Endlich andere Musik.
  • Absolut Ostern: Die 5 kuriosesten Bräuche

    Neben Weihnachten sorgen sie mit unter für die kräftigsten Umsatzsteigerungen im Jahr: Die Osterfeiertage. Die Deko wird wieder rausgeholt, die Süßigkeiten und Eier werden versteckt, die Hefezöpfe gebacken. Ostern wird in vielen Teilen der Welt gefeiert und das mit den verschiedensten Bräuchen, wir haben fünf davon zusammengesucht:

    Das Osterwasser

    Heute ist es ein anderes Wort für einen Schnaps, der zu Ostern getrunken wird, doch das „Osterwasser“ hat eine lange Tradition, die in einigen Teilen Schwedens noch immer gepflegt wird. Dort schleichen sich manche Frauen still und heimlich in einer Art Nacht und Nebel-Aktion zur nächsten Quelle, um das sogenannte Osterwasser zu holen.

    Neben heilender Kraft soll dieses auch die Fruchtbarkeit und Schönheit fördern. Verheiratete Frauen sind teilweise sogar überzeugt schneller schwanger zu werden, wenn sie sich mit dem Osterwasser waschen. Und diejenige, die verliebt war/ist sollte heimlich den Mann mit dem Wasser besprenkeln, damit er die Zuneigung erwidert.


    Der Tschechische Peitschen-Montag

    In Tschechien dürfen Jungs und Männer an Ostern die Frauen und Mädchen verhauen. An den Weidenbäumen trifft sich dann quasi das ganze Dorf, um sich die Zweige abzuschneiden und für den Ostermontag zu sammeln. Diese werden zu einer Rute zusammengebunden, mit denen die Jagd losgeht.

    Mit Gewalt hat das ganze aber nichts zu tun. Durch die sanften Schläge versprechen sich die Frauen und Mädchen, dass die Lebenskraft und Stärke der Zweige auf sie übergeht. Manch eine nach Deutschland ausgereiste Tschechin vermisst den Brauch sogar, so Anna Pojezdalova im Interview mit cafebabel.de. „Als richtiger Mann musst du mich zu Ostern verhauen“, sagt die Tschechin. Leider ist ihr deutscher Mann Pazifist und erfüllt ihr diesen Osterwunsch nicht.

    Die Wasserschlacht in Polen

    Es hat wohl weniger mit einem Wet-T-Shirt-Contest zu tun als mit einer langen Tradition, aber in Polen ist an Ostern eine Regenjacke zu empfehlen. Laut das-polen-magazin.de ist Ostermontag sogar der Tag mit dem höchsten Wasserverbrauch in Polen, denn angesagt ist eine riesige Wasserschlacht.

    Ob mit Wasserpistolen, Wasserbomben, Kanistern, Flaschen oder Eimern bewaffnet, überall sind Menschen zu sehen, die sich gegenseitig nass machen. Ob Nonne oder Priester, ob Mann oder Frau, fast jeder ist bei dem Spektakel mit dabei, manchmal sogar die Feuerwehr mit ihren Löschfahrzeugen.

    Das Heringsbegräbnis in Irland

    Tanzwettbewerbe auf der Straße gibt es auch in anderen Ländern, aber das Heringsbegräbnis ist uns nur aus Irland bekannt. Symbolisch trägt man den Fisch zu Grabe und bestattet ihn. Der Grund ist dafür ist relativ simpel.
    In der Fastenzeit bleib den Iren kaum etwas anderes als Hering zum Essen und weil diese nun zu Ende ist beerdigt man den Hering. Oft werden die Heringsbestattungen vom örtlichen Metzger organisiert, der sich natürlich freut, dass endlich wieder Fleisch und Wurscht auf die Tische kommt.

    Die Kreuzigungsrituale und das Hals langziehen auf den Phillipinen

    Auch auf den Phillipinen wird mit Hasen und bunten Eiern gefeiert. Scharf kritisiert werden allerdings die Kreuzigungsrituale. Zahlreiche streng Gläubige wollen sich dort von ihren Sünden befreien, peitschen sich selbst aus, oder lassen sich sogar kreuzigen.

    Aber auch die Kinder müssen manchmal ein wenig leiden. Beim läuten der Kirchenglocken, fassen die Eltern ihre kleinen beim Kopf und heben sie hoch. Sie glauben, dass sie so größer werden und besser wachsen. Als Belohnung für die überstandenen Qualen gibt’s bunte Eier.

    Gewinnspiel: Hier gehts zum Oster-Hoppeln 

    Jetzt auf einen von 3 Hasen tippen und ein Wochenende für 2 gewinnen:

    https://goo.gl/UYY0GZ

     

    Patrick Mayr
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