Horror-Schwellungen: Warum reagieren wir so schwer auf Mückenstiche?

Erst kommt die Flut, dann die Mückenplage

Besonders gelitten hat Deutschland im Sommer 2013: Das Hochwasser hatte den richtigen Nährboden geschaffen und es suchten außergewöhnlich viele Mücken-Weibchen nach Nahrung.

 

Aber jeden Sommer wieder häufen sich die Fälle:

 

Brutale Schwellungen

Dabei ist ein normaler Mückenstich ja noch kein Problem, so lange man nicht dagegen allergisch ist.

Aber diesen Sommer führen die Mückenstiche immer häufiger zu brutalen Schwellungen, dicken Gliedmaßen und wochenlangen Problemen!

Erklärungsversuche dafür sind häufig eine besonders aggressive Mückengattung, akute Krankheitserreger oder auch chemisch behandelte Felder, die die Mücken vorher anfliegen.

Aber ist das richtig?

 

Das Interview mit Dr. Nikolaus Frühwein – Facharzt für Reise und Tropenmedizin

Wir wollten es genau wissen: Warum reagiert Deutschland immer wieder so schwer auf Mückenstiche? Kann man sich schützen? Wie gefährlich sind sie – ist ein Arztbesuch ratsam?

Die Antworten hat uns Dr. Nikolaus Frühwein – münchner Facharzt für Reise und Tropenmedizin – gegeben:

 

Twitter-Reaktionen auf schwere Mückenstich-Schwellungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bußgeldfalle Frühling: Wann Sonnenbaden, Grillen und Co. teuer werden

Das erste Eis essen, endlich wieder Grillen, bis spät abends auf dem Balkon sitzen oder im Park liegen.

Der Frühling ist da und mit ihm alles, was man draußen machen kann. Aber Vorsicht: bei allem Enthusiasmus lauern auch vielerorts Bußgelder.

► Die ersten Sonnenstrahlen in vollen Zügen genießen und so schnell wie möglich braun werden – nahtlos! Nackt in die Sonne legen sollten Sie sich aber lieber nur im eigenen, möglichst nicht einsehbaren, Garten.

Im Park, am Badesee und im Freibad gilt es als Erregung öffentlichen Ärgernisses, wenn FRAU sich auszieht.

Wenn MANN blank zieht, kann das hingegen als exhibitionistische Handlung gewertet und mit bis zu einem Jahr Gefängnis bestraft werden.

► Immerhin als Ordnungswidrigkeit gilt Urinieren in der Öffentlichkeit, Wildpinkeln. Wie hoch die Strafe ist, hängt von der zuständigen Kommune und dem „Tatort“ ab. Gegen eine Hauswand zu pinkeln ist in der Regel teurer als in eine Grünanlage.

In Berlin gehen die Bußgelder bei 20 Euro los, in Stuttgart bei 35 Euro, in Köln bei 50 Euro und in Schwerin bei 100 Euro. Am besten also nicht erwischen lassen oder eine Toilette aufsuchen.

► Auch der gemütliche Grillabend kann unter Umständen teuer enden. Wo Grillen erlaubt ist und wo nicht, regeln die Kommunen selbst.

Meist gibt es extra ausgewiesene Grillplätze. Wildgriller zahlen ein Bußgeld zwischen 25 und 120 Euro. Weitaus empfindlicher werden die Strafen, wenn im Sommer akute Wald- bzw. Flächenbrandgefahr besteht und die Kommune ausdrücklich darauf hingewiesen hat.

► Wer nach dem Essen und Trinken seinen Müll einfach liegen lässt und erwischt wird, darf ebenfalls blechen. Jedes Bundesland hat dafür einen eigenen Umwelt-Bußgeldkatalog.

Was „vergessene“ Pappteller und Bierflaschen wo kosten, können Sie hier nachlesen.

