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  • Wilco

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    Als „Herzstück“ der Combo aus Chicago ist Sänger undGitarrist Jeff Tweedy zu nennen, der die Ex-Mitglieder derCountry-Truppe Uncle Tupelo 1994 nach seinen Bedürfnissen um sich scharte,wodurch sich schließlich die Band Wilco gründete. Nachdem sie anfänglich lange Zeit mit den Alben „A.M.“(1995), „Being There“(1996) und „Summer Theeth“(1999) nur in Independent – Kreisen eine feste Größe darstellten, gelang ihnen 2002 mit „Yankee Hotel Foxtrot“ der Sprung in die Charts. Letztendlich hat die Gruppe den Erfolg allerdings nicht nur Tweedy zu verdanken, sondern indirekt auch dem Vertreter ihres ehemaligen Plattenlabels, der das Erfolgsalbum nicht veröffentlichen wollte, weil dieses mit elektronischen Klängen eine Zäsur in den typischen Wilco-Klängen darstellte. Schließlich löste die Band den Vertrag auf, kaufte sich die Rechte an den Aufnahmen zurück und begeisterte die Fans vorerst auf ihrer Homepage. 2002 war das Album dann schließlich auch im Handel erhältlich, nachdem sie einen neuen Vertrag geschlossen hatten. Während der schwierigen Zeit seiner Medikamentensucht 2004 spendete Tweedy seine musikalische Arbeit Trost, die er erstmals in eine Solokarriere investierte, während parallel dennoch die Planungen für ein weiteres Wilco- Album voranschritten. Dieses sechste Studioalbum („Sky Blue Sky“) kam schließlich 2006 auf dem Markt und überraschte wiederum. Dieses Mal jedoch durch den gänzlichen Verzicht auf elektronische Experimente. Grundsätzlich ist Wilco also eine sehr facettenreiche Band, die immer wieder überrascht.

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