Die 5 kältesten Jobs der Welt

Die 5 kältesten Jobs

Es gibt wohl keine Jahreszeit, zu der sich Menschen mehr freuen am Arbeitsplatz anzukommen als im Winter. Denn bereits nach wenigen Sekunden im Freien bei zweistelligen Minusgraden fühlt man sich wie ein wandelnder Eiszapfen und so wird die Wärme wohl zum wichtigsten Element einer schönen Arbeitsstätte mit glücklichen Arbeitnehmern. Dies ist vermutlich auch der Grund dafür, dass der Überstundenzähler im Winter Überschläge macht, denn wer wird schon gerne freiwillig zur Eisskulptur?!

Am wenigsten aber werden zu dieser Jahreszeit, ganz im Gegensatz zum Sommer, wohl jene Menschen beneidet, deren Tätigkeit mit frostigen Temperaturen in Verbindung stehen und auch wenn sie äußerst abwechslungsreich sein mögen und vielleicht mit einem gewissen Nervenkitzel oder einer gewissen Spannung verbunden sein mögen, sind die folgenden Jobs wohl dennoch nicht Jedermanns Sache.

Tierpfleger im Pinguinhaus

Teneriffa ist eine Urlaubsinsel, die man wohl eher mit Sommer, Sonne, Strand und Meer verbindet als mit Schnee, Eis und Minusgraden. Im LoroParque leben wahrlich Pinguinarten der Antarktis für deren Wohlbefinden man eine Eisschollenlandschaft nachgeahmt hat und für die täglich 12 Tonnen Schnee produziert werden. Eine Herausforderung für jeden Tierpfleger, der sich mehrere Stunden täglich mit den Tieren in dieser Eiseskälte beschäftigen muss, was zumindest in den etwas kälteren Monaten nicht unbedingt angenehm sein dürfte. Wobei es in den heißen Sommermonaten wohl eine willkommene Abwechslung zur vorherrschenden Hitze sein könnte, wenn man während der Arbeitszeit schon nicht im Meer plantschen kann. Und auch für den Sommerurlaub dürfte das wohl ein Geheimtipp sein, um etwas Abwechslung in den Urlaubsalltag zu bringen.

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Barkeeper in der Eisbar
Bei konstanten -10°C fällt es einem Eisbar-Barkeeper vermutlich trotz vieler netter Bekanntschaften schwer sich heiße Gedanken zu machen. Und obwohl man in dieser wahrlich eisigen Umgebung auf Barhockern aus Eis an einem Tresen aus Eis sitzend wohl eher an Tee und Glühwein denken mag, werden dennoch Spirituosen und Cocktails serviert- im Glas aus Eis versteht sich. Für jeden der schon Deutschlands Nachtszene auswendig kennt und etwas neues, außergewöhnliches Erleben möchte wohl genau das Richtige. Aber Vorsicht, nicht dass einem der Barhocker unterm Hintern wortwörtlich wegläuft.

IceHotel Schweden
Das IceHotel war und ist wohl eine Herausforderung für Jedermann. Für die Besucher ist es wohl eine interessante Erfahrung, egal ob für einige wenige Tage oder auch für nur einen Tag aufgrund der außergewöhnlichen Kälte. Denn man verbringt die Nacht in einem Hotel das von Außen als Iglu anmutet . Tatsächlich versteckt sich darin aber eine individuell gestaltete Herberge inklusive einem Eisbett mit lediglich einem Rentierfell als Schlafunterlage, welches neben den Schlafsäcken wohl auch der einzige eisfreie Gegenstand sein dürfte.
Und nach einer wortwörtlich eisigen Nacht dürfte sich wohl auch jeder über das inklusive Warmgetränk am Morgen freuen, das einem wohl am Bett serviert werden muss, weil die Gliedmaßen eingefroren sein dürften. Doch das härteste Los haben dennoch nicht die Besucher des Hotels, sonder wohl eher das Hotelpersonal, das dieser Eiseskälte nicht nur mal eine Nacht, sondern wirklich tagtäglich ins Auge sehen muss. Und irgendein Eisskulpturenkünstler muss das Ganze schließlich auch aufbauen, schnitzen und pflegen. Ein wahrlich begeisterndes Experiment, mit nicht zu beneidenden Mitarbeitern!

Sherpas am Mount Everest
Kaum vorstellbar, dass es für immer mehr Menschen zum Traum wird, den Gipfel des Mount Everests bei Temperaturen von -19°C im Sommer und bis zu -60°C im Winter zu erklimmen. Und die Anzahl derer, die von sich behaupten können, sich diesen Traum erfüllt zu haben, steigt tatsächlich an. Doch letztendlich könnte man den Touristen dieses Erlebnis nicht ermöglichen, gäbe es keine Sherpas. Sherpas sorgen für die nötige Verpflegung und Sicherheit. Ja sie schleppen tatsächlich tagtäglich Nahrungsmittel, Sauerstoffflaschen und alles, was man in luftigen Höhen zum Überleben braucht, für die Touristen und das bei eisigen Temperaturen – wohl wirklich kein Job, um den man jemanden beneiden muss.

Antarktis-Forscher
Den kälteste Job der Welt hat jedoch der Antarktis-Forscher, der sich bei ca. -50°C mit den eiskalten Tatsachen dieser Welt beschäftigt, dafür aber auch mit einer äußerst beeindruckenden Landschaft belohnt wird und vielleicht sogar mal einem Eisbären oder einem Pinguin in freier Wildnis begegnet – ob man darauf wirklich Wert legt, ist die Frage. Das Ganze ist wohl eines der einzigartig eisigsten aber auch eindrucksvollsten Erlebnisse – vielleicht mal eine Überlegung wert den Job im „warmen“ Deutschland an den Nagel zu hängen, um Klimaforscher in der Antarktis zu werden.
Sehr bewundernswert ist allerdings auch, dass die Kreativität und Lebensfreude der Antartkis-Forscher selbst bei dieser Kälte nicht einfriert, was hiermit bewiesen wäre – aber es ist ja bekannt, dass Musik  so einiges erleichtern kann.