Müll

Müll von Robert Agthe auf flickr (CC BY 2.0)

► Ob zu laute Lagerfeuermusik oder schallendes Gelächter bei Nachbars Grillparty: Lärmbelästigung ist eine der häufigsten Ordnungswidrigkeiten in Deutschland. Gesetzlich festgelegt sind die Nachtruhe von 22 Uhr bis 6 Uhr, sowie Ruhezeiten an Sonn- und Feiertagen.

Rasenmähen an einem Sonntag ist zum Beispiel verboten. Hundegebell kann unter Umständen als Lärmbelästigung anerkannt werden, Kindergeschrei hingegen nicht. Wann eine Lärmbelästigung vorliegt, finden Sie hier.

 

Start in die Flohmarkt Saison: so feilschen Sie richtig

Am Wochenende gemütlich über den Flohmarkt schlendern und vielleicht das ein oder andere Schmuckstück ergattern – aber natürlich nicht ohne zu feilschen und den besten Preis raus zu schlagen. Wie es richtig geht?

– Wir haben die wichtigsten Tipps für die Schnäppchenjagd für Sie zusammengestellt.

Früh aufstehen

Flohmärkte sind nichts für Langschläfer. Die meisten gehen zwischen 7 und 10 Uhr los und wer dann zuerst kommt, findet natürlich die besten Sachen. Verkäufer, die zudem noch mit dem Aufbau beschäftigt sind, lassen oft gut mit sich handeln. Viele haben so früh am Morgen noch gar keine richtige Preisvorstellung. Nutzen Sie das aus.

Pokerface aufsetzen

Sie haben etwas entdeckt, dass Sie unbedingt haben müssen? Lassen Sie sich das auf keinen Fall vom Händler anmerken. Wühlen Sie unauffällig weiter in seinen Sachen und fragen Sie irgendwann beiläufig nach dem Preis.

Lassen Sie sich dann beim Feilschen viel Spielraum nach oben und setzen Sie ihr Gegenangebot etwa ein Drittel unter dem Preis des Händlers an. Irgendwo dazwischen werden Sie sich treffen.

Selbstbewusst bleiben

Lässt ein Händler so gar nicht mit sich feilschen: knicken Sie nicht ein, sondern gehen Sie. Wenn Sie Glück haben, gibt der Händler in letzter Sekunde nach und ruft Ihnen ein passendes Angebot hinterher. Wenn nicht, können Sie immer noch später wieder kommen und einen neuen Versuch starten.

Mengenrabatt aushandeln

Ihnen gefallen gleich mehrere Sachen an einem Stand? – Perfekt. Erfragen Sie zunächst für jedes Teil einzeln den Preis und rechnen Sie den Gesamtpreis im Kopf grob zusammen.

Überlegen Sie sich dann wie viel Ihnen alle Dinge zusammen wert sind und machen Sie dem Händler ein Gesamtangebot.  Oft lässt sich auf die Tour ein guter Mengenrabatt erzielen.

Zum Schluss kommen

Auch Flohmärkte haben Geschäftszeiten und sind irgendwann zu Ende. Wer kurz vor knapp kommt, kann dann noch tolle Schnäppchen machen. Die meisten Händler wollen ihre Sachen ja nicht wieder mit nach Hause nehmen und sind vom vielen Feilschen den ganzen Tag über auch schon müde. Ganz nach dem Motto Dreistigkeit siegt, den Preis weit unten ansetzen und nochmal alles rausholen 😉

Flohmarkt SchildLuftschlossfabrik – Flohmarkt Schild von Fabian Horst auf flickr (CC BY 2.0)

 

Tipps für den Urlaub in den eigenen vier Wänden

Oft ist es zu Hause doch am schönsten. Wieso also nicht einmal den wohlverdienten Urlaub in den eigenen vier Wänden und der näheren Umgebung verbringen? Wir haben einige Tipps und Vorschläge für die Arbeitsfreie Zeit im Eigenheim.

