Alles außer Fettnapf – Tischsitten in anderen Ländern

Andere Länder andere Sitten. Dies gilt auch für Tischsitten. Sie sind mit einigermaßen guten Tischmanieren aufgewachsen? Prüfen Sie das lieber nochmal – nicht, dass Sie im Urlaub aus dem Fettnapf naschen müssen.

14578750267_2b3435e51f_zsushi macro von Ulbrecht Hopper auf flickr.com (CC BY 2.0)

Halten Sie Ihre Fusssohlen bedeckt

 

Wenn Sie in der Türkei zum Essen bei Freunden eingeladen sind gilt es einige Regeln zu beachten, um den Gastgeber nicht zu verärgern. Stühle suchen Sie dabei oft vergeblich, denn in der Türkei ist es durchaus üblich es sich auf einem Sitzkissen direkt auf dem Boden gemütlich zu machen. Achten Sie hierbei auf die richtige Sitzart: empfohlen wird der Schneidersitz, denn es gilt als unhöflich den anderen Gästen die Fusssohlen zu zeigen.
Wenn Sie satt sind essen Sie nicht einfach den Teller leer, das wäre für den Gastgeber das Zeichen die nächste Portion aufzutischen. Legen Sie stattdessen lieber das Besteck auf den Teller.

In Indien bitte nur mit rechts

In den Indien erübrigt sich diese Geste, denn nach Besteck liegt hier in den seltensten Fällen auf dem Tisch. Hier wird ausschließlich mit den Fingern, bzw. mit Brot gegessen. Zugegeben – es braucht seine Zeit und vielleicht üben Sie vor der Indienreise das „Schaufeln“ mit Fladenbrot zu Hause, bevor dann alles daneben geht. Profis raten dazu nur Daumen, Zeige- und Mittelfinger zu benutzen. Essen Sie bitte NUR mit der rechten Hand – denn in Indien (wie in einigen anderen asiatischen Ländern) wird die linke Hand für die Toilette benötigt.

Haute Cuisine – auch bei den Tischregeln

Die französische Küche ist für ihre Exklusivität bekannt. Da dürfen die Tischregeln auch nicht gerade banal ausfallen. Für einen kleinen Snack wird das Baguette NIE geschnitten – es darf lediglich gebrochen werden. Von der Käseplatte wird seitlich ein kleines Stück Käse abgeschnitten und probiert. Und bitte immer mit Besteck – ohne zu schmatzen, zu schlürfen oder gar aufzustoßen.

BaguetteBaguette von iRubén auf flickr.com ( CC BY 2.0)

 

Russen mögen’s üppig – nicht nur im Glas

Wenn Sie bei einem Russen zum Essen eingeladen werden sind empfiehlt es sich mindestens 3 Tage davor nichts zu essen. Sie werden an diesem einen Abend genügend Kalorien zu sich nehmen. Der russische Gastgeber fordert seine Gäste ständig zum Essen auf, legt ordentlich nach und schenkt auch jede Menge Wodka ein. Schlagen Sie eine solche Einladung zum Trinken nicht aus. Gut, dass Sie sich zuvor mit Vorspeise, Suppe, Hauptgang und Nachspeise den Bauch gefüllt haben. Dann vertragen Sie den Schnaps auch besser.

Endgegner: Japan

Soviel schon einmal vorab: als Tischgast in Japan können Sie unmöglich alles richtig machen. Japan besitzt nämlich das wahrscheinlich komplizierteste Regelsystem wenn es um Tischmanieren geht. Es wird von niedrigen Tischen am Boden gegessen. Suppen werden in Japan geschlürft, direkt aus dem Schälchen und ohne Löffel. Je lauter Sie dabei schlürfen, desto mehr freut es den Küchenchef. Damit zeigen Sie ihm, dass die Suppe lecker ist. Die restlichen Speisen werden mit Stäbchen eingenommen. Das allein ist ja für so manchen eine Kunst für sich.
Der Reis ist den Japaner übrigens heilig – spielen Sie nicht damit. Am Ende wird jedem Gast zwei Schälchen mit purem Reis und Sojasoße gereicht – diese bitte ohne Rückstand verputzen, im Schälchen darf nichts übrig bleiben.

