In Memory of Michael Jackson

Kaum zu glauben, aber heute jährt sich der Todestag des King of Pop bereits zum fünften Mal. Am 25. Juni 2009 starb Michael Joseph Jackson im Alter von 50 Jahren.

Wegen seiner Errungenschaften in der Musikwelt nennen ihn alle nur den King of Pop. Mit 300 bis 400 Millionen verkauften Tonträgern gilt er unangefochten als einer der erfolgreichsten Entertainer aller Zeiten.

Er revolutionierte die Musikwelt mit seinen schrillen Outfits, seinen einzigartigen Bühnenshows, seinem Tanzstil und nicht zuletzt mit seiner Musik. Selbst nach seinem Tod erobert er noch heute die Charts der ganzen Welt und ist daraus nicht mehr wegzudenken.

Und um kaum jemanden ranken sich mehr Mythen als um Michael Jackson – um seine Hautfarbe, um sein Vermögen, seine Familie, seine Spleens… Doch eines steht fest: er war und ist einer der größten Künstler aller Zeiten.

Milliarden Menschen weltweit betrauern seinen Verlust. Das Team von Absolut relax trauert mit: In Erinnerung an einen einzigartigen Musiker spielen wir heute, zwischen 6 und 18 Uhr, jede Stunde einen Song von Michael Jackson.

Schon als kleiner Junge stand er erfolgreich auf der Bühne. Zusammen mit seinen vier Brüdern war er der Hauptsänger der Jackson Five.

Es gibt niemanden, der ihn nicht kennt: den Moon Walk. Erst Michael Jackson verhalf dem Tanzschritt, der bereits in den 40er Jahren aufkam, zu Weltruhm.

https://www.youtube.com/watch?v=kXhy7ZsiR50

Noch im selben Jahr seines Todes stürmte das Album This Is It  in die Charts. Die Fans des King of Pop können und wollen sich einfach nicht von ihm trennen. Bei den Billboard Music Awards 2014 stand kein anderer als Michael Jackson selbst auf der Bühne! Ein Hologram zauberte dem Publikum nicht nur Gänsehaut, sondern auch Tränen in die Augen.

https://www.youtube.com/watch?v=uCOnKeC32mE

Das hätte dem extravaganten Musiker mit Sicherheit gefallen, schließlich war er bekannt für seine außergewöhnlichen Auftritte:

Martin bloggt: Ein Tag als alter Mann…

Unheil Nummer 1:
Es ist wahrscheinlich die Volkskrankheit Nummer 1: Der Fußball. Durch kein anderes Unheil werden jährlich mehr potente junge Männer zu wehrlosen Opfern gemacht oder gar in den Tod gerissen, wie durch  die schönste Nebensache der Welt. So wurde auch ich, als junge Hoffnung von Absolut Radio quasi dahingerafft, und musste am Mittwoch erleben, wie man sich als mit etwa 89 Jahren fühlen muss.

Ein kurzes Protokoll:
8:00 Uhr, ich muss feststellen, dass ich große Schmerzen in der Oberschenkel/ Leistengegend habe, und dringend zum Arzt muss. Da ich mich kaum bewegen kann, wird besonders das Ankleiden zu einer äußerst umständlichen und unansehnlichen Angelegenheit. Ich überlege kurz, ob ich eine meiner Mitbewohnerinnen zur Hilfe hole, verwerfe diesen Gedanken aber schnell wieder, um im Freundeskreis keine neuen, unbequemen Spitznamen wie Altglasmaster oder Retardo zu erhalten.

9:00 Uhr, die Praxis meiner Hausärztin öffnet die Pforten, ich werde jedoch ca 10 Minuten zu spät eintreffen, da ich mich extrem-humpelnd nur so schnell bewege, wie Rudolf Scharping spricht. Passanten behandlen mich wie einen Unfall. Sie schauen mich bemitleidend, wenn nicht so gar beschämt an, da sie nicht wissen, ob sie hinschauen oder wegschauen sollten, und wenn sie wegschauen, wie sie es möglichst unauffällig gestalten sollen, damit es nicht angeekelt wirkt. Fühlt sich komisch an…

10:00 Uhr: Die erste Diagnose: Kein Leistenbruch, aber schnell zum Röntgen und Kernspin. Einfacher gesagt, als getan. Ich schleife mich zur nächsten Bushaltestelle und bin fast empört, als mir im Bus kein Platz angeboten wird. Ich überlege kurz auf die Tränendrüse zu drücken, verwerfe aber auch diesen Gedanken um nicht als weinerlicher Sensiblo belächelt zu werden.