 

 

Urlaub wirklich Urlaub sein lassen: Eigentlich ein simpler Trick, aber leider setzen ihn die Wenigsten konsequent um. Wer sich wirklich entspannen will schaltet sein Handy stumm, liest während des Urlaubs keine E-Mails aus dem Büro und lässt sich am besten auch nicht zu Diskussionen über die Arbeit ein. Dann hat man auch wirklich mal Zeit für sich.

 

Die Umgebung entdecken: Es muss nicht immer Rom oder London sein, meistens findet man nur einige Kilometer von seinem Wohnort entfernt einige interessante Sehenswürdigkeiten. Am besten konsultiert man hier jemanden mit guter Ortskenntnis oder einen Reiseführer für die Gegend.

 

Den Gaumen verwöhnen: Durch gutes Essen und gute Getränke werden bei Menschen Glückshormone freigesetzt. Außerdem kann man das Urlaubsfeeling verstärken, indem man mal etwas exotisches und neues kocht. Genau ist es mit Getränken. Wer braucht denn schon eine überteuerte Hotelbar, wenn man sich selber auch ansprechende Cocktails mischen kann?

 

Urlaub nutzen: Wer sich Urlaub nimmt nur um in dieser Zeit das Haus zu putzen oder die Steuererklärung zu machen, wird sich sehr schnell selber Stress machen und kommt auch nicht wirklich entspannt zurück in den Arbeitsalltag. Viel besser ist es hier mal den ganzen Hobbys nachzugehen, für die man sonst zu wenig Zeit hat.

 

Mal etwas neues probieren: Egal ob man einige frisch erschienene Bücher liest oder ob man mal wieder Abends schick ausgeht, alles was neu oder unüblich ist hilft dabei einen interessanten Urlaub zu Hause zu gestallten.

 

Sich verwöhnen lassen: Auch sehr empfehlenswert ist ein Wellness Tag in den eigenen vier Wänden. Wer zu wenig Platz hat kann sich auch mal wo anders verwöhnen lassen. Genau dafür gibt es auch vor Ort Masseure, Saunen und Wellness Bereiche in Schwimmbädern. Und hier ist auch wirklich Entspannung garantiert, nicht wie in so manchen Großhotel mit vielen Touristen.

 

Nicht geizig sein: Wenn man den Urlaub zu Hause verbringt spart man sich das Geld für einen Flug oder ein Hotel. Das kann man dafür in der Zeit die man zu Hause verbringt nutzen. Wie wäre es zum Beispiel mal wieder mit einem Kinobesuch oder en paar neuen Klamotten?

 

Gute Musik hören: Musik beeinflusst die Stimmung, wer also gute, entspannende Musik hört, hat auch einen entspannten Urlaub. Also einfach mal ein paar Stunden ABSOLUT relax hören und den Urlaub genießen. 😉

 

So bleiben Sie im Urlaub gesund

Deutschland startet in die Urlaubszeit und damit in die schönste Zeit des Jahres. Aber egal ob Sie sich auf zehn Tage Schwarzwald oder drei Wochen Malediven freuen: jede Reise wird zum Albtraum, wenn Sie krank werden.

Was deshalb immer in die Reiseapotheke gehört und worauf Sie im Urlaub achten sollten: wir haben die wichtigsten Tipps für Sie.

1 – Reiseapotheke

Besonders, wenn Sie eine Reise außerhalb Europas gebucht haben, sollten Sie die wichtigsten Medikamente, wie Kopfschmerztabletten oder Mittel gegen Durchfall, noch zuhause besorgen. Tatsächlich werden im Ausland auch Medikamenten-Fälschungen verkauft.

Wenn Sie mit Kindern reisen, empfielt das Centrum für Reisemedizin, CRM, die Reiseapotheke entsprechend zu erweitern. Eine hilfreiche Checkliste finden sie hier.

2 – Impfungen

Mindestens 6 Wochen vor Reiseantritt sollten Sie sich bei Ihrem Hausarzt über Impfempfehlungen für Ihr Reiseland informieren. So bleibt noch genügend Zeit, den nötigen Schutz aufzubauen. Die Kosten für die Impfungen übernehmen übrigens viele geseztliche Krankenkassen ganz oder zumindest teilweise.