Tipps für den Urlaub in den eigenen vier Wänden

Oft ist es zu Hause doch am schönsten. Wieso also nicht einmal den wohlverdienten Urlaub in den eigenen vier Wänden und der näheren Umgebung verbringen? Wir haben einige Tipps und Vorschläge für die Arbeitsfreie Zeit im Eigenheim.

 

 

Urlaub wirklich Urlaub sein lassen: Eigentlich ein simpler Trick, aber leider setzen ihn die Wenigsten konsequent um. Wer sich wirklich entspannen will schaltet sein Handy stumm, liest während des Urlaubs keine E-Mails aus dem Büro und lässt sich am besten auch nicht zu Diskussionen über die Arbeit ein. Dann hat man auch wirklich mal Zeit für sich.

 

Die Umgebung entdecken: Es muss nicht immer Rom oder London sein, meistens findet man nur einige Kilometer von seinem Wohnort entfernt einige interessante Sehenswürdigkeiten. Am besten konsultiert man hier jemanden mit guter Ortskenntnis oder einen Reiseführer für die Gegend.

 

Den Gaumen verwöhnen: Durch gutes Essen und gute Getränke werden bei Menschen Glückshormone freigesetzt. Außerdem kann man das Urlaubsfeeling verstärken, indem man mal etwas exotisches und neues kocht. Genau ist es mit Getränken. Wer braucht denn schon eine überteuerte Hotelbar, wenn man sich selber auch ansprechende Cocktails mischen kann?

 

Urlaub nutzen: Wer sich Urlaub nimmt nur um in dieser Zeit das Haus zu putzen oder die Steuererklärung zu machen, wird sich sehr schnell selber Stress machen und kommt auch nicht wirklich entspannt zurück in den Arbeitsalltag. Viel besser ist es hier mal den ganzen Hobbys nachzugehen, für die man sonst zu wenig Zeit hat.

 

Mal etwas neues probieren: Egal ob man einige frisch erschienene Bücher liest oder ob man mal wieder Abends schick ausgeht, alles was neu oder unüblich ist hilft dabei einen interessanten Urlaub zu Hause zu gestallten.

 

Sich verwöhnen lassen: Auch sehr empfehlenswert ist ein Wellness Tag in den eigenen vier Wänden. Wer zu wenig Platz hat kann sich auch mal wo anders verwöhnen lassen. Genau dafür gibt es auch vor Ort Masseure, Saunen und Wellness Bereiche in Schwimmbädern. Und hier ist auch wirklich Entspannung garantiert, nicht wie in so manchen Großhotel mit vielen Touristen.

 

Nicht geizig sein: Wenn man den Urlaub zu Hause verbringt spart man sich das Geld für einen Flug oder ein Hotel. Das kann man dafür in der Zeit die man zu Hause verbringt nutzen. Wie wäre es zum Beispiel mal wieder mit einem Kinobesuch oder en paar neuen Klamotten?

 

Gute Musik hören: Musik beeinflusst die Stimmung, wer also gute, entspannende Musik hört, hat auch einen entspannten Urlaub. Also einfach mal ein paar Stunden ABSOLUT relax hören und den Urlaub genießen. 😉

 

So bleiben Sie im Urlaub gesund

Deutschland startet in die Urlaubszeit und damit in die schönste Zeit des Jahres. Aber egal ob Sie sich auf zehn Tage Schwarzwald oder drei Wochen Malediven freuen: jede Reise wird zum Albtraum, wenn Sie krank werden.

Was deshalb immer in die Reiseapotheke gehört und worauf Sie im Urlaub achten sollten: wir haben die wichtigsten Tipps für Sie.

1 – Reiseapotheke

Besonders, wenn Sie eine Reise außerhalb Europas gebucht haben, sollten Sie die wichtigsten Medikamente, wie Kopfschmerztabletten oder Mittel gegen Durchfall, noch zuhause besorgen. Tatsächlich werden im Ausland auch Medikamenten-Fälschungen verkauft.

Wenn Sie mit Kindern reisen, empfielt das Centrum für Reisemedizin, CRM, die Reiseapotheke entsprechend zu erweitern. Eine hilfreiche Checkliste finden sie hier.