10:30 Uhr: Ich bin im radiologischen Zentrum angekommen, und überrascht wie viel Fußmarsch man mir zumutet. Die freundlichen Arzthelferinnen und erschreckende Promi-News in der ausliegenden Bunten verschaffen mir leichte Ablenkung.

Geröntgt zu werden klingt auch einfacher, als es sich im kletternden Zustand (bitte keine Anspielungen auf meine Körpergröße) bewältigen lässt. Ich kämpfe mich erneut durch, und nehme den weiten Weg zur Kernspinthomographie auf mich.

11:30 Uhr: Anschauliche Informationsspots verdeutlichen mir die gefahrlose und erfahrene Kompetenz meiner potentiellen Doktoren, die rein äußerlich eher dem Typ „verrückter Vulkan-Wissenschaftler“ entsprechen.

12:15 Uhr: Zum dritten mal an diesem Tage entkleide ich mich vor einer völlig fremden Frau. Ich verspüre dabei leichten „Woodstock-Spirit“ und mache mich halbnackt auf in die Röhre des Tomographen. Nach 15 Minuten feinstem Röhren-House, dessen enorme Lautstärke auch nicht von den lächerlichen Kopfhörern die mir aufgesetzt wurden verhindert wird, mache ich mich auf zur finalen Diagnose:

13:00 Uhr: Muskelansatz-Prellung.
Hä? Klingt ja gar nicht so tragisch, oder? Als ich aufzustehen versuche wird mir die Tragik jedoch wieder bewusst.

13:00-14:00 Uhr
Der Heimweg gestaltet sich gewohnt umständlich, und erneut werde ich von jeder Altersgruppe überholt und weiträumig umkurvt. Ich erinnere mich an eine junge Freundin von mir (Gruß an Julia), die mich in ihrem jugendlichen Leichtsinn gerne mal „alter Mann“ nennt, und hoffe bald wieder auf die Sonnenseite der Körperbeherrschung zurückkehren zu können.

Es sind interessante Eindrücke die man erhält, und ich erinnere mich daran, Dinge wie Gesundheit und Mobilität nicht mehr als selbstverständlich anzusehen.

Donnerstag, 8:00 Uhr: An dieser Stelle möchte ich gerne in großem Stile Werbung für Voltaren machen, denn heute geht es mir erheblich besser. Ich freue mich euch wieder einigermaßen fit erhalten zu sein und verbleibe,

Euer Altglasmaster

Martin bloggt: 3 Typen Hupen

Manchmal nervt der Stadtverkehr…

Er zerrt an den Nerven, bringt dich zur Verzweiflung, lässt dich Fluchen und Beten zugleich und versaut dir nicht selten den Feierabend: Der Stadtverkehr.
 
Drängeln. Schneiden. Gas geben. Abstoppen. Rote Ampeln, fast rote Ampeln und kaum mal grün. Aufblenden. Schimpfen. Hupen. Angehupt werden. Sich beruhigen und wieder aufregen.
 
Seit ich mit meinem Roller „Traudl“ gesegnet bin, darf ich am motorisierten Straßenverkehr teilnehmen. Zwar ist man mit einem Roller immer noch etwas flinker und freier als mit dem breiten Auto, den Feierabendverkehr kann man aber dennoch live und unzensiert miterleben
 
Deshalb kann ich mit gehörigem Abstand und guter Laune meine Beobachtungen im Straßenverkehr mit euch teilen 🙂
 

Teil 1: Verschiedene Arten zu hupen

 
Nach langwierigen (eine Woche in die Arbeit und zurück 😉 ) Untersuchungen, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass es verschiedene Arten zu hupen gibt. Ich unterteile sie in freundlich, aggressiv und bösartig-nachhaltig. 
 