Ausführliche Infos finden Sie hier.

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Buffet von águahotels auf flickr (CC BY 2.0)

3 – Essen & Trinken

Im Rahmen von Pauschalreisen bereiten viele Hotels ihre Speisen zwar auf hygienisch hohem Standard zu, bleiben Sie aber trotzdem skeptisch: Bei warmen Temperaturen vermehren sich Keime und Krankheitserreger schneller, zum Beispiel in rohen Speisen am Hotelbuffet.

Von Salat, vorgeschältem Obst oder Meeresfrüchten kann es schnell zu einer Lebensmittelvergiftung kommen.  Halten Sie sich daher an gekochte Speisen. Fleisch und Fisch sollten durchgegart sein.

4 – Sonnenbrand & Sonnenstich

Geben Sie ihrem Körper Zeit, sich an die neue Klimazone zu gewöhnen. Meiden Sie ausgedehnte Sonnenbäder in den ersten Tagen und benutzen Sie ausreichend Sonnencreme, damit Ihre Haut nach und nach eigenen Sonnenschutz aufbauen kann.

Schützen Sie sich außerdem vor einem Sonnenstich: tragen Sie Kopfbedeckung, meiden Sie die Mittagshitze und trinken Sie genügend, am besten zwei bis drei Liter pro Tag.

5 – Sommerschnupfen

Schon im Urlaubsflieger lauert sie: die Klimaanlage. Virenschleuder und oftmals viel zu kalt eingestellt. Damit Sie sich davon nicht erkälten, sollten Sie verschwitze Kleidung immer wechseln, sobald Sie nach drinnen in klimatisierte Räume gehen. Nachts sollten Sie die Klimaanlage auf ihrem Hotelzimmer auf ein Minimum reduzieren oder ganz ausschalten.

Aufgestanden – aber richtig! Diese Fehler macht morgens fast jeder

aufstehen

wake_up von auf flickr (CC BY-SA 2.0)

1 – Zu schnell Aufstehen

Nach 6 bis 8 Stunden im Ruhemodus braucht der Körper ein bisschen, um wieder hochzufahren. Augen auf und sofort aus dem Bett springen ist daher keine gute Idee.

Zum einen kann Ihnen schwindlig werden, zum anderen sind die Muskeln noch steif und können leicht verkrampfen.

Besser: geben Sie Ihrem Körper 5 bis 10 Minuten Zeit zum Wachwerden. Setzen Sie sich langsam auf, strecken Sie Arme und Beine und dehnen Sie vorsichtig Ihren Nacken bevor Sie aufstehen.

2 – Die Schlummertaste drücken

Schlafforscher verfluchen die Erfindung der Snooze- oder Schlummertaste. Immer wieder mit Unterbrechungen wegzudösen bringt den Körper schon morgens durcheinander und stört eine gesunde Schlafgwohnheit.

Mitunter so sehr, dass es Ihnen wiederum abends schwer fällt, einzuschlafen. Versuchen Sie, sich das „schlummern“ abzugewöhnen.

3 – Die Rolläden fest geschlossen halten

Wie gut man aus dem Bett kommt, kommt auch darauf an, wie hell oder dunkel es ist. Ist es morgens schon leicht dämmrig im Schlafzimmer, regt das die Seratonin-Produktion an.

Seratonin ist ein Wachhormon und bringt den Kreislauf, die Durchblutung und die Verdauung in Schwung. Schließen Sie Ihre Rolläden also am besten nie komplett vor dem schlafen gehen.

4 – Zu heiß duschen

Nach dem Aufstehen erstmal schön heiß duschen … lieber nicht. Das heiße Wasser lässt den Blutdruck sinken, entspannt die Muskeln und verstärkt die Müdigkeit. Besser nur lauwarm duschen und am Ende Arme und Beine kalt abbrausen. Das macht richtig wach.