2 – Impfungen

Mindestens 6 Wochen vor Reiseantritt sollten Sie sich bei Ihrem Hausarzt über Impfempfehlungen für Ihr Reiseland informieren. So bleibt noch genügend Zeit, den nötigen Schutz aufzubauen. Die Kosten für die Impfungen übernehmen übrigens viele geseztliche Krankenkassen ganz oder zumindest teilweise.

Ausführliche Infos finden Sie hier.

buffet

Buffet von águahotels auf flickr (CC BY 2.0)

3 – Essen & Trinken

Im Rahmen von Pauschalreisen bereiten viele Hotels ihre Speisen zwar auf hygienisch hohem Standard zu, bleiben Sie aber trotzdem skeptisch: Bei warmen Temperaturen vermehren sich Keime und Krankheitserreger schneller, zum Beispiel in rohen Speisen am Hotelbuffet.

Von Salat, vorgeschältem Obst oder Meeresfrüchten kann es schnell zu einer Lebensmittelvergiftung kommen.  Halten Sie sich daher an gekochte Speisen. Fleisch und Fisch sollten durchgegart sein.

4 – Sonnenbrand & Sonnenstich

Geben Sie ihrem Körper Zeit, sich an die neue Klimazone zu gewöhnen. Meiden Sie ausgedehnte Sonnenbäder in den ersten Tagen und benutzen Sie ausreichend Sonnencreme, damit Ihre Haut nach und nach eigenen Sonnenschutz aufbauen kann.

Schützen Sie sich außerdem vor einem Sonnenstich: tragen Sie Kopfbedeckung, meiden Sie die Mittagshitze und trinken Sie genügend, am besten zwei bis drei Liter pro Tag.

5 – Sommerschnupfen

Schon im Urlaubsflieger lauert sie: die Klimaanlage. Virenschleuder und oftmals viel zu kalt eingestellt. Damit Sie sich davon nicht erkälten, sollten Sie verschwitze Kleidung immer wechseln, sobald Sie nach drinnen in klimatisierte Räume gehen. Nachts sollten Sie die Klimaanlage auf ihrem Hotelzimmer auf ein Minimum reduzieren oder ganz ausschalten.

Vom Gewitter überrascht: So verhalten Sie sich richtig

Fünf bis sieben Deutsche sterben pro Jahr an Blitzschlägen. Damit ist das Risiko tatsächlich in etwa so hoch, wie die Chance, den Lottojackpot zu knacken.

Schwerverletzte durch Blitzeinschläge gibt es allerdings jährlich weit mehr. Wir klären deshalb die wichtigsten Fragen, wie man sich bei Gewitter verhält.

Woher weiß ich, wie nah das Gewitter ist?

Wenn das Gewitter direkt über Ihnen ist, blitzt und donnert es zeitgleich. Ist das Gewitter weiter entfernt, sehen wir zuerst den Blitz und hören kurz darauf den Donner.

Grund: Der Schall braucht länger zu unserem Ohr als der Blitz zu unserem Auge. Zählt man die Sekunden zwischen Blitz und Donner und multipliziert diese Zahl mit 340 (die Entfernung in Metern pro Sekunde), bekommt man als Ergebnis die Entfernung des Gewitters in Metern.

Was, wenn ich im Freien vom Gewitter überrascht werde?

Am Sichersten sind Sie immer in einem Gebäude oder Unterstand – also so schnell wie möglich Schutz suchen. Gibt es weit und breit keine Möglichkeit, sollten Sie wissen: der Blitz schlägt vorzugsweise in den höchsten Punkt ein. Von Bäumen, Masten und landschaftlichen Erhebungen also unbedingt Abstand halten.

Außerdem sollten Sie dem Blitz keine Angriffsfläche bieten, sich also auf keinen Fall flach auf den Boden legen, sondern mit geschlossenen Beinen in die Hocke gehen. Werden Sie als Gruppe vom Gewitter überrascht, halten Sie auch Abstand zueinander.

Darf ich einen Regenschirm aufspannen?

Auch wenn Sie von Gebäuden umgeben sind, die höher sind, als Sie selbst: lassen Sie den Schirm zu. Metallgegenstände, dazu gehören auch Fahrräder und Handys, leiten den Strom besonders gut weiter und können zu schweren Verbrennungen führen. Statistisch gesehen ist daher Golf die gefährlichste Sportart bei Gewitter.

