Die 5 ekligsten Delikatessen der Welt

Schöner, besser, ausgefallener – so werben die Restaurants dieser Welt um die Gunst der großen Esser. Nichts wird unversucht gelassen, um wortwörtlich in aller Munde zu sein.

Auch Pferdefleisch-Skandal, Bio-Ei Betrug und Köttbullar-Aus bei IKEA ändern nichts daran.

Doch wer glaubt Heuschrecken, Schnecken und Froschschenkel seien schon das Höchste der Gefühle, wenns um skurrile Gaumenfreuden geht, der irrt. Folgende Delikatessen aus aller Welt beweisen: „Schlimmer geht immer!“ Doch eine Frage stellt sich diesbezüglich wahrlich schon – ob Gaumenfreuden ja oder nein – selbst testen ist die Devise.

Man sollte es aber wirklich besser jedem selbst überlassen, ob er den Ekel überwinden kann, um das von Einheimischen so oft als lecker angepriesene zu probieren. Es wird also weder Hobbyköchen noch Sterneköchen empfohlen dies zum Dinner zu reichen, denn sowohl die Lieben, als auch Gäste oder Retaurantkritiker würden wohl beim Anblick des Leckerbissens reiß aus nehmen.

Platz 5: Frittierte Vogelspinne
Sie gilt als das Highlight schlechthin unter den Kambodscha-Touristen. Höchstwahrscheinlich gilt das allerdings nicht für jene, die unter der weitverbreiteten Spinnenphobie leiden. Zu kaufen gibt es die knusprigen Achtbeiner am Straßenrand Kambodschas. Und selbst Spinnenhasser können aufatmen und trotz großer Angst vielleicht doch den großen Schritt wagen, denn diese Art von Vogelspinnen beißen garantiert nicht mehr.

Und hat man den Ekel erst einmal überwunden und reingebissen, wird man vermutlich eher enttäuscht sein. Denn geschmacklich ähnelt das Ganze, Berichten zufolge, Hühnchen und Kabeljau – wie langweilig.

Ein nützlicher Tipp könnte jedoch sein: Die Zahnbürste oder den Kaugummi nicht vergessen, denn sonst hat man wohl wortwörtlich Haare auf den Zähnen 😉

Platz 4: Madenkäse Diejenigen, bei denen Schimmelkäse bereits für einen gewissen Ekel sorgt, sollten es wohl gar nicht erst in Erwägung ziehen, diesen Käse zu probieren. Denn dieser erlangt seine vollendete Reife, wenn Maden der Käsefliege sich darin pudelwohl fühlen. Die kleinen Kriecher sorgen für die schmierige Konsistenz und den beißenden Geruch dieser Delikatesse aus Sardinien. Für „Normalos“ ist es wohl schon zu viel den Käse zu essen, Feinschmecker essen sogar die Maden wie selbstverständlich mit, auch wenn sie Durchfall und Erbrechen auslösen können…

Platz 3:Katzenkaffee:
Was auf den ersten Blick niedlich klingt, ist wahrlich eklig. Ein seltender Genuss der Katzenkaffee und auch hier gilt – wohl nicht Jedermanns Sache.

Der ausschließlich von den indonesischen Inseln Sumatra, Java und Sulawesi stammende Kaffee ist der teuerste Kaffee der Welt. Der Grund für den Preis liegt verborgen in der Gewinnung. Er wird nämlich aus Bohnen gewonnen, die die einheimischen Zibetkatzen gefressen und anschließend unverdaut ausgeschieden haben. Auf diese Weise soll sich dieses unverwechselbare dunkle, volle, muffige Aroma entfalten.

Muss wohl ein Hochgenuss sein – vorausgesetzt man denkt nicht über die Produktion nach…

Platz 2: Urineier Frühlingseier – klingt das nicht total ansprechend lecker?! Aber Vorsicht, keine voreiligen Urteile, denn in der Tat ist auch diese Delikatesse nicht ohne. Die aus der ostchinesischen Provinz Dongyang stammende Spezialität soll toll schmecken und total gesund sein. Diese Aussage übersteigt jedoch jegliche Erwartungen bei weitem, wenn man die Zubereitungsweise kennt. Das Geheimnis des Geschmacks liegt nämlich verborgen im Kinder-Urin. Darin werden die Eier nämlich nicht nur gekocht, sondern auch gepellt und anschließend für eine Nacht eingelegt. Der beste Kinder-Urin soll übrigens angeblich von vorpubertären Jungen im Alter von zehn Jahren stammen. Eine wahrlich eklige Vorstellung das Ganze…

Platz 1: Angebrütete Eier
Die Inseln der schönsten Urlaubsträume können bezüglich der Traditionsküche vermutlich wahrlich nicht bei Urlaubern punkten – eher wecken sie wohl bei so Manchen Horrorvisionen.

Auf den Philippinen sind beim Dinner starke Nerven gefragt. Denn wer malt sich in seinen kühnsten Träumen schon ein Verwöhndinner á la Urlaub aus, zu dem 19 Tage alte Eier mit einem deutlich sichtbaren Embryo serviert werden?! – vermutlich niemand.

Doch man kann dieser „Delikatesse“ durchaus auch etwas Positives abgewinnen, denn zur Zubereitung ist kein Sternekoch von Nöten. Die Enten- oder Hühnereier werden einfach gekocht und anschließend mit Salz, Essig oder Sojasoße serviert – inklusive Embryo versteht sich. Geschmacklich soll das Ganze salzig und scharf sein, der Schnabel und die Federn bissfest.

Garantiert nicht Jedermanns Sache und es gehört wohl eine große Portion Mut dazu, aber wer´s mag und auf Abenteuer steht…