5 – Sofort Sport machen

Raus aus dem Bett – rein in die Laufschuhe. Studien haben aber gezeigt: eine nicht aufgewärmte Muskulatur und ein müder Geist schmälern die Effektivität des Trainings und erhöhen das Verletzungsrisiko.

Auf den Frühsport verzichten müssen Sie deswegen nicht, nur sollten Sie sich Zeit nehmen, richtig wach zu werden und am besten auch eine Kleinigkeit frühstücken.

6 – Den Wasserspeicher nicht auffüllen

Die Tasse Kaffee gehört für viele zum Aufstehen dazu – ein großes Glas Wasser jedoch selten. Der Körper hat morgens aber ein Flüssigkeitsdefizit, das ausgeglichen werden muss. Außerdem regt Flüssigkeit den Stoffwechsel und die Darmtätigkeit an, befeuchtet die Schleimhäute und beugt Kopfschmerzen vor.

Ran an den Bauchspeck: 5 Tipps, die die Pfunde purzeln lassen

Fitness

65 von Fit Approach auf flickr (CC BY-SA 2.0)

Kaum haben die Freibäder geöffnet, ist sie wieder in aller Munde: die Bikinifigur.

Aber trotz eiserner Disziplin, gesunder Ernährung und Bewegung will der Bauch einfach nicht flacher werden? Wir decken auf, woran das liegen kann.

► Magnesiummangel

Magnesium ist einer der wichtigsten Nährstoffe unsreres Körpers. Fehlt er, kann das zu verschiedenen Beschwerden führen: unter anderem Muskeln, Knochen, die Verdauung, der weibliche Zyklus und der Blutzucker können auf die Mangelerscheinung reagieren.

Studien haben gezeigt, dass mehr Magnesium Nüchternglukose- und Insulinwerte senkt. Das lässt auch Pfunde purzeln.  Viel Magnesium steckt in grünem Blattgemüse, Nüssen oder Bohnen. Entsprechende Nahrungsergänzungsmittel gibt es in der Apotheke.

► Schlafmangel

Sind wir ständig müde und schlapp, schüttet unser Körper mehr Ghrelin aus: ein Hormon, dass den Appetit anregt, vor allem auf Süßes und Fettiges.

Eine Studie hat gezeigt, dass Frauen mit nur vier Stunden Schlaf pro Nacht im Schnitt 300 Kalorien mehr zu sich nahmen als Versuchsteilnehmerinnen, die mehr schliefen. Optimal sind acht bis neun Stunden Schlaf pro Nacht.

► Zu viel Salz

Salz macht dick. Bestimmt schon mal gehört und es stimmt auch in gewisser Weise: Besonders salziges Essen entzieht dem Blut Wasser und lagert dieses in der Haut ein.

Wer dauerhaft zu viel Salz isst, kann daher leicht aufgequollen aussehen. Empfohlen wird, nicht mehr als 2,3 Gramm Salz am Tag zu sich zu nehmen.

► Schwache Beinmuskeln

Klingt zwar erstmal merkwürdig aber: wer durchtrainierte Beine hat, neigt auch zu einem flacheren Bauch. Sportwissenschaftler vermuten, das liegt daran, weil die Muskelgruppen in den Beinen besonders groß sind und dadurch selbst im Ruhemodus viel Energie verbrauchen. Und genau diese Energie kann dann nicht in Form von Fettpölsterchen am Bauch ansetzen.

► Falsches Training

Wer abnehmen will, setzt häufig auf Ausdauertraining. Laufen, Radfahren oder Walken verbrennen viele Kalorien und lassen die Pfunde purzeln. Hat man aber einen bestimmten Trainingsgrad erreicht, passiert irgendwann nichts mehr.

Dann ist es wichtig, den Körper gezielter zu trainieren und das Ausdauertraining mit Krafttraining zu kombinieren.