Bin ich im Auto sicher?

Solange alle Fenster geschlossen sind, kann Ihnen im Auto nichts passieren. Es bildet einen sogenannten „Faradayschen Käfig„. Der Strom wird über die Metallkarrosserie in den Boden geleitet, ohne die Insassen zu verletzen.

Wie verhalte ich mich zu Hause?

Trennen Sie bei einem Gewitter alle elektrischen Geräte vom Stromnetz. Selbst wenn der Blitz nicht direkt ins Haus einschlägt, können TV, Computer und Co. durch Überspannungen beschädigt werden.

Und was nur Wenige wissen: auch Duschen kann während eines Gewitters gefährlich sein. In älteren Häusern sind Wasserleitungen teils noch aus Metall – der Blitz kann also theoretisch über die Leitung in die Dusche fahren.

Kann man einen Blitzschlag überleben?

Ja. Der Nationalpark-Ranger Roy Sullivan aus dem US-Staat Virginia wurde im Laufe seines Lebens acht Mal (!) vom Blitz getroffen.

Er verlor unter anderem einen Zehnagel und erlitt mehrfach Verbrennungen, überlebte jedoch alle acht Mal. Bis heute steht er damit im Guinnessbuch der Rekorde.

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Warum wir ausgerechnet immer im Urlaub krank werden

Endlich Urlaub, endlich entspannen und den Alltagsstress vergessen! Aber kaum sitzen wir im Flieger in Richtung Sonne, fängt der Hals an zu kratzen, der Kopf dröhnt und die Glieder werden schwer.

Dass wir häufig im Urlaub krank werden, ist aber kein Zufall. Psychologen und Mediziner haben sogar schon einen Fachbegriff für das Phänomen gefunden: Freizeit-Krankheit (engl. leisure sickness).

Und es gibt auch eine nachvollziehbare Erklärung.

 

Von der Freizeit-Krankheit betroffen sind meist Berufstätige, die in einem eher stressigen Job mit hoher Belastung arbeiten. Stress stellt zwei verschiedene Dinge mit unserem Immunsystem an. Zum einen werden wir anfälliger für bakterielle und virale Infekte. Zum anderen hemmt aber das Stresshormon Adrenalin die direkte Immunreaktion auf eben diese Infekte.

Biologisch kann das so erklärt werden: Um in Stressphasen die nötige Leistung erbringen zu können, fährt unser Körper andere Funktionen herunter, so auch das Immunsystem. Lässt der Stress nach, fährt das Immunsystem wieder hoch und fängt an, die Erreger zu bekämpfen. Die Folge: wir werden krank, sobald wir zur Ruhe kommen.

Da also Stress der eigentliche Auslöser der Freizeit-Krankheit ist, raten Psychologen: Beugen Sie vor! Gönnen Sie sich regelmäßig Ruhe und Entspannung und zwar nicht nur im Urlaub sondern auch während Sie zur Arbeit gehen. Individuell helfen können regelmäßiger Sport, Massagen oder Meditation.

In jedem Fall sollten Sie vermeiden, Ihre Arbeit letztendlich mit in den Urlaub zu nehmen.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass Stresshormone erst nach knapp zwei Wochen vollständig abgebaut werden. Entsprechend lang sollte auch Ihr Urlaub sein.

Aufgestanden – aber richtig! Diese Fehler macht morgens fast jeder

aufstehen

wake_up von auf flickr (CC BY-SA 2.0)

1 – Zu schnell Aufstehen

Nach 6 bis 8 Stunden im Ruhemodus braucht der Körper ein bisschen, um wieder hochzufahren. Augen auf und sofort aus dem Bett springen ist daher keine gute Idee.

Zum einen kann Ihnen schwindlig werden, zum anderen sind die Muskeln noch steif und können leicht verkrampfen.

Besser: geben Sie Ihrem Körper 5 bis 10 Minuten Zeit zum Wachwerden. Setzen Sie sich langsam auf, strecken Sie Arme und Beine und dehnen Sie vorsichtig Ihren Nacken bevor Sie aufstehen.

2 – Die Schlummertaste drücken

Schlafforscher verfluchen die Erfindung der Snooze- oder Schlummertaste. Immer wieder mit Unterbrechungen wegzudösen bringt den Körper schon morgens durcheinander und stört eine gesunde Schlafgwohnheit.

