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  • Die reichsten Kriminellen unserer Zeit – Teil 1

    „Zum Reichtum führen viele Wege, und die meisten von ihnen sind schmutzig.“ -Peter Rosegger.

    Folgt daraus also: Je schmutziger der Weg desto größer der Reichtum?

    Man würde es bei Anbetracht folgender Personen wohl meinen. Drogen, Glücksspiel, Gewalt,… es kann doch so einfach sein! Wäre da nicht das Gesetz.

    Im Folgenden zeigen wir die geldigsten Gesetzesbrecher und ihre Methoden die Millionen und Milliarden zu scheffeln.

     

    Pablo Escobar – „El Patrón“

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    Der Kolumbianer war Kopf des Medellin Drogenkartells, dem weltweit größten Kokain-Exporteuer der 80er und 90er Jahre. Sein geschätztes Vermögen beläuft sich am Höhepunkt seiner Machenschaften auf rund 25 Milliarden Dollar. Anfangs kauft Escobar die Basispaste für Kokain direkt aus Peru und verarbeitet sie mit Freunden in Hinterzimmern seines Fahrradgeschäftes zu verkaufsfähigem „Stoff“.

    Mit Flugzeugen wird die Ware größtenteils nach Florida geliefert. Escobar ist vor allem für seine gnadenlose Brutalität bekannt. Er verspricht beispielsweise für jeden getöteten Polizisten ein Kopfgeld von 500-1000 Dollar, lässt Richter und Staatsanwälte ermorden und erklärt der kolumbianischen Regierung öffentlich den Krieg.

    1993 wird Ecsobar bei einer Schießerei mit der Polizei tödlich verwundet, nachdem er Jahre zuvor bereits aus Gefängnis ausbricht; an seiner Beerdigung nehmen über 20 000 Menschen Teil.

    Filmtipp: Cocaine Cowboys, Killing Pablo

     

    Meyer Lansky – „The Honest Meyer“

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    „The Honest Meyer“ wie sie ihn nannten, da er angeblich niemals sein Wort bricht. Lansky war Mitglied der sogenannten Kosher Nostra (abgeleiet von Cosa Nostra), der jüdisch-amerikanischen organisierten Verbrecherverbindung, Mitte des 20. Jahrhunderts in New York.

    In jungen Jahren versucht er sich als Zuhälter, Schmuggler und verkauft Alkohol während der Prohibition. Während seinem jugendlichen Treiben lernt er spätere Freunde und Partner „Lucky“ Luciano und Benjamin „Bugsy“ Siegel kennen. Zusammen machen sie mit legalem und illegalem Glücksspiel Millionen und investieren diese wiederum in neue „geschäftliche Unterfangen“. Lansky expandiert unter anderem nach Las Vegas und Kuba wo er Casinos und Hotels errichtet.

    Was ihn aber besonders von der Masse abhebt ist sein – laut Zeugen – unglaubliches Gedächtnis: so konnten bei mehreren Verhaftungen und Hausdurchsuchungen Lanskys durch das FBI keine ausreichenden Beweise gefunden werden, da Lansky, wie man sich sagt, alle relevanten Daten „in seinem Kopf aufbewahrt“. 1982, ein Jahr vor seinem krebsbedingtem Tod, listet ihn Forbes als einen der 400 reichsten Menschen in den USA.

    Filmtipp: Havanna, Bugsy, Mobsters – Die wahren Bosse

     

    Griselda Blanco – „The Godmother“

    Source: Uploaded by user via Tara on Pinterest

    Sie gilt als eine der grausamsten und brutalsten Frauen aller Zeiten. Sie führt Pablo Escobars  Medellin Kartell in Miami und hat vor allem ein Rezept: Mord, Mord, Mord…kaltblütiger, skrupelloser Mord. Jeder der sich ihr in den Weg stellt wird ohne Zögern erschossen.

    In ihrer Zeit als „Patin des Kokains“ bestellt sie mehr als 200 Morde an potentieller Konkurrenz, Zeugen, Beamten und sogar ganzen Familien. Sie ist eine der ersten, die Kokain von Kolumbien in die USA liefert und macht Profit im dreistelligen Millionen Bereich. In ihrer Blütephase beträgt ihr geschätztes Vermögen sogar zwei Milliarden Dollar.

    Filmtipp: Cocaine Cowboys

     

    Al Capone

    Al Capone, der Prototyp eines Gangsters. Den Großteil seines Vermögens macht Capone mit dem Verkauf von Alkohol während der Prohibition. Nebeneinkünfte sind Glücksspiel und Prostitution. Was viele nicht wissen: Er ist einer der ersten, der die Methode der Geldwäsche anzuwenden weiß. Er steckt sein Schwarzgeld in eigene Waschsalons um die Behörden zu hintergehen – Grundstein für die modernen „Steuersünder“?

    Der Höchstwert seines Vermögens beläuft sich schätzungsweise auf 100 Millionen Dollar (Heute: knapp eine Milliarde!). Capone weiß auch die Presse für sich zu nutzen. Er lässt sich als barmherzig und wohlwollend, als Freund der Masse darstellen, indem er Essen für Obdachlose organisiert (beispielsweise an Thanksgiving) oder Krankenhausrechnungen übernimmt.

    Sein Ansehen im Volk macht sich spätestens 1929 bemerkbar, als sich eine Masse von Schaulustigen dem frisch gewählten Präsidenten Herbert C. Hoover abwendet, um dem eingetroffenen Al Capone zuzujubeln. Die Figur „Al Capone“ ist Grundlage für zahlreiche Filme, Musik und Literatur; dieser Mann prägte und veränderte das Image eines Gangsters immens und langfristig.

    Filmtipp: The Untouchables, Boardwalk Empire (Serie)

     

    HIER geht es zum zweiten Teil.

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