Frühlings-Plage Heuschnupfen: 8 Tipps für Allergiker

sneeze

sneeze von Tina Franklin auf flickr (CC BY 2.0)

Niesanfälle, brennende Augen und eine ständig juckende Nase. Für Heuschnupfen Geplagte können die schönen Frühlingstage schnell zur Qual werden, die Pollenkonzentration in der Luft ist vielerorts hoch.

Ein paar einfache Tipps können Ihnen das Leben als Allergiker aber durchaus erleichtern:

1 – Installieren Sie spezielle Pollenschutzgitter an Ihren Fenstern. Diese können die Pollenbelastung in Wohnräumen erheblich senken. Erhältlich sind die Gitter im Baumarkt.

2 – Lüften Sie zur richtigen Tageszeit, also dann, wenn die Pollenbelastung am geringsten ist. Auf dem Land ist das abends der Fall, in der Stadt morgens.

3 – Passen Sie ihre Freizeitplanung der aktuellen Pollenflugvorhersage an. An Tagen mit besonders starker Belastung sollten Sie Aktivitäten im Freien, besonders Sport, lieber lassen.  Buchen Sie sich alternativ über den Frühling und Sommer in einem Fitnesstudio ein.

4 – Trocknen Sie Ihre Wäsche als Allergiker nicht draußen. So vermeiden Sie es, pollenbelastete Kleidung zu tragen oder in pollenbelasteter Bettwäsche zu schlafen.

5 – Duschen Sie in der Pollenflugzeit abends und waschen Sie sich vor allem gründlich die Haare. So gehen Sie pollenfrei zu Bett und können besser schlafen.

6 – Staubsauger und Klimaanlagen mit einem Schwebstofffilter helfen, die Pollenbelastung in der Wohnung und im Auto zu senken. Allerdings müssen sie regelmäßig gereinigt oder ausgetauscht werden.

7 – Wenn Sie Ihren Urlaub flexibel planen können: fahren Sie ans Meer oder ins Hochgebirge, wenn die Allergiebelastung für Sie am höchsten ist.

8 – Beachten Sie auch sogenannte Kreuzallergien. Die Allergene, die allergieauslösenden Substanzen, mancher Stoffe ähneln sich so sehr, dass es zu sogenannten Kreuzreaktionen kommen kann. Rund 60 Prozent aller Birkenpollen-Allergiker sind laut dem Deutschen Allergiebund auch auf Äpfel, Nüsse oder Erdbeeren allergisch. Ob Sie betroffen sind, kann ein Allergietest klären.

Feld

Feld von Mike Powell auf flickr (CC BY 2.0)

Darum ist der Mai der beste Monat des Jahres

Herzlich Willkommen im Mai, im Wonnemonat. Wir finden: diesen Titel hat er auch wirklich verdient 🙂

 

► Grund 1: Feiertagsmarathon

Der Mai zeigt sich in diesem Jahr besonders arbeitnehmerfreundlich: So dürfen wir uns über zwei gesetzliche Feiertage und lange Wochenenden freuen, an Christi Himmelfahrt und Pfingsten.

Noch einen freien Tag mehr gibt’s in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland: Dort ist Fronleichnam, der 26. Mai, auch arbeitsfrei.

► Grund 2: Hochzeitsfieber

Der Mai ist einer der beliebtesten Monate zum Heiraten. Im Mai 2014 haben in Deutschland gut 44.200 Paare Ja gesagt. Deutlich beliebter ist nur der August, hier haben 2014 knpp 56.000 Deutsche geheiratet.

► Grund 3: Badesaison

Der 1. Mai ist für viele Freibäder Eröffnungsstichtag – auch wenn das Wetter nicht von Anfang an mitspielt. Im Schnitt scheint im Mai aber täglich 7 Stunden die Sonne, der Temperaturmittelwert liegt bei rund 17 Grad.