1. Freundliches Hupen (FH):

Der liebenswerte Typ Mensch macht es gerne. Mit Verständnis für angespannte Gemütslagen und fehlerhaftes Verhalten versucht er freundlich auf sich aufmerksam zu machen, ohne andere Verkehrsteilnehmer dabei in große Hektik zu versetzen. Er ist gerne everybodys darling, war früher Klassensprecher und trifft überall Leute, die er kennt.
FH klingt in etwa so:

 
 

2. Aggressives Hupen (AH):

Hektik und Ungeduld lassen leider allzu oft dieses Hupen ertönen. Der Mensch dahinter ist auf  ein möglichst schnelles Vorankommen aus und kann kein Verständnis für Fehlverhalten aufbringen. Dafür hat er es zu eilig. Er möchte niemanden mit dem Hupen schaden, macht sich aber auch keine Gedanken um mögliche psychische Auswirkungen. Typ Wallstreet-Broker oder Kopfgeldjäger 😉
Aggressives Hupen dauert etwa 1-2 Sekunden lang, und wiederholt sich nur bei erneutem Kontaktversuch:
 
 

3. Bösartig-nachhaltiges Hupen (BNH)

Der Unsympath im Straßenverkehr belässt es nicht beim aggressiven Hupen. Sein Ziel ist es, den unachtsamen Verkehrsteilnehmer nicht nur zu belehren, sondern ihn so zu verstören, dass dieser noch seinen Kindeskindern erzählen wird: „Das war damals, im selben Jahr als ich so angehupt wurde“.  
 
Der boshaft-nachhaltige Huper (BNH) zeichnet sich durch cholerisches Verhalten im Straßenverkehr, aber auch im normalen Leben aus. Er schreit mitunter Bedienungen an, möchte stets den Vorgesetzten am Telefon sprechen und bleibt breitbeinig mit wütendem Blick in engen Fußgänger-Passagen stehen, um seinen Standpunkt zu verdeutlichen. 
 
Er lächelt selten, schimpft aber ausgiebig über Politik und/ oder Fußball. Böse Zungen behaupten, er sei der typische BILD-Leser.
 
Sein Gehupe zeichnet sich dadurch aus, dass auf aggresives Hupen noch eine zweite oder sogar dritte, längere Hup-Sequenz folgt. Wichtig dabei ist, dass auch andere Verkehrsteilnehmer dadurch auf das „Opfer“ aufmerksam werden. Der BNH erhofft sich dadurch eine Kollektiv-Strafe anzuzetteln, deren Konsequenz böse Blicke und eindringliches Kopfschütteln sind:
 
 

Richtiges Verhalten auf BNHs:

 

 

Oder so:

 

Falsches Verhalten:

 
Kommt gut nach Hause und schönes Wochenende,
Euer Martin

ICH habe die Katz gerubbelt

Es beschäftigt mich
Unser Kinothema der Woche beschäftigt mich. Ja es beschäftigt mich noch viel mehr als es beispielsweise der Film Anonymous (hier nicht das impotente Facebook-Zerstörer-Kollektiv), der gestiefelte Kater (Katzen im Titel scheinen im Trend zu sein) oder In-Time (den ich immer noch nicht angeschaut habe, wer Lust hat, es zu tun, bitte kurze Email an Martin.Glashauser@AbsolutRadio.de). 