Mitunter so sehr, dass es Ihnen wiederum abends schwer fällt, einzuschlafen. Versuchen Sie, sich das „schlummern“ abzugewöhnen.

3 – Die Rolläden fest geschlossen halten

Wie gut man aus dem Bett kommt, kommt auch darauf an, wie hell oder dunkel es ist. Ist es morgens schon leicht dämmrig im Schlafzimmer, regt das die Seratonin-Produktion an.

Seratonin ist ein Wachhormon und bringt den Kreislauf, die Durchblutung und die Verdauung in Schwung. Schließen Sie Ihre Rolläden also am besten nie komplett vor dem schlafen gehen.

4 – Zu heiß duschen

Nach dem Aufstehen erstmal schön heiß duschen … lieber nicht. Das heiße Wasser lässt den Blutdruck sinken, entspannt die Muskeln und verstärkt die Müdigkeit. Besser nur lauwarm duschen und am Ende Arme und Beine kalt abbrausen. Das macht richtig wach.

5 – Sofort Sport machen

Raus aus dem Bett – rein in die Laufschuhe. Studien haben aber gezeigt: eine nicht aufgewärmte Muskulatur und ein müder Geist schmälern die Effektivität des Trainings und erhöhen das Verletzungsrisiko.

Auf den Frühsport verzichten müssen Sie deswegen nicht, nur sollten Sie sich Zeit nehmen, richtig wach zu werden und am besten auch eine Kleinigkeit frühstücken.

6 – Den Wasserspeicher nicht auffüllen

Die Tasse Kaffee gehört für viele zum Aufstehen dazu – ein großes Glas Wasser jedoch selten. Der Körper hat morgens aber ein Flüssigkeitsdefizit, das ausgeglichen werden muss. Außerdem regt Flüssigkeit den Stoffwechsel und die Darmtätigkeit an, befeuchtet die Schleimhäute und beugt Kopfschmerzen vor.

5 kuriose Sportarten

 

Conkers

Auch ein Sport Conkers von carolineCCB auf flickr.com (CC BY 2.0)

Das neben Fußball und Leichtathletik mittlerweile auch Sportarten wie 50 km gehen und der Moderne Fünfkampf einen Platz bei Olympia gefunden haben, ist bekannt. Es gibt aber auch Sportarten, die es wahrscheinlich nie zu Olympia schaffen werden, obwohl sie ziemlich interessant sind. Einige von ihnen möchten wir hier vorstellen:

Schachboxen

Schach und boxen in einem Sport kombiniert. Unmöglich? Von wegen, hier werden die Sportler an ihre Grenzen getrieben. Abwechselnd steigen die Sportler in den Ring und boxen klassisch.

Nach einer kurzen Dauer wird der Kampf unterbrochen und die Boxer spielen eine gewisse Zeit Schach nur um dann wieder in den Faustkampf zurückzukehren. Es geht solange weiter, bis einer der Spieler im Boxkampf oder im Schach unterlegen ist.

Kreativ ist der Sport auf jeden Fall und wer einen Eindruck von dem Spektakel haben will, kann hier sehen, wie das Ganze abläuft:

 

Schienbein treten

England, die Geburtsstätte des Fußballs und des Schienbeintretens. Einmal jährlich treffen sich die hartgesotteten Teilnehmer um sich die Hosenbeine voller Stroh zu stopfen und sich gegenseitig die Schienbeine einzutreten.

Der Sport hat aber auf jeden Fall Tradition: Seit 1632 werden bei diesem Wettbewerb Schienbeine blau getreten. Und das so lange bis einer der beiden Kontrahenten umfällt.

Hört sich schmerzhaft an und sieht auch so aus:

 

Shrovetide-Fußball

Auch die nächste Sportart kommt aus dem Land des gepflegten Humors und ist ein richtiges Großevent. Bei diesem Fußballspiel wird nicht ein kleines Fußballfeld zum spielen verwendet, sondern zwei ganze Dörfer, mit allem was in ihnen zu finden ist.

Seinen Ursprung hat der Wettbewerb in dem Wettkampf der beiden Dörfer die durch einen kleinen Fluss getrennt sind. Deswegen spielen auch alle Mitglieder der Dörfer und einige Touristen mit.