► Grund 4: Frühlingsgefühle

Alles blüht und leuchtet in der Sonne. Das typische Frühlingslicht draußen kurbelt die Seratonin-Produktion im Gehirn an, die Folge: Frühlingsgefühle. Seratonin ist ein Glückshormon.

Bis in die 60er Jahre war der Mai der zeugungsstärkste Monat, der Februar entsprechend geburtenreich. Warum das nicht mehr so ist? Demografieforscher vermuten, weil wir vor allem bei der Arbeit zu viel künstlichem sterilem Licht ausgesetzt sind.

► Grund 5: Festivals & Freilichtevents

Die Tage werden im Mai jeden Tag um ein bis zwei Minuten länger. Ob Jahrmärkte, Frühlingsfeste, Festivals oder Grillen im eigenen Garten: Die Draußen-Saison geht damit wieder los und mit ihr steigt unsre Unternehmungslust. Dazu tragen auch die frühlingshaften Wohlfühltemperaturen bei, es ist weder zu kalt noch zu heiß.

Abenteuer Essen: Das sind die verrücktesten Restaurants der Welt

Gemütlich zu Abend essen und den Alltag einfach mal ausblenden. Im „The Bunyadi“ in London können Sie das garantiert. An der Garderobe geben Sie nämlich alles ab: Ihre Tasche, Ihr Smartphone und Ihre Klamotten. Alle.

The Bunyadi“ ist das erste Nackt-Restaurant der Welt. Im Juni soll es eröffnen.

Skurrile Restaurants gibts es aber noch weitaus mehr …

 

Hospitalis, Riga

Irgendwie krank ist eine ganz passende Beschreibung für das Konzept des Hospitalis in der lettischen Hauptstadt: die Inneneinrichtung ist die eines Krankenhauses.

Platz genommen wird im stilechten OP-Saal, gegessen wird aus OP-Schalen mit Chirurgenbesteck. Bleibt zu hoffen, dass es besser schmeckt als in herkömmlichen Krankenhäusern …

Espai Sucre, Barcelona

Sie würden für ein gutes Dessert jederzeit auf den Hauptgang verzichten? Dann sind Sie im Espai Sucre genau richtig. Auf der Karte stehen ausschließlich Nachspeisen. Trotzdem kann man natürlich auch ein ganzes Menü aus süßen Sünden bestellen.

Cereal Killer Café, London

Cornflakes mit Milch an 365 Tagen im Jahr. Klingt wenig spannend – ist es aber. Im ersten Cornflakes Restaurant der Welt gibt es über 120 verschiedene Sorten Cerealien und dazu 30 Sorten Milch. Das Restaurant ist für gewöhnlich voll, von sieben Uhr morgens bis zehn Uhr abends.

Itaah, Malediven

Mitten im Indischen Ozean, richtig: im indischen Ozean, liegt das Itaah, das erste Unterwasser-Restaurant der Welt. Gespeist wird in einer Kuppel aus Glas mit 180-Grad-Blick auf die Meereswelt. Das Restaurant ist fast jeden Abend ausgebucht, serviert wird dann ein exclusives 7-Gänge-Menü.

Modern Toilet, Shenzhen

So manchem Gast dürfte der Appetit in diesem Restaurant vergehen. Das Modern Toilet ist ein Klorestaurant.

Statt auf Stühlen sitzt man auf Toiletten und auch die Speisekarte ist dem Motto angepasst – die Eiscreme wird bewusst als Häufchen serviert. Na dann… Mahlzeit.

Conflict Kitchen, Pittsburgh

Keine Sorge: In diesem Restaurant werden Sie nicht von schlecht gelauntem Personal bedient. Auf der Karte stehen allerdings nur Gerichte aus Ländern, die im Konflikt mit den USA stehen.

Die Idee hatte der Künstler Jon Rubin, um in seiner Heimatstadt das Interesse an der Außenpolitik des Landes zu wecken. Ob kubanisch, iranisch, afghanisch, koreanisch … langweilig wird es in der Conflict Kitchen sicher nicht.