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  • Was Sie bei der Installation Ihrer Überwachungskamera beachten sollten

    Überwachungskameras stellen eine gute Möglichkeit dar, um Einbrüche zu verhindern, indem potenzielle Täter abgeschreckt werden. Doch sollten Sie bei der Installation der Kamera auch so einiges beachten, um sich stets im rechtlichen Rahmen zu bewegen. Unsere Experten verraten Ihnen dabei alles, was Sie zum Thema Überwachungskameras wissen sollten.

     

    Warum sich die Anschaffung einer Überwachungskamera lohnt

     

    Obwohl die polizeiliche Kriminalstatistik für 2017 fast zehn Prozent weniger Einbrüche als im Jahr 2015 vermeldete, sollten Sie sich davon nicht täuschen lassen. Denn die Einbruchszahlen liegen immer noch deutlich höher als noch vor zehn Jahren mit einer nach wie vor konstant geringen Aufklärungsquote bei Einbrüchen. Meinungen von Experten für die besten Überwachungskameras bestätigen dabei, dass Kameras nicht nur vor Einbrüchen abschrecken, sondern auch im Falle eines Einbruchs Beweismaterial zur Überführung der Täter liefern können. Doch Vorsicht, denn nicht jedes Material wird vor Gericht auch zugelassen.

     

    Was Ihre private Überwachungskamera nicht filmen darf

     

    Die Überwachung von öffentlichen sowie privaten Flächen ist laut Bundesverfassungsgericht nicht erlaubt. Sollten Sie darüber hinaus Ihren Zugang zu Ihrem Privatgebäude auch mit anderen Nutzern teilen, so verletzten Sie das allgemeine Persönlichkeitsrecht Dritter, sofern diese mit der Überwachung nicht einverstanden sind. Es rät sich daher, vor der Installation der Kamera im Außenbereich zunächst die Einwilligung Ihrer Nachbarn einzuholen.

     

    Wie Sie überwachen dürfen

     

    Sparen Sie sich bei Ihrer Überwachungskamera im Außenbereich Fernsteuerfunktion, die nach Bedarf auch unbemerkt das Nachbargrundstück oder den öffentlichen Bereich filmen können. Auch hier verstoßen Sie gegen den Persönlichkeitsrechtsschutz. Um nicht mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen, merken Sie sich daher, dass Sie Ihr eigenes Grundstück zwar filmen dürfen, aber dieses durch entsprechende Hinweise auch kenntlich machen müssen. Das heißt also im Klartext, dass alle, die Ihr Grundstück betreten, darüber informiert sein müssen, dass Sie gefilmt werden. Erst dann können Sie auch das Filmmaterial als Beweis für einen Einbruch vor Gericht verwenden.

     

    Wie viele Kameras Sie einrichten dürfen

     

    Wie viele Überwachungskameras Sie installieren wollen, spielt letztendlich keine Rolle sofern sie sich stets nur auf Ihr eigenes Grundstück richten. Gerade zur Kontrolle von Neugeborenen können so auch mal gerne Sicherheitskameras im Inneren des Hauses zum Einsatz kommen. Bei der Einrichtung gleich mehrerer Kameras empfiehlt es sich jedoch, dass Sie jeder einen Namen geben. So vermeiden Sie Verwirrungen und können die entsprechende Kamera stets über Ihr Konto der Kameraüberwachungssoftware aufrufen.

     

    In welcher Höhe sollten die Kameras angebracht werden

     

    Es gibt verschiedene Modelle von Überwachungskameras, die Sie entweder an der Wand oder an der Decke befestigen können. Um Ihnen dabei stets ein optimales Bild zu liefern, hat sich eine Höhe von etwa 2 Metern und einer leichten Abwärtsbewegung bewährt gemacht. Es gibt aber auch Kameras, die über eine sogenannte Motion-Tracking Funktion verfügen und dabei Bewegungen verfolgen können. Diese eignen sich vor allem, um Einblick in ein weites Sichtfeld zu gelangen und sollten noch etwas höher montiert werden als fixe Überwachungskameras.

     

    Wenn Sie übrigens auch bei Dunkelheit filmen wollen, empfiehlt sich die Anschaffung einer Nachtsichtkamera. Gerade zur 24-Stunden Überwachung Ihres Außenbereiches ist diese Funktion eigentlich schon unverzichtbar!

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