Fast mein geistiges Eigentum
Denn Rubbeldiekatz gehört seit einem denkwürdigen Ereignis so sehr zu mir, dass ich es schon fast zu meinem eigenen geistigen Eigentum gemacht habe. Also in etwa so, wie sich „Avatar“ fast unbemerkt die Geschichte von „der mit dem Wolf tanzt“ zu eigen gemacht hat, Mark Zuckerberg sich fast als Mastermind hinter Facebook bezeichnen darf oder der FC Schalke sich 2001 fast als Deutscher Meister bezeichnen durfte. Aber nur fast, so wie ich… 

Schnurrhaarverlust
Jedenfalls wurde ich als Kind schon mit der Möglichkeit, Katzen zu frottieren, konfrontiert. Ja, unsere Katze musste vielleicht viel mitmachen. So verlor sie ihre Schnurrhaare durch mich (ich hatte gelernt, dass man Haare schmerzlos schneiden kann), wurde von meiner Steinschleuder wild umhergejagt (die ich wiederum dadurch verloren habe) und ich versuchte, sie zum Pferd umzufunktionieren (ich war ein kleines, aber aufgewecktes Kind). Rubbeldiekatz aber lernte ich anders kennen. Vielleicht etwas weniger spektakulär – vor dem Fernseher.

Simpsons-Niveau
Schon früh hatte ich gelernt, dass das Fernsehen, außer den Simpsons und der Tagesschau (letztere wurde mir zusammen mit dem Tatort von meinen Eltern aufgedrängt) recht wenig Niveauvolles zu bieten hatte. Das spätere „Realitätsfernsehen“ sollte mich darin auf furchtbarste Weise bestätigen. Und niemals werde ich das Bild von demPärchen mit den Spaghetti Bolognese aus dem Kopf bekommen… Aber zum Thema:

Das Ereignis
So saß ich nun auf dem Sofa, wohl mit einem viel zu großem T-Shirt von Guns ‚N‘ Roses bekleidet, mit einem wohl nutella-verschmiertem Mund und hab mir die Simpsons auf unserem guten alten schwarz-weiß Röhrenfernseher angesehen. Gut, vielleicht übertreibe ich jetzt ein bisschen, aber in dieser emotionalen Stunde soll es mir verziehen sein. Zumindest lief die Folge, in der Lisa ihre eigene sprechende Malibu Stacy Puppe entwerfen durfte und sich somit im Tonstudio beim Einsprechen wiederfand. Die stets nervige Lisa ging aber erneut viel zu idealistisch an die Sache heran und benötigte so viele Takes, dass sich Krusty der Clown dazwischendrängte. In atemberaubendem Tempo drosch er seine 5 Standardsätze herunter und erklärte: „So geht das richtig Kleines, rubbeldiekatz bin ich fertig!“ Noch bevor das richtige Band eingelegt war. Wer diese Szene noch irgendwo im Netz findet, bitte ebenfalls per Mail an Martin.Glashauser@AbsolutRadio.de senden 🙂

Die Erleuchtung
Ich war nicht nur enorm belustigt, fasziniert oder euphorisch, nein ich war inspiriert und zugleich verzaubert. Rubbeldiekatz. Simpel, schlicht, schnell auszusprechen und immer wieder fantastisch, ließ ich es so schnell in meinen Wortschatz einfließen, dass mich bald jeder damit assoziierte. Egal, ob als Verabschiedung in einer SMS, als Lieblingszitat in meiner Abizeitung oder als Motivation für meine Band, bei dem entscheidenden Wettbewerb richtig Gas zu geben. Rubbeldiekatz hat mich begleitet und wird mir nun quasi wieder genommen. Denn jetzt kennt man es. 

Ein gutes Ende
So traurig soll diese Geschichte aber nicht enden, nein, ich bin mir sicher, dass unsere reizüberflutete Gesellschaft den Titel des Detlef Buck Filmes schon wenige Momente nach der ersten Ausstrahlung im Free-TV schon wieder vergessen haben wird. Außerdem freu ich mich, dass Til Schweiger dabei für keine Rolle berücksichtigt wurde. Auch nicht als Frau verkleidet. Gut so.

Rubbel die Katz, 
Euer Martin

Acht Gadgets für noch mehr Picknick-Spaß

Die Temperaturen steigen-die Menschen zieht es nach langer Regenzeit endlich ins Freie. Und auch so manche Mahlzeit will in der Natur verputzt werden.  Es folgen acht Tipps wie ein Picknick noch herrlicher wird:

1. Decke und Musik in einem

2. (Wem Musik nicht reicht) Spielspaß und Decke in einem

3. Das Fahrrad als mobile Bar

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4. Für den großen Durst: das Melonenfässchen

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5. Muffinbackform als Soßenbehälter

6. Muffinschälchen als Käferschreck

7. Snacks im Kebab-Style

8. Häppchen im Glas

Kuriose Hinweise über Paul McCartney’s Tod auf Albencover zu finden

Die Anfänge der Theorie

Das Album der Beatles „Abbey Road“ stieg am 4. Oktober 1969 auf Platz 1 der UK-Charts, nur kurze Zeit nach der Veröffentlichung.