Chaos vorprogrammiert und unheimlich lustig zu beobachten:

 

Kastanienschlagen

Die Engländer haben es irgendwie mit verrückten Sportarten. Ein Sport der eigentlich bei Kindern beliebt war, bevor es Fernseher gab, der aber immer noch viele Anhänger findet. Beim Kastanienschlagen müssen die Kontrahenten jeweils eine Kastanie auf eine andere schlagen und derjenige dessen Kastanie am längsten durchhält, gewinnt.

Gute Stimmung gibt es hier immer, trotz schlechten Wetters:

https://www.youtube.com/watch?v=oIMlsiYCx4s

 

Unterwasserrugby

Eine Sportart mit deutschem Ursprung und mit eigenem Ligen System in Deutschland. Hier werden klassisches tauchen und Rugby miteinander kombiniert und das ziemlich erfolgreich. Hart ist es auf jeden Fall, schwimmen, werfen und mit anderen um den Ball kämpfen und das alles unter Wasser.

Eindrucksvoll ist der Sport auf jeden Fall und Spaß scheint er auch zu machen:


 

Weitere Artikel zur Themenwoche Sport:

Ran an den Bauchspeck: 5 Tipps, die die Pfunde purzeln lassen

Fitness

65 von Fit Approach auf flickr (CC BY-SA 2.0)

Kaum haben die Freibäder geöffnet, ist sie wieder in aller Munde: die Bikinifigur.

Aber trotz eiserner Disziplin, gesunder Ernährung und Bewegung will der Bauch einfach nicht flacher werden? Wir decken auf, woran das liegen kann.

► Magnesiummangel

Magnesium ist einer der wichtigsten Nährstoffe unsreres Körpers. Fehlt er, kann das zu verschiedenen Beschwerden führen: unter anderem Muskeln, Knochen, die Verdauung, der weibliche Zyklus und der Blutzucker können auf die Mangelerscheinung reagieren.

Studien haben gezeigt, dass mehr Magnesium Nüchternglukose- und Insulinwerte senkt. Das lässt auch Pfunde purzeln.  Viel Magnesium steckt in grünem Blattgemüse, Nüssen oder Bohnen. Entsprechende Nahrungsergänzungsmittel gibt es in der Apotheke.

► Schlafmangel

Sind wir ständig müde und schlapp, schüttet unser Körper mehr Ghrelin aus: ein Hormon, dass den Appetit anregt, vor allem auf Süßes und Fettiges.

Eine Studie hat gezeigt, dass Frauen mit nur vier Stunden Schlaf pro Nacht im Schnitt 300 Kalorien mehr zu sich nahmen als Versuchsteilnehmerinnen, die mehr schliefen. Optimal sind acht bis neun Stunden Schlaf pro Nacht.

► Zu viel Salz

Salz macht dick. Bestimmt schon mal gehört und es stimmt auch in gewisser Weise: Besonders salziges Essen entzieht dem Blut Wasser und lagert dieses in der Haut ein.

Wer dauerhaft zu viel Salz isst, kann daher leicht aufgequollen aussehen. Empfohlen wird, nicht mehr als 2,3 Gramm Salz am Tag zu sich zu nehmen.

► Schwache Beinmuskeln

Klingt zwar erstmal merkwürdig aber: wer durchtrainierte Beine hat, neigt auch zu einem flacheren Bauch. Sportwissenschaftler vermuten, das liegt daran, weil die Muskelgruppen in den Beinen besonders groß sind und dadurch selbst im Ruhemodus viel Energie verbrauchen. Und genau diese Energie kann dann nicht in Form von Fettpölsterchen am Bauch ansetzen.

► Falsches Training

Wer abnehmen will, setzt häufig auf Ausdauertraining. Laufen, Radfahren oder Walken verbrennen viele Kalorien und lassen die Pfunde purzeln. Hat man aber einen bestimmten Trainingsgrad erreicht, passiert irgendwann nichts mehr.

Dann ist es wichtig, den Körper gezielter zu trainieren und das Ausdauertraining mit Krafttraining zu kombinieren.

