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  • Der legendäre „Club 27“

    „CLUB 27“

     

    Über die Mitgliedschaft in diesem Club kann sich leider kein einziges Mitglied mehr freuen…

    Es handelt sich ausschließlich um Künstler, die es nie über das 27. Lebensjahr hinausgeschafft haben.

    „Sex, Drugs and Rock’n’Roll“

    oder

    „Live fast, love hard, die young“

    sind bis heute bekannte Redewendungen, die sie exzessiv gelebt haben. Natürlich werden inzwischen viele Musiker zu dieser illustren Gesellschaft gezählt – die jüngste bekannte Künstlerin ist Amy Winehouse. Und dieses Beispiel verdeutlicht uns auch heute noch, was die ersten „Club 27“-Mitglieder gemeinsam hatten:

    Riesen-Talent und ständiger Drogenmissbrauch

     

    Hier werden die ersten Mitglieder beleuchtet. Die, wegen derer der Begriff „Club 27“

    überhaupt erst entstand

    Brian Jones

    Seines Zeichens nicht nur Gitarrist bei den Rolling Stones, sondern auch Gründungsmitglied und über lange Zeit so etwas wie der Bandleader der Gruppe. Und das mag bei Charakter-Köpfen wie Mick Jagger und Keith Richards durchaus etwas heißen… Allerdings wurde er im Jahr 1969 aus der Band geworfen. Er wurde von seiner Drogenabhängigkeit derart aus der Bahn geworfen, dass die Stones zwei Jahre lang nicht auf Tour gehen konnten.

    Man einigte sich auf eine Abfindung von 100.000 Pfund, sowie jedes Jahr 20.000 Pfund, solange es die Band Rolling Stones gibt.

    Jones erlebte jedoch keines der darauffolgenden Stones-Jahre mehr. Angeblich ertrank er im Pool seiner Farm. Es waren jedoch einige Gäste im Haus, als das Unglück passierte. Zuletzt schwamm er noch mit dem Bau-Unternehmer Frank Thorogood ein paar Runden. Bei diesem hatte er noch Schulden. Schnell kamen Gerüchte auf, Thorogood hätte Jones ermordet. Angeblich soll der Verdächtigte auf dem Sterbebett den Mord sogar gestanden haben, was zum Wiederaufrollen des Falles führte; noch ohne Ergebnis.

    Hier sehen wir Brian Jones zu seinen besten Zeiten in Aktion. Er spielt in dem Video die Mundharmonika.

    Jimi Hendrix

    Bis heute der am häufigsten als „Bester Gitarrist aller Zeiten“ gefeiert. Alles fing an, als er im Alter von 13 JAhren von seinem Vater eine Ukulele mit nur EINER Saite geschenkt bekam.

    Und so ruhmreich sein darauffolgender musikalischer Erfolg auch war, Die Art seines Todes hatte damit nichts mehr gemein.

    Am 18. September 1970 wurde Jimi tot in einem londoner Hotel aufgefunden. Er war an seinem eigenen Erbrochenen erstickt, nachdem er eine Überdosis Alkohol und Schlafmittel zu sich genommen hatte. Zuletzt war auch die Qualität seiner Auftritte den Drogen zum Opfer gefallen und er fiel in eine tiefe Depression. Nach 27 Jahren und 295 Tagen war sein Leben vorbei.

    Janis Joplin

    Sie war schrill, bunt und vor allem eines: LAUT

    Auch heute ruft sie uns noch oft mit heiserer Stimme den Text von „Mercedes Benz“ entgegen. Joplin zog immer ihr Ding durch, weshalb sie auch schon mal beim Mega-Musik-Magazin „Rolling Stone“ in Ungnade fiel. Sie war auch sehr geschäftstüchtig und machte fleißig Werbung für einen amerikanischen Spirituosenherrsteller. Von dem Geld kaufte sie sich unter anderem einen sehr bunten Porsche

    Am 4. Oktober 1970 erschien sie jedoch nicht wie geplant zu Studioaufnahmen. Sie hatte sich in ihrem Hotel eine Überdosis Heroin gespritzt.

    Jim Morrison

    Ein Dichter und Denker, der seine Verse mithilfe der Band „The Doors“ zu Musik machte.

    Auch sein Tod führte zu den wildesten Verschwörungstheorien.

    Er befand sich gerade in Paris, wo er in einem Hotel versuchte, seine häufigen Atembeschwerden durch Schnupfen von Heroin selbst zu kurieren. Am 3. Juli 1971 starb Morrison. Ein offizieller gerichtsärztlicher Bericht attestierte Morrison einen Tod durch Herzstillstand. Seine Leiche wurde jedoch nie obduziert… Und als sein Tod bekannt gegeben wurde und der Aufschrei in der Bevölkerung immer lauter wurde, war er bereits seit einigen Tagen bestattet worden. Seine Freundin, die mit ihm zum Zeitpunkt seines Todes im Hotelzimmer war, erklärte, Jim wäre an einer Überdosis Heroin gestorben. Aber bis heute gibt es keine Gewissheit.

    Curt Cobain

    Mitbegründer eines Musikstils. Legende. Tragische Figur.

    Als er mit seiner Band „Nirvana“ durchstartete, gab es für ihn kein Halten mehr. Eigentlich galt er eher als introvertierter Typ. Doch mit den Drogen konnte er seine Hemmschwelle vor großem Publikum leicht überwinden. Immer wieder gab es schlimme Zusammenbrüche und danach zermürbende Therapien. Die Band löste sich auf. Am Ende des Teufelskreises sah Cobain wohl nur noch einen Fluchtweg. Er nahm sich mit einer Überdosis Heroin und einem Kopfschuss aus einer Schrotflinte das Leben. Am 5. April 1994 war auch dieses junge Leben zuende. Sein Abschiedsbrief endete mit einem Zitat aus dem Neil Young-Song „My, My, Hey, Hey (Out Of The Blue)“

    „It’s better to burn out than to fade away…“ (Es ist besser auszubrennen, als zu verblassen)

    Dies sind die berühmt/berüchtigten Fünf aus dem „Club 27“.

    Menschen, die verbrannten, am Ruhm, der Segen und Fluch zu gleich sein kann – keiner älter als 27 Jahre. 

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    Danke – und Rock on!

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