Im selben Jahr nahm die „Paul is dead“-Theorie durch einen scherzhaft gemeinten Artikel in der Campuszeitung der University of Michigan ihren Anfang.

Inhalt dieser Theorie war der Unfalltod Paul McCartneys, der daraufhin durch einen gecasteten Doppelgänger ersetzt wurde.

 

Die Verbreitung des Gerüchts

Landesweite Aufmerksamkeit erreichte die Verschwörungstheorie durch den Detroiter Radiomoderator Russell Gibb, der sie in seiner Sendung thematisierte.

Im Anschluss tauchten die kuriosesten Hinweise auf, die Fans auf sämtlichen Albencovern zu finden meinen, so auch auf dem Cover von „Abbey Road“.

Darauf sind die Beatles zu sehen, die von links nach rechts über einen Zebrastreifen laufen – vergleichbar mit einem Trauerzug – , im Hintergrund ein weißer VW Käfer mit dem Kennzeichen LMW 28IF. LMW soll für „Linda McCartney Weeps“ und die Zahl 28 für sein Alter zum Todeszeitpunkt stehen.

Die Band kann aufgrund ihrer Kleidung mit einem Trauerzug assoziiert werden: ein in weiß gekleideter John Lennon soll den Priester darstellen, Ringo Starr im schwarzen Anzug den Bestatter und George Harrison den Totengräber, wegen seines Arbeiter-Jeans-Outfits. Der letzte herauszulesende Hinweis ist ein barfüßiger Paul McCartney, denn in Großbritannien werden Menschen traditionsgemäß barfuß beerdigt.

Zum Glück hat er das Alter von 28 bereits erfolgreich überschritten.

https://www.youtube.com/watch?v=UiD8oBKO78Y

Das schwarze Gold – Die teuersten Schallplatten der Welt

Schallplatten sind etwas Besonderes – ohne Zweifel!

Selbst wer mit CDs aufgewachsen ist, bekommt oft eines Tages die Gelegenheit, eine große, tiefschwarze Schallplatte in die Hand zu nehmen, sie sanft und vorsichtig auf den Plattenteller zu legen, sie in Rotation zu versetzen und schließlich die feine Nadel behutsam zwischen die Rillen gleiten zu lassen.

Das hört sich zwar wie der Auszug aus einem billigen Erotikroman an…

Source: media.libri.de via Sebastian on Pinterest

 

…aber man versteht, welche Leidenschaft tief in manchem Sammlerherz verwurzelt ist.

Somit ist es auch verständlich, dass man sich ein seltenes Exemplar auch gerne mal was kosten lässt.

 

„Over the Top“

Die wohl wertvollste Platte aller Zeiten kann man leider nur schätzen. Der Besitzer ist Sir Paul McCartney höchstpersönlich, der die Platte noch nie herausgegeben hat.

Bei dem Stück handelt es sich um eine einzigartige Aufnahme von Paul, John und George als „The Quarrymen“, noch vor Gründung der Beatles. Zu hören sind die beiden Songs „That’ll Be the Day“ und „In Spite of All the Danger“.

Aber wie gesagt, kann man hier nur schätzen. Das ist übrigens häufig der Fall, da viele Sammler und Auktionen anonym sein wollen oder sollen. 

 

Traurig aber wahr…

Nie wurde für eine Schallplatte offiziell mehr bezahlt als für die „Double-Fantasy“-LP von Mark Chapman.

Source: media.cnbc.com via Sebastian on Pinterest

 

Das war der Mann, der John Lennon ermordete. Nur wenige Stunden zuvor hatte er sich seine Platte von Lennon signieren lassen und somit das vorletzte Autogramm einer Legende abgestaubt.