Die fünf besten Gründe für einen Städte-Trip nach Valencia

Die Mittelmeerstadt ist eine reizende alte Stadt, die es geschafft hat Tradition und Modernität mühelos zu vereinen. Denn neben der historischen Altstadt bietet Valencia jede Menge moderner Architektur, ein sogar für Spanien außergewöhnliches Nachtleben, viele Restaurants, wunderschöne Strände und mit dem altehrwürdigen Mestalla Stadion, eines der gefürchtetsten Hexenkessel Europas. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen die 5 wichtigsten Gründe auf, weshalb Sie einen Besuch der drittgrößten Stadt Spaniens bald einplanen sollten.

 

 

1.    Historisches Stadtzentrum

 

Das Zentrum der Stadt am Turia ist wirklich faszinierend und hat eine Unmenge historischer Gebäuden sowie viele offene Plätze, welche häufig mit diversen Kunstwerken, Grünanlagen und Brunnen ausgestattet sind. Erwähnenswert hierbei sind ohne Zweifel der Rathausplatz (Plaza del Ayuntamiento) und der Platz der Königin (Plaza de la Reina). Auf Letzterem findet man auch die imposante Kathedrale von Valencia, mit deren Bau bereits im 13. Jahrhundert begonnen wurde. Nicht unweit vom Rathausplatz befinden sich mit dem Hauptbahnhof (Estacion del Norte) und gleich daneben mit der 12.000 fassenden Stierkampfarena (Plaza de Toros) zwei äußerst sehenswerte und bei Touristen beliebte Gebäude.

 

 

2.    Jardin del Turia

 

Die Gran Via Marques del Turia führt aus dem historischen Stadtzentrum hinaus und direkt zum außergewöhnlichen Jardin del Turia (Park del Turia). Besonders ist dieser Park deshalb, weil er im alten Flussbett des Turia Flusses liegt. Nach schweren Überschwemmungen im Jahre 1957 beschloss nämlich die Stadtregierung den Fluss umzuleiten und das trockene Flussbett in ein Erholungs- und Freizeitgebiet mit unzähligen Sport-, -Kinderspielplätzen, Cafés und einem eigenen Vergnügungspark umzuwandeln.

 

3.    Ciudad de las Artes y Ciencias

 

Am Ende des Flussbettes findet sich mit der Cidade de las Artes y Ciencias (Stadt der Künste und der Wissenschaften), welche aus mehreren Gebäuden besteht (u.a. der Oper, ein Aquarium, ein naturwissenschaftliches Museum und ein IMAX-Kino) und vom spanischen Star-Architekten Santiago Calatrava entworfen wurde, mit Sicherheit eines der Wahrzeichen der modernen Architektur Valencias. Die futuristische Cidade ist sowohl bei heimischen wie auch bei Touristen äußerst beliebt, da hier regelmäßig Großevents wie das internationale ATP-Tennisturnier oder viele Musikveranstaltungen im neuen Opernhaus stattfinden und von Kritikern und Fans aus aller Welt mit Lobeshymnen überhäuft wird.

 

4.    Estadio Mestalla

 

Kein Besucher Valencias sollte die Stadt verlassen, ohne die legendäre Atmosphäre im alten Fußball-Tempel aufgesogen zu haben. Das Mestalla-Stadion zählt zu den ältesten Stadien Spaniens und wurde bereits im Jahre 1923 errichtet. Bei einem Fassungsvermögen von 55.000 Afficionados peitschen die Ches (so werden die Valencianistas in Spanien bezeichnet) ihre Mannschaft bei jedem Spiel fanatisch nach vorne. Das Beste daran ist, dass die Eintrittskarten für die Champions-League mit 14 Pfund hier so billig sind wie sonst kaum wo in Europa.

 

5.    Playa Malvarossa

Das mediterrane Klima Valencias und die nahe gelegenen Strände laden Touristen aus den nördlichen Teilen Europas bei einem Valencia-Besuch schon oftmals ab März zu einer angenehmen Abkühlung im Mittelmeer am nur 10 Minuten vom Zentrum entfernten Malvarossa Strand (Playa Malvarossa). Hier kann man in Ruhe lesen, spazieren, sich sonnen, diverse Sportarten betreiben oder eben baden gehen.

 

Valencia bietet daneben noch viele weitere Attraktionen und faszinierende Gegensätze für die eine Städtereise kaum ausreicht.