückt man damit aus, dass alles perfekt ist. In Ländern wie Brasilien oder Frankreich ist es eine Beleidigung. In Japan ist das ein Symbol für Geld oder Kondom. In der Tauchersprache der USA heißt es außerdem noch „Alles okay“.

Daumen hoch

Bei uns zeigt man mit dem nach oben gestreckten Daumen, dass alles super ist und es einen gut geht. Eine vollkommen andere Bedeutung kommt an wenn sie einem Iraner oder Iraker. Hier bedeutet diese Geste eine üble Beleidigung, also lieber aufpassen.

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Daumen und Zeigefinger

Dies ist in Deutschland eine gängige Geste um beispielsweise zwei Bier zu bestellen. Sollten Sie in Japan Bier bestellen dann Achtung: der Daumen steht hier für die Zahl 5. Könnte also feuchtfröhlich werden.

Mit der flachen Hand den Hals entlangfahren

Sieht aus, als würde man sein Gegenüber einen Kopf kürzer machen wollen. Das heißt es auch in Deutschland, der Türkei oder im arabischen Raum. In Polen oder Russland bedeutet es, dass der Tischnachbar sehr betrunken ist.

Mit der Handinnenfläche nach unten winken

Das bedeutet bei uns so viel wie „beruhig dich mal“. In Ost- und Südostasie heißt „Komm mal her“ und in den Niederland, mit „Geh weg“, genau das Gegenteil.