Da sich außerdem noch die Fingerabdrücke von Chapman auf dem Stück befinden und dieses sogar als Beweisstück im Mordprozess diente, kann man es auch durchaus als historisches Stück bezeichnen.

1999 wurde die „Double-Fantasy“-LP für spektakuläre 150.000 $ an einen anonymen Bieter verkauft.

 

Leider zu eklig!

Ein weiteres Beispiel mit einer interessanten Hintergrundgeschichte ist das Beatles-Album „Yesterday and Today“.
Zu diesem Album gab es ein sogenanntes „Butcher-Cover“ mit dem die Platte allerdings nie in den Verkauf ging.

Source: google.com via Diane on Pinterest

Diese Version wurde lediglich an Radiosender verschickt und anschließend für den Verkauf überklebt oder mit einem neuen Cover gedruckt, da das ursprüngliche als zu anstößig galt. Hier muss man zwischen Mono- und Stereoversionen unterscheiden.

Für eine Mono-Pressung mit „Butcher-Cover“ zahlt man heutzutage rund 10.000 $, für Stereo bis zu 40.000 $. Da viele Sammler allerdings die Überklebten Versionen „entklebt“ haben, sind unmanipulierte Versionen teilweise bereits mehr wert als die abgezogenen.

 

Mehr Glück aber auch Verstand!

Der Plattensammler Waren Hill kaufte auf einem Flohmarkt eine Platte mit der Aufschrift „Velvet Underground. 4-25-66’“ für schlappe 75 Cent. Wie sich später herausstellte handelte es sich dabei um die als verloren geglaubte erste Aufnahme der Band „Velvet Underground“

Source: karaoke-lyrics.net via Heather on Pinterest

Die Platte besteht aus Acetat statt aus Vinyl. Acetat ist viel empfindlicher als Vinyl und kann daher kann man es nur einige Male abspielen. Bei der ersten Auktion kamen trotzdem gigantische 155.000 $ für die Platte zusammen.

Doch noch bevor Hill die Kohle einstecken konnte, gestand der Bieter, dass er nicht in der Lage wäre, das Geld zu zahlen. Bei der zweiten Auktion kamen „nur noch“ knapp über 25.000 $ zusammen. Aber der Gute hat damit trotzdem einen ganz ordentlichen Gewinn erzielt.

 

Der kleine „Hirnschmalz“ zum Schluss

Es gibt noch zahllose Beispiele für sündhaft teure Platten und hinter vielen Exemplaren steckt eine tolle, traurige, grausame oder spektakuläre Geschichte. Und genau das macht die Schallplatte aus: Der Hintergrund und die Emotion, die wir mit einem Stück Vinyl entwickeln oder damit verbinden.

Source: Uploaded by user via Milena on Pinterest

Allen Plattenfreaks da draußen wünsche ich noch viele erotische oder zumindest leidenschaftliche Momente mit ihren schwarzen Schätzen 🙂

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Teilnahmebedingungen

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  • Mitarbeiter von Absolut relax bzw. der Absolut Digital GmbH & Co. KG sowie deren Angehörige und Mitarbeiter + Angehörige beteiligter Unternehmen sind grundsätzlich von der Teilnahme an Gewinnspielen des Senders ausgeschlossen.
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  • Absolut relax behält sich vor, im Falle einer nicht gegebenen Erreichbarkeit des gezogenen Gewinners (zB. Telefon, Email), den Gewinn an einen anderen Teilnehmer zu vergeben. Der ursprünglich gezogene Gewinner hat damit keinen Anspruch mehr auf den ausgelobten Preis.
  • Ein Gewinn kann nachträglich aberkannt werden. Diese Regelung greift insbesondere dann, wenn sich herausstellt, dass eine Teilnahmeberechtigung nicht bestand, der Spielmodus oder die Spielapplikation manipuliert wurde. Absolut relax behält sich vor, Spielteilnehmer beim Verdacht auf Manipulationen ohne Angaben von Gründen von der Teilnahme auszuschließen.
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